Schnarres Sichtfeld wird immer beengter

#1 von weihrauch , 02.05.2013 04:35

Frau Leutheuser-Schnarrenberger gehört zu den Personen, die vollkommen überflüssig sind.
Ihre beengte Sichtweise beschränkt sich lediglich auf den "Rechtsextremismus".
Da vergißt man schon mal seine eigentlichen Aufgaben und wird etwas desorientiert.
Sie fordert tatsächlich einen Bundesbeauftragten gegen Rechtsextremismus
Sie will eine Bündelung aller Programme gegen Rechtsextremismus.
Erinnert mich an das Märchen vom Fischer und seiner Frau, die zum Schluß wieder in ihrer Fischerhütte landet.
Ja, ja - unverheiratet und kinderlos - da kann man schon etwas wunderlich werden.
Mit Leuten wie Schnarre und Westerwelle ist die FDP wirklich überflüssig.

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RE: Schnarres Sichtfeld wird immer beengter

#2 von kjschroeder , 02.05.2013 10:21

Zitat
Ja, ja - unverheiratet und kinderlos - da kann man schon etwas wunderlich werden.


Es ist kein guter Stil, Politiker durch das Abwerten persönlicher Lebensumstände als Person und damit ihre Politik abzuwerten. Damit diskreditieren Sie nur sich selbst.

Außerdem gibt es eine Menge Politiker mit Kind und Kegel, deren Meinungen und Entscheidungen nicht so dolle sind. Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Im übrigen ist Frau Leutheusser-Schnarrenberger verwitwet.

Persönliche Lebensumstände sollten in einer politischen Diskussion nichts zu suchen haben - das ist unterste Schublade.

Gruß
Klaus

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RE: Schnarres Sichtfeld wird immer beengter

#3 von weihrauch , 02.05.2013 15:02

Zitat von kjschroeder im Beitrag #2

Zitat
Ja, ja - unverheiratet und kinderlos - da kann man schon etwas wunderlich werden.

Es ist kein guter Stil, Politiker durch das Abwerten persönlicher Lebensumstände als Person und damit ihre Politik abzuwerten. Damit diskreditieren Sie nur sich selbst.

Außerdem gibt es eine Menge Politiker mit Kind und Kegel, deren Meinungen und Entscheidungen nicht so dolle sind. Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Im übrigen ist Frau Leutheusser-Schnarrenberger verwitwet.

Persönliche Lebensumstände sollten in einer politischen Diskussion nichts zu suchen haben - das ist unterste Schublade.

Gruß
Klaus




Das ist richtig - der letzte Satz war sehr persönlich.
Aber ist Frau Schnarrenberger besser?
Auch sie hat sich eindeutig auf die Seite der Rechtengegner geschmissen - keine differenzierte Sichtweise, sondern alles über einen Kamm geschoren.
Darum kann ich sie nicht als souverän bezeichnen.
Sie will Innenministerin sein - und dieses Amt beinhaltet etwas mehr, als sich nur auf Repressalien gegen eine unliebsame Gruppe zu beteiligen.
Und der letzte Satz hat schon eine Bedeutung.
Kinderlose Bürger - ich gehe mal von einer bewußten Kinderlosigkeit aus - haben in vielen Fällen nun mal das Motto:"Nach mir die Sintflut".
Darum ist schon ein Körnchen Wahrheit dabei

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Verständnis für Schnarre unangebracht

#4 von weihrauch , 02.05.2013 18:32

Hier mal eine Sichtweise der JUNGEN FREIHEIT zu Schnarre.
Ein Leserbrief nannte den Namen von Schnarre im Zusammenhang mit dem linksextremistischen Anschlag auf die Bahnlinie Berlin-Potsdam - selber lesen

FDP eine Partei der Steuererleichterung? denkste - nicht mit Schnarre

Also, Zurückhaltung ist nicht angebracht.

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-...4a8bf39f.0.html

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RE: Verständnis für Schnarre unangebracht

#5 von Willik , 02.05.2013 20:00

Man bräuchte eher einen "Bundesbeauftragten zur Bekämpfung der Steuerverschwendung"!
Solange das kein Straftatbestand ist, wird das eher noch viel schlimmer.

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RE: Schnarres Sichtfeld wird immer beengter

#6 von kjschroeder , 02.05.2013 22:34

Zitat
Das ist richtig - der letzte Satz war sehr persönlich.
Aber ist Frau Schnarrenberger besser?


Das ist aber doch kein Grund sich selber ein paar Stufen tiefer anzusiedeln, oder? Diese Vermischung von Politik und "persönlich werden" ist kein taugliches Mittel im Diskurs.

Und was die Politik von SLS angeht: ich bin kein großer Fan von ihr. Sie liegt manchmal richtig und manchmal genauso grob daneben. Und im vorliegenden Fall ist es einfach das hilflose Herumtapern einer parteiübergreifenden Politik, die sich in Aktionismus flüchtet, ohne begreifen zu können oder zu wollen, daß sie selbst wegen der unfertig gebliebenen Demokratie, wegen der laufenden Verstöße z.B. gegen die Gewaltenteilung und dem daraus resultierenden Autokratismus sich die extreme Brut rechts und links indirekt selber heranzüchtet.

Und die nicht aufgearbeitete Geschichte von "links" und "rechts" spielt natürlich ebenfalls eine Rolle.

Zitat
Sie will Innenministerin sein


Sie ist Justizministerin.

Zitat
Darum kann ich sie nicht als souverän bezeichnen.


Das erwartet auch niemand.

Zitat
Kinderlose Bürger - ich gehe mal von einer bewußten Kinderlosigkeit aus - haben in vielen Fällen nun mal das Motto:"Nach mir die Sintflut".


Ich würde Ihnen von der Tendenz her nicht widersprechen, würde aber auch eine derart pauschale Verallgemeinerung ablehnen. Denn die Welt ist vielfältiger. ;-)

Gruß
Klaus


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RE: Verständnis für Schnarre unangebracht

#7 von kjschroeder , 02.05.2013 22:38

Zitat
Man bräuchte eher einen "Bundesbeauftragten zur Bekämpfung der Steuerverschwendung"!
Solange das kein Straftatbestand ist, wird das eher noch viel schlimmer.


Es wäre vielleicht empfehlenswert den Bund der Steuerzahler zu stärken und denen auch mal Dampf zu machen, sich stärker in die Politik einzumischen.

Gruß
Klaus

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RE: Verständnis für Schnarre unangebracht

#8 von horstR , 02.05.2013 23:39

Bund der Steuerzahler, Rechnungshof das funktioniert halt nicht.

Ganz nebenbei guck mal hinter die Kulissen beim Bund der Steuerzahler, das ist ein Versicherungsvertrieb, leider:-(((

Aber vieles hat halt ein Geschmäckle in unserem Parteienstaat!


Saludos

HR

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RE: Verständnis für Schnarre unangebracht

#9 von kjschroeder , 02.05.2013 23:47

Zitat
Bund der Steuerzahler, Rechnungshof das funktioniert halt nicht.


Ja, es scheint so.

Zitat
Ganz nebenbei guck mal hinter die Kulissen beim Bund der Steuerzahler, das ist ein Versicherungsvertrieb, leider:-(((


Das hört sich ja abenteuerlich an. Würdest Du diesen Vorwurf begründen?

Gruß
Klaus

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RE: Verständnis für Schnarre unangebracht

#10 von kjschroeder , 02.05.2013 23:55

Zitat
Ganz nebenbei guck mal hinter die Kulissen beim Bund der Steuerzahler, das ist ein Versicherungsvertrieb, leider:-(((


Ich habe versucht mich auf die Schnelle schlau zu machen. Also: Meinst Du damit die Rabatte, die man als BsSt.-Mitglied von der "Ergo" bekommt, wenn man mit denen eine Versicherung abschließt? WENN Du das meinen solltest: Solche Kooperationen bei Verbänden sind normal und auch nicht anrüchig. Zumindest nicht zunächst. Sollten da freilich verdeckt Provisionen fließen... - aber das ist Kaffeesatzleserei. Solche Angebote machen politische Parteien übrigens auch - und DA ist es m.E. sehr wohl anrüchig.

Gruß
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RE: Verständnis für Schnarre unangebracht

#11 von horstR , 03.05.2013 00:36

Ich hatte mal ne Mieterin, die hat für den BdS gearbeitet: geringes Grundgehalt und dann nur telephonische Terminvereinbarung incl Werbung für den Verein auf Provisionbasis...

Einstieg: Wir vom Bund der Steuerzahler bieten Ihnen eine kostelose Überprüfung Ihrer Altersversorgung und Ihres Versicherungsstatus unter steuerlichen Aspekten an...


Saludos

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RE: Verständnis für Schnarre unangebracht

#12 von kjschroeder , 03.05.2013 01:20

Tja. Da kann ich Dir aus beruflicher Erfahrung nur sagen: Dat is' NORMAL ;-)

Was nicht heißt, daß man das schön finden muß. Aber Mitgliederaquise geht manchmal seltsame Wege. Interessant wäre jetzt, wenn man wüßte, an wen die Provision ging - nein, nicht das bisserl, was Deine Mieterin bekam. Ich meine a) den anderen Teil der Abschlußprovision (denn ich denke nicht, daß sie die volle Provision bekam) und b) die längerfristig interessante, nämlich die Bestandsprovision: Der Verband? Oder die Privatschatulle eines Funktionärs? Aber das werden wir nie herausfinden, schätz ich mal ..... ;-)

Gruß
Klaus

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RE: Verständnis für Schnarre unangebracht

#13 von weihrauch , 03.05.2013 01:56

Zitat von kjschroeder im Beitrag #6

Zitat


[quote]Sie will Innenministerin sein

Sie ist Justizministerin.

Klar - wie bekannt - korrigierung nicht möglich

[quote]Darum kann ich sie nicht als souverän bezeichnen.


Das erwartet auch niemand.

Aber das sie ihren Aufgabenbereich einigermaßen beherrscht und sich nicht in hilflose Aktionen verzettelt.
Während sie über Rechte daherplappert haben Demokraten und Liberale den Berliner S-Bahn-Verkehr gestört.
Verurteilungen sind nicht zu erwarten, da Schnarre ja vollauf mit den Rechten beschäftigt ist.

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-...9312baa5.0.html


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RE: Verständnis für Schnarre unangebracht

#14 von kjschroeder , 03.05.2013 04:30

Zitat
Sie ist Justizministerin.

Zitat
Klar - wie bekannt - korrigierung nicht möglich




Aaaah - nein, lieber weihrauch: DIESER Fall war noch nicht bekannt. Zur Erläuterung: Bekanntlich kann jeder Autor seinen Beitrag 24 Stunden lang nach Erscheinen korrigieren, ES SEI DENN jemand anders antwortet vorher auf den Beitrag. Wenn Sie sich nun nochmal die Diskussion im Baumstil anschauen mögen: Dieser jemand war SIE. Denn SIE hatten Ihren Beitrag ergänzt. Neu zu erfahren ist nun, daß diese ES-SEI-DENN-Regel auch greift, wenn man selber der Betreffende ist, sich also (in Programmier-Logik) selber antwortet. Diesen Fall hatten wir noch nicht. Wieder was gelernt über den Quellcode hier. ;-)

Und generell (und das gilt auch für alle anderren): Wenn Ihnen so ein blöder Fehler in Ihrem Beitrag auffällt, den Sie nicht mehr korrigieren können, dann schreiben Sie mir das doch einfach per privater mail und dann korrigier ich das einfach mit einem entsprechenden Vermerk a la "auf Wunsch des Autors korrigiert/verbessert/ergänzt" oder so. Was natürlich a bisserl dauern kann, wenn ich arbeite (im Moment hab ich Urlaub - die Brückentage. Und das blöde hiesige Wetter halten mich/uns vor Ort ;-)

Zitat
Aber das sie ihren Aufgabenbereich einigermaßen beherrscht und sich nicht in hilflose Aktionen verzettelt.


Tja, Ich fürchte, das können wir auch nicht mehr erwarten. Weder von einer Regierung noch von den Abgeordneten. Mal ein Beispiel für das neueste "Husarenstück" unserer wackeren politischen "Elite":

Seit Mai - also seit ganz Kurzem;-) - gibt es ein neues "Mietrechtänderungsgesetz". Da ist eine neue Norm eingeführt worden. Sie lautet: "Räumungssachen sind vorrangig und beschleunigt durchzuführen.".

Begründet hat dies der Bundestag damit, daß für den Vermieter (Gläubiger) das Risiko minimiert werden soll, über einen längeren Zeitraum keine Miete zu kriegen. Damit ist dieses Gesetz gleichzeitig eine Arbeitsanweisung an Gerichte, schneller zu Potte zu kommen. Nun gibt es mit §198 Gerichtsverfassungsgesetz ein solches Gesetz zwar bereits schon - von den Juristen liebevoll "Beschleunigungsgebot" genannt" - aber doppelt gemoppelt hält ja besser, zumal der neue Absatz darüber hinausgeht. Der springende Punkt ist nun: BEGRÜNDET wurde diese ganze Geschichte mit Mietverzug.

Was ja noch verständlich wäre. Aber achten Sie auf den genauen Text. Es heißt: "Räumungssachen". Und nicht, was man erwartet hätte, nämlich: "Räumungsklagen wegen Zahlungsverzug". Dieser Unterschied ist groß. Nimmt man nämlich den Gesetzestext unserer wackeren politischen Elite ernst, heißt das nichts anderes, als das ab Mai - also ab jetzt - auch EIGENBEDARFSKÜNDIGUNGEN "vorrangig und beschleunigt durchzuführen" sind. Zum Beispiel.

Ob das der doch so soziale, christliche und liberale Gesetzgeber wirklich wollte? Ich habe da ja angesichts der oben verlinkten Begründung so meine Zweifel.

Es ist diese Schusseligkeit, dieses Schluren, diese Ansammlung von schlichter Inkompetenz, die den Berliner Politikbetrieb zunehmend lästig erscheinen läßt. Und von dem Husarenstück des angeblichen Steuerschlupflöcherstopfers Peer Steinbrück mit der bis zu fünffachen Steuerrückerstattiung, die damals im Finanzministerium niemandem auffiel, will ich erst gar nicht anfangen. DIE Story können Sie hier nachlesen. Inkompetenz, wohin man guckt.

Nein, weihrauch, sowas wie Kompetenz und Überblick können wir nicht mehr erwarten. Diesen Leuten ist ihre Regulierungswut über den Kopf gewachsen. Und als Folge erleben wir einen Staat, der zunehmend außer Rand und Band gerät. Was dem gemeinen Beamten noch nicht mal zum Vorwurf gemacht werden kann - hier stinkt der Fisch vom Kopf.

Wir müssen diesen Staat in Ordnung bringen. Die Demokratie in Ordnung bringen.

Gruß
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RE: Verständnis für Schnarre unangebracht

#15 von JoG , 03.05.2013 07:00

Jedenfalls ist es fragwürdig eine Gesinnungspolizei zu wollen.

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RE: Verständnis für Schnarre unangebracht

#16 von kjschroeder , 03.05.2013 13:11

Zitat
Jedenfalls ist es fragwürdig eine Gesinnungspolizei zu wollen.


Das ist zweifellos richtig. Was ich an Ihrem Satz aber nicht verstehe, ist der Bezug zum Threadthema oder Beitrag.

Gruß
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RE: Verständnis für Schnarre unangebracht

#17 von weihrauch , 03.05.2013 13:59

Zitat von JoG im Beitrag #15
Jedenfalls ist es fragwürdig eine Gesinnungspolizei zu wollen.


Es bleibt dabei - es werden keine Anschläge auf die Bahn aufgeklärt - wie in den letzten Jahrzehnten.
Ich werde den Verdacht nicht los, daß einflußreiche Politiker dabei ihre Hand im Spiel haben.
Sippschaft mit den Linksextremisten?

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