Braucht Deutschland Menschen wie Uli H.?

#1 von Willik , 25.04.2013 22:14

Braucht Deutschland Menschen wie Uli H.?


Aus der Sicht der gewohnheitsmäßig neidschürenden, schon abartig schmutzig-populistisch wahlkämpfenden Volksverhetzer vom linken Rand sicher nicht.
Diese widerlichen Gestalten wollen solchen "unsolidarischen" Zeitgenossen wie Uli H. am liebsten nicht nur die bürgerlichen Ehrenrechte und den Wohnsitz in Deutschland aberkennen, sondern die sogar einen Kopf kürzer machen (und das ist durchaus wörtlich zu nehmen!).

Nur......, wenn man erst die letzten "Besserverdienenden" aus dem Land rausgeekelt oder in die konsequente Leistungsverweigerung getrieben hat, wer finanziert denn denen dann überhaupt noch ihren famosen ausufernden Sozialstaat, ihre linksgrünen Sozialromantikerträume von einer "besseren Welt", geschweige denn ihre illegale Nutzung der Flugbereitschaft u.v.A.?

Ein bemerkenswerter Leserbrief aus einer Zeitung (KEINE süddeutsche Zeitung, daher ist er ja korrekt veröffentlicht worden):
"Was hier in der Sache Hoeneß abgeht, ist absolut pervers. Die Linken kennen überhaupt keine Grenzen mehr. Für die scheint Steuerhinterziehung das schlimmste Verbrechen überhaupt zu sein. Wie muss man drauf sein, um Mörder, Diktatoren und Terroristen anzuhimmeln (Guevara, Mao, Chavez), aber Steuerhinterzieher der Würde beraubt. Die Linken fangen erst dann an, ihre Che-Guevara-Shirts zu verbrennen, wenn sich herausstellt, das Guevara als Minister in Kuba auch keine Steuern zahlte. Wetten, dass?"


Bitte kein Mißverständnis:
Ich bin weder ein Anhänger von Uli H. noch des FCB (), habe weder ein legales noch ein anderes Konto in der Schweiz, beziehe auch keine Provisionen von (z.B.) Gazprom nach Zug i.d. CH, aber was da in den letzten Tagen an Vorverurteilungen, unkorrekten Aussagen und Verdachtsäußerungen, z.T. auf das Schäbigste parteipolitisch motiviert, verbreitet wurde, stellt für mich wirklich den sog. "Rechtsstaat" stark in Frage.

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RE: Braucht Deutschland Menschen wie Uli H.?

#2 von horstR , 25.04.2013 22:18

Ist eigentlich bekannt wieviele Steuern der Herr schon bezahlt hat?


Saludos

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RE: Braucht Deutschland Menschen wie Uli H.?

#3 von Willik , 25.04.2013 22:35

Das fällt (NORMALERWEISE) unter das Steuergeheimnis.
Er wohnt bekanntlich in Bad Wiessee bei München.
Fragen Sie ihn doch einfach selbst!

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RE: Braucht Deutschland Menschen wie Uli H.?

#4 von kurt02 , 25.04.2013 22:53

Zitat von horstR im Beitrag #2
Ist eigentlich bekannt wieviele Steuern der Herr schon bezahlt hat?


Hoeneß hat wohl vergessen, für 12 Mio Euro, die er an Zinsen auf sein Erspartes erhalten hat, die fälligen Steuern zu bezahlen.


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zuletzt bearbeitet 25.04.2013 | Top

Applaus der Falschen?

#5 von kurt02 , 25.04.2013 23:32

Na, wenn Sie es gut heißen, dass der Volkskörper beschissen wird, und Sie es damit begründen, dass die Falschen applaudieren, wenn Gesetze durchgesetzt werden, wird das schon seine Richrtigkeit haben.

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RE: Applaus der Falschen?

#6 von weihrauch , 26.04.2013 00:17

Zitat von kurt02 im Beitrag #5
Na, wenn Sie es gut heißen, dass der Volkskörper beschissen wird, und Sie es damit begründen, dass die Falschen applaudieren, wenn Gesetze durchgesetzt werden, wird das schon seine Richrtigkeit haben.


Richtig - der Volkskörper wird beschissen - durch die Regierung.
Der Rettungsschirm ist ein Teil des Schisses

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RE: Applaus der Falschen?

#7 von Willik , 26.04.2013 01:12

Sowas wie "Volkskörper" ist ja richtig abartig!!
Das kommt ja noch vor "Dreck"!!
Sowas wird hier geduldet??

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RE: Applaus der Falschen?

#8 von kurt02 , 26.04.2013 07:43

offenbar. Können wir im Thema weitermachen oder brauchen Sie noch mehr Zeit sich zu erholen?


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zuletzt bearbeitet 26.04.2013 | Top

RE: Applaus der Falschen?

#9 von JoG , 26.04.2013 10:53

Was haben Sie gegen den Volkskörper? Es ist ein schönes deutsches Wort.

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Stellen wir doch mal die richtige Frage:

#10 von horstR , 26.04.2013 13:08

Wer schadet der Republik mehr? Steuerhinterzieher oder die, die die Steuern veraasen?

Wo bleibt die Strafe für die Politiker ala Partyhengst Wobereit? Wo bleibt die Strafe für die Verschwender, Fehlplaner und die Demonstranten, die z.B. Castortransporte wahnsinnig verteuern?


Saludos

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Die inzwischen bekiffte Mehrheitsgesellschaft

#11 von weihrauch , 26.04.2013 13:54

Ist das geil!
Die rotgrünen Verbrecher bauen ihr Wahlprogramm für die Bundestagswahl auf Steuererhöhung auf - und haben Erfolg damit.
Wie schäbig und niederträchtig ist diese BRD-Gesellschaft schon verkommen?

Der Parteienforscher Falter drückte sich sehr vorsichtig aus:
"Im Zeitalter des PC wäre es für die Politiker nicht ratsam, Partei für Hoeness zu ergreifen"

Mit diesen unberechenbaren Wählern könnte von linken Populisten alles erreicht werden - auch kriminelle Aufstachelungen gegen Anderdenkende

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RE: Stellen wir doch mal die richtige Frage:

#12 von huhngesicht , 26.04.2013 15:19

Wer schadet der Republik mehr? Steuerhinterzieher oder die, die die Steuern veraasen?

Wo bleibt die Strafe für die Politiker ala Partyhengst Wobereit? Wo bleibt die Strafe für die Verschwender, Fehlplaner und die Demonstranten, die z.B. Castortransporte wahnsinnig verteuern?

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Diese Frage haben sich auch frueher schon Menschen gestellt, naemlich RAF-Mitglieder, die dann Politiker ermordet haben. Wenn einem Menschen die politischen Strukturen missfallen, dann muss man versuchen, diese auf legalem Weg zu veraendern. Man wird deswegen nicht kriminell, und Steuerhinterziehung ist nichts anderes.

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RE: Stellen wir doch mal die richtige Frage:

#13 von weihrauch , 26.04.2013 16:28

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Diese Frage haben sich auch frueher schon Menschen gestellt, naemlich RAF-Mitglieder, die dann Politiker ermordet haben. Wenn einem Menschen die politischen Strukturen missfallen, dann muss man versuchen, diese auf legalem Weg zu veraendern. Man wird deswegen nicht kriminell, und Steuerhinterziehung ist nichts anderes.

Huhngesicht[/quote]

"...dann muss man versuchen, diese auf legalem Weg zu veraendern"
Wurde schon versucht - mehrmals.
Jeder Weg einer Veränderung aber wird mit dem Stempel der "Beseitigung der freiheitlichen Grundordnung" belegt und dementsprechend verfolgt oder geächtet.
Beweise: Zahlreiche Verbote und Verbotsanträge

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RE: Stellen wir doch mal die richtige Frage:

#14 von JoG , 26.04.2013 16:32

Zitat von huhngesicht im Beitrag #12
Wer schadet der Republik mehr? Steuerhinterzieher oder die, die die Steuern veraasen?

Wo bleibt die Strafe für die Politiker ala Partyhengst Wobereit? Wo bleibt die Strafe für die Verschwender, Fehlplaner und die Demonstranten, die z.B. Castortransporte wahnsinnig verteuern?

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Diese Frage haben sich auch frueher schon Menschen gestellt, naemlich RAF-Mitglieder, die dann Politiker ermordet haben. Wenn einem Menschen die politischen Strukturen missfallen, dann muss man versuchen, diese auf legalem Weg zu veraendern. Man wird deswegen nicht kriminell, und Steuerhinterziehung ist nichts anderes.

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Ganz sicher ist richtig, dass Steuern zu hinterziehen strafbar ist und sein sollte.

Der Schaden ist jedoch weitaus geringer, als jener, der durch die grob fahrlässige und vielleicht in einigen Fällen (wir wissen schließlich nicht, wer Kohl bezahlte und dessen Wahl finanzierte) kriminelle Einführung des Euro unter billigender Inkaufnahme von Unruhen in den Straßen. Diese waren nämlich zur Zeit der Unterschrift unter Maastricht vorhersehbar und es war offensichtlich, dass nicht nur das GG mit Lissabon verfassungswidrig ausgehebelt wurde (was durchaus als organisiert und verfassungsfeindlich bezeichnet werden kann) sondern auch Situationen folgen müssen, die aus für die Bevölkerungen unerträgliche Situationen Zwangslagen herstellen würden, die zu Immer Tieferem Europa nötigen würden. Und was ist eine lange mit Vorbedacht geplante und organisierte Nötigung denn sonst als kriminell? Viel verfassungsfeindlicher kann man eigentlich nicht werden. ;)

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RE: Stellen wir doch mal die richtige Frage:

#15 von huhngesicht , 26.04.2013 16:41

"...dann muss man versuchen, diese auf legalem Weg zu veraendern"
Wurde schon versucht - mehrmals.
Jeder Weg einer Veränderung aber wird mit dem Stempel der "Beseitigung der freiheitlichen Grundordnung" belegt und dementsprechend verfolgt oder geächtet.
Beweise: Zahlreiche Verbote und Verbotsanträge

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Das trifft nicht zu. Die wenigsten Parteien oder Gruppierungen am linken oder rechten Rand wurden verboten. Und die verbotenen hatten noch weniger Anhaenger als die geduldeten (in den extremsten Parteien haben sich nur Witzfiguren engagiert, die niemals gesellschaftliche Relevanz haetten erreichen koennen). Aktuell bestehen nur Verbotsueberlegungen bei der NPD und jeder weiss, dass diese Partei keinerlei Chancen hat, gesellschaftlich von Interesse zu sein. Wahrscheinlich haette sie sogar noch weniger Anhaenger, wenn die staendigen Verbotsalbernheiten sie nicht ein bisschen interessant machen wuerden.

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RE: Stellen wir doch mal die richtige Frage:

#16 von weihrauch , 26.04.2013 16:45

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Das trifft nicht zu. Die wenigsten Parteien oder Gruppierungen am linken oder rechten Rand wurden verboten. Und die verbotenen hatten noch weniger Anhaenger als die geduldeten (in den extremsten Parteien haben sich nur Witzfiguren engagiert, die niemals gesellschaftliche Relevanz haetten erreichen koennen). Aktuell bestehen nur Verbotsueberlegungen bei der NPD und jeder weiss, dass diese Partei keinerlei Chancen hat, gesellschaftlich von Interesse zu sein. Wahrscheinlich haette sie sogar noch weniger Anhaenger, wenn die staendigen Verbotsalbernheiten sie nicht ein bisschen interessant machen wuerden.

Huhngesicht[/quote]

Das ändert aber nichts daran, daß die Bezeichnung:" Gegen die freiheitliche Grundordnung" sehr häufig bei Verbote oder Repressalien eingesetzt wird.
War dies bei der Gefangenenhilfe nicht ebenso?

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RE: Stellen wir doch mal die richtige Frage:

#17 von huhngesicht , 26.04.2013 16:54

Ganz sicher ist richtig, dass Steuern zu hinterziehen strafbar ist und sein sollte.

Der Schaden ist jedoch weitaus geringer, als jener, der durch die grob fahrlässige und vielleicht in einigen Fällen (wir wissen schließlich nicht, wer Kohl bezahlte und dessen Wahl finanzierte) kriminelle Einführung des Euro unter billigender Inkaufnahme von Unruhen in den Straßen. Diese waren nämlich zur Zeit der Unterschrift unter Maastricht vorhersehbar und es war offensichtlich, dass nicht nur das GG mit Lissabon verfassungswidrig ausgehebelt wurde (was durchaus als organisiert und verfassungsfeindlich bezeichnet werden kann) sondern auch Situationen folgen müssen, die aus für die Bevölkerungen unerträgliche Situationen Zwangslagen herstellen würden, die zu Immer Tieferem Europa nötigen würden. Und was ist eine lange mit Vorbedacht geplante und organisierte Nötigung denn sonst als kriminell? Viel verfassungsfeindlicher kann man eigentlich nicht werden. ;)

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Immer wieder der alte langweilige Hut bizarrer Anmassung. Ich habe an anderer Stelle eine Diskussion gefuehrt, in der ein verwirrter Gegenueber leicht beschraenkt immer wieder darauf beharrte, dass Abtreibung Mord sei. Das ist aber nicht der Fall, voellig gleich wie man zu Abtreibungen steht. Ihre "Marottten" sind geringfuegig komplexer, aber die Situation ist die gleiche. Es ist voellig egal, was sie von Europa, dem Euro, Steuer-CDs oder Maastricht halten. Sie koennen es verdammen wie den Teufel. Ihre private Rechtsauslegung ist aber, sogar wenn sie Jurist waeren, irrelevant, wenn sie mit den Entscheidungen zB des Verfassungsgerichtes nicht uebereinstimmt. Sie argumentieren mit hohler semantischer Luft, wenn sie mit Kriminalitaet argumentieren, wo nichts kriminell ist.

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RE: Stellen wir doch mal die richtige Frage:

#18 von huhngesicht , 26.04.2013 17:10

Das ändert aber nichts daran, daß die Bezeichnung:" Gegen die freiheitliche Grundordnung" sehr häufig bei Verbote oder Repressalien eingesetzt wird.
War dies bei der Gefangenenhilfe nicht ebenso?

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Ich weiss nicht, von was fuer einer Gefangenenhilfe Sie sprechen. Die freiheitliche demokratische Grundordnung ist der Minimalkonsenz, eine Uebereinkunft die ein friedliches Zusammenleben der Menschen in der Gesellschaft ueberhaupt erst moeglich macht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Freiheitlic...he_Grundordnung

Jede Alternative dazu waere Willkuerherrschaft Einzelner. Wenn man mich zB zum Koenig erklaerte, der ueber alles und jedes entscheiden darf. Das mag dann fuer mich und meine Familie und Freunde ganz nett sein, vielleicht sogar nett fuer viele, wenn ich denn ein guetiger Koenig waere. Es kann aber niemals im Interesse einer Mehrheit liegen. Ich denke sogar, dass ich sie verstehe. Sie sehen vielleicht auch sentimental die Vergangenheit verklaerend viel Schlechtes in unserer Gesellschaft. Ich kann das nachempfinden und bin nicht blind, dass nicht auch zu sehen. Sie bilden sich nur ein, dass rigorose Methoden jenseits der seicht demokratischen eine Loseung sein koennten. Das sind sie aber nicht. Sie sind erstens nicht durchsetzbar und wuerden zweitens nichts verbessern.

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RE: Stellen wir doch mal die richtige Frage:

#19 von weihrauch , 26.04.2013 17:16

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Immer wieder der alte langweilige Hut bizarrer Anmassung. Ich habe an anderer Stelle eine Diskussion gefuehrt, in der ein verwirrter Gegenueber leicht beschraenkt immer wieder darauf beharrte, dass Abtreibung Mord sei. Das ist aber nicht der Fall, voellig gleich wie man zu Abtreibungen steht. Ihre "Marottten" sind geringfuegig komplexer, aber die Situation ist die gleiche. Es ist voellig egal, was sie von Europa, dem Euro, Steuer-CDs oder Maastricht halten. Sie koennen es verdammen wie den Teufel. Ihre private Rechtsauslegung ist aber, sogar wenn sie Jurist waeren, irrelevant, wenn sie mit den Entscheidungen zB des Verfassungsgerichtes nicht uebereinstimmt. Sie argumentieren mit hohler semantischer Luft, wenn sie mit Kriminalitaet argumentieren, wo nichts kriminell ist.

Huhngesicht[/quote]

Könnte sein, daß ich damit gemeint bin.
Wenn ich Abtreibungen verabscheue und für eine Tötung halte, nimme ich gerne die Bezeichnung "beschränkt" auf mich.
Alle diese Millionen Abtreibungen, die von Linken als "unbrauchbare Zellen" gepriesen werden, könnten heute existierende Menschen sein.
Die Grünen sehen das natürlich anders.

Und wenn Uli Hoeneß jetzt der Buhmann ist, von allen angegriffen wird, weil er bereits versteuertes Geld nicht noch einmal versteuert hat, geht dieser Angriff völlig daneben.
Ich persönlich finde den Mißbrauch von anvertrauten Steuergeldern wesentlich verabscheuungswürdiger, als nicht doppelt versteuertes privates Vermögen.
Darum ist die Regierung auch im Gegensatz zu Hoeneß, den ich ansonsten nicht mag, wesentlich mieser.

Und wenn Veruntreuung von Steuergeldern nicht kriminell ist, ist es Hoeness schon lange nicht.

Wie gesagt, ich gehe davon aus, daß ich mit dem zweiten Absatz gemeint war.

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RE: Stellen wir doch mal die richtige Frage:

#20 von huhngesicht , 26.04.2013 17:33

Könnte sein, daß ich damit gemeint bin.

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Nein, es sei denn, Sie schreiben im neuen FDP-Forum mit anderem Namen und in einem anderen Schreibstil. Ihre Meinung ueber Abtreibungen ist mir nicht bekannt.
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Wenn ich Abtreibungen verabscheue und für eine Tötung halte, nimme ich gerne die Bezeichnung "beschränkt" auf mich.

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Die meisten Menschen lehnen Abtreibungen eher ab (ich auch), und es handelt sich um eine Toetung. Was auch immer man davon haelt (und wer findet Abtreibungen schon schoen), handelt es sich aber nicht um Mord.
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Alle diese Millionen Abtreibungen, die von Linken als "unbrauchbare Zellen" gepriesen werden, könnten heute existierende Menschen sein.
Die Grünen sehen das natürlich anders.

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Das ist kein Thema, welches etwas mit links oder rechts zutun hat. Wenn Menschen abtreiben, machen sie das in der Regel voellig unpolitisch aus einer relativen Notlage heraus. Ebenfalls unpolitisch laesst sich diskutieren, welche Relationen vorliegen sollten, um eine Abtreibung zu rechtfertigen. Der Gesetzgeber gibt einen Rahmen vor. Im Einzelfall muss das die betroffene Frau selbst entscheiden. Das ist weder links, noch nannte ich das falsch.
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Und wenn Uli Hoeneß jetzt der Buhmann ist, von allen angegriffen wird, weil er bereits versteuertes Geld nicht noch einmal versteuert hat, geht dieser Angriff völlig daneben.

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Ich waere der Letzte, der das unterdrueckerisch abscheuliche Steuersystem in Deutschland gutheisst. Das heisst aber nicht, dass man kriminell werden darf, nur weil man es lieber anders haette.
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Ich persönlich finde den Mißbrauch von anvertrauten Steuergeldern wesentlich verabscheuungswürdiger, als nicht doppelt versteuertes privates Vermögen.

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Das finde ich auch. Gerechtigkeit und Recht, gefuehlt richtig und faktisch richtig sind aber nicht das gleiche.

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RE: Stellen wir doch mal die richtige Frage:

#21 von Willik , 26.04.2013 17:37

Zitat:
"Ich persönlich finde den Mißbrauch von anvertrauten Steuergeldern wesentlich verabscheuungswürdiger, als nicht doppelt versteuertes privates Vermögen.
Darum ist die Regierung auch im Gegensatz zu Hoeneß, den ich ansonsten nicht mag, wesentlich mieser."


Zustimmung! Sowas wollte ich auch gerade schreiben, da sind Sie mir um Minuten zuvorgekommen.
Wer kein notorischer Leistungsempfänger ist, sondern ein ganzes Arbeitsleben lang sehr viel gearbeitet und geleistet und als Ergebnis DARAUS auch gut verdient hat und als Ergebnis DARAUS von diesem maßlos gierigen, chronisch verschwenderischen Umverteilungsstaat immer stärker abgezockt wird, hat vielleicht deshalb etwas mehr Verständnis dafür, wenn manche Leute sich irgendwann was... hm... Anderes überlegen, um diese Ungerechtigkeit zu reduzieren.

Als besonders mies und schäbig empfinde ich z.Zt. das Verhalten der Politik insgesamt, besonders aber der des linken Randes des Parteienspektrums sowie deren medialer Erfüllungsgehilfen und Helfershelfer.
Schade, daß man nicht erfahren wird, wie viele gerade von DENEN auch geheime Konten haben und ob DIE wirklich jeden Cent versteuern...

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RE: Stellen wir doch mal die richtige Frage:

#22 von JoG , 26.04.2013 17:44

Sie sind unverbesserlich. Natürlich haben Sie versucht zu rechtfertigen, zu vernebeln und frech zu lügen. Das tut die Immer Tieferes Europa Faktion stets und seit Jahrzehnten. Nur verlieren sie das Argument und haben uns alle durch Ignoranz, Arroganz und Tücke in große Gefahr gebracht. Naive (oder teilen Sie die Interessengemeinschaft der ITE?) Leute wie Sie sind letztlich verantwortlich für die 27% der Bevölkerung Spaniens, die arbeitslos sind. Das ist eine unsagbare Schweinerei und durchaus als Verbrechen zu bezeichnen, weil es bereits vor der Unterschrift zum Euro offensichtlich war.

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RE: Stellen wir doch mal die richtige Frage:

#23 von JoG , 26.04.2013 17:49

Sie haben in diesen Punkten völlig recht. Aber Sie werden nie jemanden überzeugen können, der so wenig formales Wissen hat und sich weigert sich die Grundlagen anzueignen.

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RE: Stellen wir doch mal die richtige Frage:

#24 von huhngesicht , 26.04.2013 18:12

Sie sind unverbesserlich. Natürlich haben Sie versucht zu rechtfertigen, zu vernebeln und frech zu lügen.

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Belegen Sie diese Anschuldigung, bitte! Zitieren Sie, wo ich log. Rechtfertigen musste ich nichts und "vernebeln" ist ein so vager auslegbarer Begriff, dass man nicht wissen kann, was gemeint sein soll.
Ich habe einfach nur einen Sachverhalt (und gerade formal korrekt) erklaert. Wenn sie ihre Rechtsauffassung ueber die der gesellschaftlich relevanten Institutionen stellen, ist das Kindergarten.
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Das tut die Immer Tieferes Europa Faktion stets und seit Jahrzehnten. Nur verlieren sie das Argument und haben uns alle durch Ignoranz, Arroganz und Tücke in große Gefahr gebracht. Naive (oder teilen Sie die Interessengemeinschaft der ITE?)

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Dieser Begriff ist ihre private Wortschoepfung. Ich weiss nicht, ob ich das teile. Ich bin aber weder gegen ein stabiles Europa, eine handlungsfaehige EU noch gegen den Euro.
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Leute wie Sie sind letztlich verantwortlich für die 27% der Bevölkerung Spaniens, die arbeitslos sind.

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Es faengt damit an, dass Korrelationen zumindest in grossen Teilen spekulativ sind. Und abgesehen davon, was habe ich denn damit zutun? In meinem Umfeld kann ich sogar wenn darauf hinwirken, dass Spanier (gut bezahlte) Jobs bekommen.
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Das ist eine unsagbare Schweinerei und durchaus als Verbrechen zu bezeichnen, weil es bereits vor der Unterschrift zum Euro offensichtlich war

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Es ist aber kein Verbrechen, wenn diese Umstaende nicht juristisch relevant sind. Man kann sich vielleicht moralisch echauffieren, wenn man meint, dass das Sinn macht.

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RE: Stellen wir doch mal die richtige Frage:

#25 von JoG , 26.04.2013 19:09

"Es faengt damit an, dass Korrelationen zumindest in grossen Teilen spekulativ sind. Und abgesehen davon, was habe ich denn damit zutun?"

Es sind solche Aussagen, die mich stutzen lassen. Es könnte sein, dass Sie nicht lügen (s.o.), sondern wirklich so denken.

"Es ist aber kein Verbrechen, wenn diese Umstaende nicht juristisch relevant sind. Man kann sich vielleicht moralisch echauffieren, wenn man meint, dass das Sinn macht."

Oder hier. Es geht nun wirklich nicht um "Moral". Aber es ist juristisch relevant, wenn die Gesetze nicht umgesetzt werden. Leider ist das vielfach so gewesen. Auch ist juristisch relevant, wenn das Verfassungsgericht falsche Behauptungen verwendet um Urteile zu begründen. Dass das so war bei den Urteilen zu Maastricht, Lissabon, dem ESFS und dem ESM ist nun wirklich offensichtlich. Bei Maastricht zahlen wir nun den Preis für das verlogene Urteil und wer Verträge zum ESM oder Lissabon gelesen hat, kann nicht übersehen haben, dass das GG seine Souveränität vergeben wurde und die Handlungsfreiheit späterer Bundesparlamente verloren ist. Haben Sie nicht bemerkt, dass die europäischen Urteile die Urteile der Verfassungsgerichte immer wieder trumpfen? Erinnern Sie sich nicht, wie das Verfassungsgericht die Verfassungsmäßigkeit der EU Verfassung oder des ESM begründeten?

Oder haben Sie die Gesetze und Urteile nicht gelesen? ;)

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