RE: Es geht gar nicht um Tappert

#26 von weihrauch , 27.04.2013 20:55

Zitat von kurt02 im Beitrag #18
Mein Gott, was regen Sie sich auf? Die Hysterie, die Sie hier verbreiten, wird über dieses Forum nicht hinausschwappen - zu offensichtlich ist Ihr eigentliches Anliegen.Es geht nämlich gar nicht um Tappert. Es geht Ihnen darum, die SS als moralisch integre Vereinigung hinzulügen.


Tut mir leid, ich mußte etwas schmunzeln, als ich von Ihnen als Hysteriker angegriffen wurde.
Selbst wenn Sie kein Wort sagen, ist Ihre Hysterie schon an den Zeilen erkennbar.

Bevor die Sache ins kjs-Forum kam, wurde schon in der österreichischen PRESSE darüber diskutiert.

Und was die SS betrifft, habe ich diese nur im Eingangsbeitrag als Grund erwähnt.

Also Kurt - easy easy easy

Übrigens: Sie sind doch auch wie ich überzeugter Katholik.
Mein Tipp bei innerer Unruhe: Einfach mal wieder den "Rosenkranz" beten" - er dauert und bringt die innere Ruhe zurück


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RE: Es geht gar nicht um Tappert

#27 von kjschroeder , 27.04.2013 21:41

Zitat
Die SS hatte kein wie immer geartetes Wertesystem - wie auch?


Selbstverständlich hatte sie ein Wertesystem. GERADE die SS. Denn die Waffen-SS war der Prototyp des ideologschen Soldaten, dessen Selbstverständnis weit über das Militärische hinausging. Anders gesagt: Auch eine schlechte, menschenverachtende Ethik ist eine Ethik.

Aber Ihr Beitrag zeigt wieder einmal sehr schön das Unvermögen - vielleicht auch den Unwillen - weiter Kreise der Bevölkerung und insbesondere ihrer "Eliten", hinter die Kulissen auf das gedankliche Konstrukt zu gucken. Stattdessen glaubt man, es beim moralischen Verurteilen belassen zu können und wundert sich dann, wenn man den Kritisierten immer ähnlicher wird. Ich emfpehle Ihnen, sich doch etwas in die Materie einzulesen. Auch ein Blick auf die NS-"Ordensburgen" und die "Junkerschulen" der SS ist sicher nicht verkehrt. Schon deswegen, weil beides häufig durcheinandergeworfen wird. Das betrifft auch die sogenannten "Führerschulen" der Nazis im SS-, SD- und SiPo-Bereich.

Und das hier ....

Zitat
Wie kommen Sie darauf, dass das Wertesystem, in dem wir groß geworden sind, relativistisch sei? Ich selber wurde im Geist der katholischen Soziallehre erzogen und die ist mitnichten auch nur annähernd relativistisch.



... ist Ihr nächster gedanklicher Irrtum. Denn WENN etwas relativistisch ist, dann die katholische Soziallehre. Sollten Ihnen die Widersprüche schon in den ersten beiden Enzykliken "Rerum Novarum" und "Quadragesimo anno" entgangen sein, wo zwar einerseits Privateigentum gefordert wird, dem Staat aber gleichzeitig das Recht eingeräumt wird, selbiges zu beschränken - um schlußendlich den Staat als Lösung sozialer Probleme anzupreisen?

Exakt das taten auch die Nazis und der "Duce". Und wohl deswegen gab es in dieser Zeit (von 1931 - 1961) KEINE Enzyklika - vielleicht dämmerte ja dem Vatikan, daß Staatsgläubigkeit ein Irrweg ist. "Mater et Magistra" 1961 ist denn auch im Unterschied zu den beiden Vorgängern nicht sozialphilosophisch ausgerichtet, sondern thematisiert soziale Entwicklungen auch in den damaligen Entwicklungsländern.

Wenn Sie das aus kritischer Distanz verfolgen, werden Sie merken: Das ist alles immer schön dem jeweiligen Zeitgeist angepaßt. Die Irrungen und Wirrungen des Heiner Geißler sind ein aktuelles Beispiel dafür.

Gruß
Klaus

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RE: Es geht gar nicht um Tappert

#28 von JoG , 27.04.2013 23:21

Beim stöbern vorhin zu diesem Thema fiel mir dieser Artikel auf, den ich lesenswert fand.
http://www.his-online.de/fileadmin/verla.../0000041999.pdf

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RE: Es geht gar nicht um Tappert

#29 von kjschroeder , 28.04.2013 10:25

In der Tat hochinteressant. Danke für den Link.

Konnte davon bislang nur ein paar Dutzend Seiten lesen; das dauert noch, bis ich "durch" bin.

Gruß
Klaus

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RE: Es geht gar nicht um Tappert

#30 von kurt02 , 28.04.2013 20:18

".. ist Ihr nächster gedanklicher Irrtum. Denn WENN etwas relativistisch ist, dann die katholische Soziallehre. Sollten Ihnen die Widersprüche schon in den ersten beiden Enzykliken "Rerum Novarum" und "Quadragesimo anno" entgangen sein, wo zwar einerseits Privateigentum gefordert wird, dem Staat aber gleichzeitig das Recht eingeräumt wird, selbiges zu beschränken - um schlußendlich den Staat als Lösung sozialer Probleme anzupreisen?"

Ich denke, es ist an Ihnen etwas gründlicher nachzudenken, bevor Sie so etwas schreiben. Die katholische Soziallehre umfasst "etwas" mehr als ein paar hingeworfene päpstliche Lehrschreiben aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Das sind mehr als 2000 Jahre Erziehungs- und Gesellschaftstradition. Macht es Sinn nachzufragen, wo der Staat (ausgerechnet der weltliche Staat) von der Kirche (ausgerechnet von der Kirche) als Problemlösungsinstitution dargestellt wird? Oder lass ich es lieber, und wir übergehen das einfach als schief gegangene Proviokation?

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RE: Es geht gar nicht um Tappert

#31 von kjschroeder , 28.04.2013 21:06

Zitat
Die katholische Soziallehre umfasst "etwas" mehr als ein paar hingeworfene päpstliche Lehrschreiben aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Das sind mehr als 2000 Jahre Erziehungs- und Gesellschaftstradition.


'Es ist wirklich betrüblich, mit wie wenig Kenntnissen Sie eine Diskussion führen zu können glauben. Denn zunächst schrieb ich nichts vom 20. Jahrhundert - die erste von mir genannte "Rerum Novarum"-Enzyklika stammt aus 1891, bekanntlich das 19. Jahrhundert. Dann ist Ihr Hinweis auf 2000 Jahre "Tradition" irrelevant: Es sind Katholiken und Religionswissenschaftler, die "Rerum novarum" als Ausgangspunkt moderner christlicher Soziallehre nennen. Was Sie auch hier unschwer in der katholischen Enzklopädie nachlesen können: -> http://www.kathpedia.com/index.php?title=Rerum_novarum oder hier: ->http://teacher.schule.at/zellreligion/matura/sozenzy.html oder hier:-> http://de.wikipedia.org/wiki/Rerum_Novarum

Wenn Sie also mit dieser Darstellung nicht einverstanden sind, schlage ich Ihnen vor, einen Brief an den Vatikan zu schreiben und um Klärung zu bitten.

Und in Bezug auf das Staatsverständnis empfehle ich Ihnen, sich einfach diese beiden Enzykliken durchzulesen. Rerum Novarum finden Sie hier und Quadrogesimo Anno hier.

Danach können wir uns gern weiter unterhalten. Bis dahin schlage ich vor, Ihren Beitrag als schief gegangene Provokation zu überlesen. ;-)

Gruß
Klaus

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RE: Es geht gar nicht um Tappert

#32 von wüllerstorff , 30.04.2013 19:19

Zitat von kurt02 im Beitrag #30
".. ist Ihr nächster gedanklicher Irrtum. Denn WENN etwas relativistisch ist, dann die katholische Soziallehre. Sollten Ihnen die Widersprüche schon in den ersten beiden Enzykliken "Rerum Novarum" und "Quadragesimo anno" entgangen sein, wo zwar einerseits Privateigentum gefordert wird, dem Staat aber gleichzeitig das Recht eingeräumt wird, selbiges zu beschränken - um schlußendlich den Staat als Lösung sozialer Probleme anzupreisen?"

Ich denke, es ist an Ihnen etwas gründlicher nachzudenken, bevor Sie so etwas schreiben. Die katholische Soziallehre umfasst "etwas" mehr als ein paar hingeworfene päpstliche Lehrschreiben aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Das sind mehr als 2000 Jahre Erziehungs- und Gesellschaftstradition. Macht es Sinn nachzufragen, wo der Staat (ausgerechnet der weltliche Staat) von der Kirche (ausgerechnet von der Kirche) als Problemlösungsinstitution dargestellt wird? Oder lass ich es lieber, und wir übergehen das einfach als schief gegangene Proviokation?



An der katholischen Soziallehre wird seit 2000 Jahren gebastelt. Allerdings sollte Sie nicht glauben dass was, sagen wir mal vor 500 Jahren als moralisch galt noch irgendwie relevant für heute ist. Jede Moral ist relativistisch denn sie existiert in einem definierten Raum der sich über die Zeit verändert. Beispiel, lesen Sie eine Bibel aus dem 13 Jh. Da stehen die dollsten Sachen drin.

Der Vatikan muss systembedingt den Staat als heilsbriger sehen denn er ist vom Staat abhängig. Der geistlich Staat kann ohne die Akzeptanz der weltlichen Staaten nicht existieren. Im Gegensatz zu allen andern Staaten erfüllt der Vatikan nicht die Grundvoraussetzungen für die berechtigte Existenz als Staat. Haben Sie sich schon mal gefragt wann und durch wen der Vatikan in seiner heutigen Form zum Staat gemacht wurde?

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RE: Es geht gar nicht um Tappert

#33 von JoG , 30.04.2013 19:45

"""An der katholischen Soziallehre wird seit 2000 Jahren gebastelt. Allerdings sollte Sie nicht glauben dass was, sagen wir mal vor 500 Jahren als moralisch galt noch irgendwie relevant für heute ist. Jede Moral ist relativistisch denn sie existiert in einem definierten Raum der sich über die Zeit verändert. Beispiel, lesen Sie eine Bibel aus dem 13 Jh. Da stehen die dollsten Sachen drin."""

Das sehe ich etwas anders als Sie. Relativistisch ist mE religiöse bzw Glauben getriebene Ethik meistens nicht. Der Glaube wird als gegeben und nicht abänderlich angenommen und ihre Ethik ist daher in diesem Sinne absolut.
Sie ändert sich zwar schon aber sehr langsam. Das wird wahrgenommen als Lösung eines neuen Problems und nicht als Änderung der Ethik interpretiert.

Die Ethik der hiesigen Kultur wiewohl sie immerzu argumentiert und handelt, als wäre sie Richtig und Wahr, weil sie auf der Rationalität der Wissenschaft grundet, geht sie davon aus, dass sie keinen Absolutheitsanspruch haben kann, weil wir die absolute Wahrheit nicht kennen und somit im Wandel unseres zunehmenden Wissens unsere Ethik entwickeln. Das wirkt natürlich sehr komisch, wenn dann jemand beginnt eine so entworfene Ethik anders zu begründen als mit einem deutlichen "Ich will haben!".

Haben Sie ein Link im Netz für eine Bibel aus dem 13ten?

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Ein wohltuender Artikel zur gleichgeschalteten Presse

#34 von weihrauch , 30.04.2013 23:30

Ich hätte nicht damit gerechnet, daß es auch noch differenzierte Artikel zu diesem Thema gibt.
Ist man von den deutschen Presse-Hyänen nicht mehr gewöhnt

http://www.suedkurier.de/nachrichten/pan...1003205,6039391

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RE: Ein wohltuender Artikel zur gleichgeschalteten Presse

#35 von Willik , 01.05.2013 00:40

Zitat:
"Mehr als diesen Schwindel in einem biografischen Detail kann man dem Schauspieler nicht nachtragen."


Höchstens, daß er einen Polizisten gespielt hat, also nach heutiger Lesart einen Vertreter des "Rechtsstaats", und das ist heutzutage schon eine Haßfigur in einer Zeit, in der im Tatort die Ermittler krimineller aussehen als früher die Tatverdächtigen.
Auch das könnte ein Grund für die verspätete Kampagne sein. Beim verzweifelten deutschen Fernsehen hat man das wohl schon lange gewußt, warum wohl sonst gibt es PC-konform "Derrick", "Bonanza" u.v.a. schon viele Jahre nur noch auf DVD??


Zitat:
"Der Entrüstungssturm, der in den vergangenen Tagen durch Teile des Blätterwalds fegte, ist mühsam entfacht. Ein künstliches Lüftchen. Die Aufregung über den verschwiegenen Inspektor kann nur gelingen, wenn man wichtige Fakten außer Acht lässt: Die Waffen-SS war nicht „die SS“. Ihr pauschal „gnadenloses Morden im Auftrag Adolf Hitlers“ zu unterstellen, ist nicht lauter."


Darauf hatte schon Franz Schönhuber hingewiesen, bevor er gnadenlos niedergebrüllt und ausgegrenzt wurde.
Die äußerst erfolgreiche und populäre Sendung "Jetzt red I!", in der Bürger, "Menschen von nebenan" und der "kleine Mann von der Straße" zu Wort kamen, bevor Politiker im Studio dazu Stellung nehmen konnten, war (nebenbei gesagt) seine Erfindung, auch wenn das heute beim Bay. Brunzfunk keiner mehr zugeben will.

Ich möchte ihn nicht pauschal verteidigen, Ich war nicht dabei, aber... vermutlich hat er in dieser für viele junge Menschen sicher schwierigen Zeit auch nicht mehr angestellt als mein Großvater, von dem wir auf Grund eines Rechtsstreits mit der Rentenversicherung nach dem Krieg durch seine lückenlosen Aufzeichnungen wissen,
1. wo,
2. in welcher Einheit und
3. jeweils unter welchem Kommandeur er gedient hat
und
4. daß er wie viele Andere weder Kriegsverbrecher noch Widerstandskämpfer war.



Zitat:
"Niederländische Medien hatten das getan und mit dieser schrägen Formel begründet, dass man auf die Ausstrahlung alter „Derrick“-Folgen verzichten werde."



Die Käsbuam werden uns auch noch in mindestens nochmal 1.000 Jahren gewohnheitsmäßig viel mehr hassen, als ihre teils recht guten Deutschkenntnisse vermuten lassen. Die meisten dort sprechen erstaunlich besser Deutsch als sie zugeben, aber nur, wenn sie uns was verkaufen oder bei uns möglichst günstig einkaufen wollen!


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RE: Ein wohltuender Artikel zur gleichgeschalteten Presse

#36 von kurt02 , 01.05.2013 08:09

Zitat von Willik im Beitrag #35
Zitat:

...Höchstens, daß er einen Polizisten gespielt hat, also nach heutiger Lesart einen Vertreter des "Rechtsstaats", und das ist heutzutage schon eine Haßfigur in einer Zeit, in der im Tatort die Ermittler krimineller aussehen als früher die Tatverdächtigen.
...



Sie sollten nicht von sich auf andere schließen. Nicht jeder sieht wie Sie im Polizisten eine Hassfigur, und schon gar nicht deswegen, weil er den Rechtsstaat verkörpert. Den lehnen _Sie_ ab, den verabscheuen _Sie_.

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Die neue bayerische Linke (CSU) plant den nächsten Coup

#37 von weihrauch , 01.05.2013 16:21

Ausgerechnet Joachim Hermanns Innenministerium, Teil der neudeutschen Linken, will im Denunziantentum gegen Tappert kräftig mitmischen.
Man werde prüfen, ob der 1980 an Tappert verliehene Titel "Ehrenkommissar der bayerischen Polizei" ihm wieder aberkannt werden soll.
Ausgerechnet Hermann, dessen jüngster Sohn Jakob als Rapper Jackpot über YouTube Rap-Lieder, in denen er unter anderem Gewalt, Schulschwänzen, sexuelle Ausschweifungen sowie übermäßigen Alkoholgenuss positiv thematisiert, verbreitet hat.
Wenn das die neue Philosophie der CSU ist, gehört Tappert tatsächlich nicht zu diesem neuen (/%/$§%§ - denn Hermann gehört ebenfalls zu den "Ausgezeichneten".

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RE: Die neue bayerische Linke (CSU) plant den nächsten Coup

#38 von JoG , 01.05.2013 16:36

Sie finden nicht, dass ihm alle Auszeichnungen im Nachhinein aberkannt gehören? Wir wissen natürlich nicht, ob er bei der Erschießung von Zivilisten beteiligt war, aber Waffen SS? Das war eine kriminelle Organisation auf dem Niveau der Mafia; sogar vermutlich schlimmer. Weniger schlimm vielleicht als die Totenkopf Leute, die Gestapo Stalins Typen für schweren Gang. Aber organisierte Kriminalität vom Feinsten war es schon. Dass er nur ein kleiner Verbrecher unter Großen war? Das ist doch keine sehr überzeugende Ausrede.

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(/%/$§%§ ?

#39 von kurt02 , 01.05.2013 16:58

Zitat von weihrauch im Beitrag #37
Ausgerechnet Joachim Hermanns Innenministerium, Teil der neudeutschen Linken, will im Denunziantentum gegen Tappert kräftig mitmischen.
Man werde prüfen, ob der 1980 an Tappert verliehene Titel "Ehrenkommissar der bayerischen Polizei" ihm wieder aberkannt werden soll.
Ausgerechnet Hermann, dessen jüngster Sohn Jakob als Rapper Jackpot über YouTube Rap-Lieder, in denen er unter anderem Gewalt, Schulschwänzen, sexuelle Ausschweifungen sowie übermäßigen Alkoholgenuss positiv thematisiert, verbreitet hat.
Wenn das die neue Philosophie der CSU ist, gehört Tappert tatsächlich nicht zu diesem neuen Abschaum - denn Hermann gehört ebenfalls zu den "Ausgezeichneten".



Soso, da wird also eine kleine Rufmordkampagne gegen den bayerischen Innenminister gestartet, weil er zu überprüfen wagt, ob eine Person, die die Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation verschwiegen hat, einen hohen Polizeiorden verdient hat. Diesen Vorgang nennen Sie Denuziation. Hilfsweise greifen Sie hat seinen Sohn an, denunzieren ihn, unterstellen ihm Straftaten und Aufrufe dazu, ohne diese zu belegen, und das mit dem Ziel, ihn zu ruinieren.

Wie war das nochmal mit dem (/%/$§%§ ?

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RE: Die neue bayerische Linke (CSU) plant den nächsten Coup

#40 von weihrauch , 01.05.2013 17:05

Zitat von JoG im Beitrag #38
Sie finden nicht, dass ihm alle Auszeichnungen im Nachhinein aberkannt gehören? Wir wissen natürlich nicht, ob er bei der Erschießung von Zivilisten beteiligt war, aber Waffen SS? Das war eine kriminelle Organisation auf dem Niveau der Mafia; sogar vermutlich schlimmer. Weniger schlimm vielleicht als die Totenkopf Leute, die Gestapo Stalins Typen für schweren Gang. Aber organisierte Kriminalität vom Feinsten war es schon. Dass er nur ein kleiner Verbrecher unter Großen war? Das ist doch keine sehr überzeugende Ausrede.


Das was Sie hier geschrieben haben, kann ich nur mit einem eindeutigen N E I N beantworten.
Ich möchte mich nicht daran beteiligen, Tote zu besudeln oder verächtlich darzustellen, die den jeweiligen Zeitgeist darstellten - und 1943 war Krieg.
Ich behaupte sogar, daß ALLE DIEJENIGEN, die heute auf die Kriegsgeneration herumtrampeln, damals selber mit Begeisterung dabeigewesen wären.
Es ist nichts bewiesen, nur widerliche Spekulationen, die über Tappert gegossen werden.
Gott Sei Dank erlebt er es nicht mehr - aber seine Angehörigen müssen leiden.
Wäre ich ein Angehöriger, würde ich mit dreifacher Gewalt zurückschlagen, was gesprochene und geschriebene Angriffe betrifft - ich würde auch dabei SEHR PERSÖNLICH werden.
Dieser erneute Angriff auf deutsche Persönlichkeiten gehört zum Plan, Deutschland zu zermürben.
Und diesem Abschaum muß mit ALLEN MITTELN Paroli geboten werden.

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RE: Die neue bayerische Linke (CSU) plant den nächsten Coup

#41 von JoG , 01.05.2013 17:21

"Ich möchte mich nicht daran beteiligen, Tote zu besudeln oder verächtlich darzustellen, die den jeweiligen Zeitgeist darstellten - und 1943 war Krieg."

Das ist wahr, da war Krieg, den diese Kriminellen angefangen haben und damit den Tod von über 60.000.000 Menschen verursachten. Eine solche Bande ist natürlich keine homogene Menge. Steuerzahler finanzierten Ausschwitz und nahmen den Tod von, wie wir nun wissen ca 15.000.000 Gefangenen in Kauf, wie auch den Krieg. Damit sind sie selbstredend nicht so kriminell, wie Mitglieder in einer Gruppe, die für den Mord direkt verantwortlich war und ein bloßes Mitglied dieser Organisation war nicht Höss. Auch ist es nicht darum den Toten zu besudeln. Es geht darum Unverbesserliche zu zeigen, dass Verbrecher als Verbrecher behandelt werden. Das hat Deutschland nach dem Krieg ungenügend getan und es gibt noch heute Leute, die dadurch die Verbrecher und deren Verbrechen verharmlosen. Diese Leute sind ein Ärgernis indem sie mit ihrem Verhalten die Getöteten Juden Sinti polen und die Vielen mehr verhöhnen; quasi auf deren Gräber pissen. Widerliche Menschen sind das, nicht wahr?

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RE: Die neue bayerische Linke (CSU) plant den nächsten Coup

#42 von weihrauch , 01.05.2013 21:14

Zitat von kurt02 im Beitrag #39
Zitat von weihrauch im Beitrag #37
Ausgerechnet Joachim Hermanns Innenministerium, Teil der neudeutschen Linken, will im Denunziantentum gegen Tappert kräftig mitmischen.
Man werde prüfen, ob der 1980 an Tappert verliehene Titel "Ehrenkommissar der bayerischen Polizei" ihm wieder aberkannt werden soll.
Ausgerechnet Hermann, dessen jüngster Sohn Jakob als Rapper Jackpot über YouTube Rap-Lieder, in denen er unter anderem Gewalt, Schulschwänzen, sexuelle Ausschweifungen sowie übermäßigen Alkoholgenuss positiv thematisiert, verbreitet hat.
Wenn das die neue Philosophie der CSU ist, gehört Tappert tatsächlich nicht zu diesem neuen Abschaum - denn Hermann gehört ebenfalls zu den "Ausgezeichneten".



Soso, da wird also eine kleine Rufmordkampagne gegen den bayerischen Innenminister gestartet, weil er zu überprüfen wagt, ob eine Person, die die Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation verschwiegen hat, einen hohen Polizeiorden verdient hat. Diesen Vorgang nennen Sie Denuziation. Hilfsweise greifen Sie hat seinen Sohn an, denunzieren ihn, unterstellen ihm Straftaten und Aufrufe dazu, ohne diese zu belegen, und das mit dem Ziel, ihn zu ruinieren.

Wie war das nochmal mit dem (/%/$§%§ ?

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Na Herr Kurt, da sind aber die Pferde kräftig mit Ihnen durchgegangen.
So unbeherrscht habe ich Sie lange nicht erlebt.

Ich habe keine Rufmordkampagne gegen Herrmann gestartet, sondern nur das wiedergegeben, was in den Nachrichten gesendet wurde - nämlich daß das Innenministerium prüfen will, Tappert die Auszeichnung abzuerkennen.
Auch ist es eine Tatsache, daß Herrmann ebenfalls diese Auszeichnung besitzt.

Damit dürfte das "Joachim-Herrmann-Thema" wohl vom Tisch sein.

Was seinen Sohn Jakob betrifft, ist es ebenfalls keine Erfindung von mir - sondern diese von mir erwähnten Punkte lassen sich überall nachlesen.

http://www.augsburger-allgemeine.de/baye...-id9446356.html

Also, was die Rufmordkampagne betrifft, sind Sie wohl etwas desorientiert.

Lediglich meine Meinung und Einschätzung zum bayerischen Innenministerium und zu Herrmann stammt eindeutig von mir.

Den letzten Satz habe ich mal übersehen.


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Horst Tappert war übrigens bekennendes FDP-Mitglied

#43 von weihrauch , 04.05.2013 20:45

..und hat keinen Hehl daraus gemacht.

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