Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#1 von weihrauch , 17.04.2013 21:09

Gestern abend wurde von Demokraten die Staatsanwaltschaft Köln angegriffen.Angehörige des antirassistischen Rechtsstattes verwüsteten dabei das Büro von Staatsanwalt Oehme in Köln. Die demokratischen Angreifer_innen hinterließen am Eingang zum Gebäudekomplex der Staatsanwaltschaft die Parole "Staatsanwaltschaft ermutigt Nazimörder und bedroht deren Opfer". In der Presse war nichts zu lesen - sie ist wie immer auf dem demokratischen Auge blind und greift lediglich unbescholtene rechtskonservative Bürger an.

http://de.indymedia.org/2013/04/343491.shtml

http://www.bz-berlin.de/thema/schupelius...246965925417366

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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#2 von huhngesicht , 17.04.2013 21:33

Ich habe bei ihren Beitraegen oft das Problem, nicht zu verstehen, was sie genau kritisieren wollen. Hier verlinken sie einen Bericht ueber gwalttaetigen kriminellen Linksextremismus, der selbstverstaendlich verfolgt und missbilligt wird. Was ist jetzt das Problem? Stoeren sie sich erstlinig an dieser satirischen Kampagne "ich bin linksextrem"?

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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#3 von weihrauch , 17.04.2013 21:39

Zitat von huhngesicht im Beitrag #2
Ich habe bei ihren Beitraegen oft das Problem, nicht zu verstehen, was sie genau kritisieren wollen. Hier verlinken sie einen Bericht ueber gwalttaetigen kriminellen Linksextremismus, der selbstverstaendlich verfolgt und missbilligt wird. Was ist jetzt das Problem? Stoeren sie sich erstlinig an dieser satirischen Kampagne "ich bin linksextrem"?

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Nein - ich tendiere eher zu dem Bericht der BZ

Übrigens zu der Ausdrucksweise:
Demokratie und Rechtsstaat sind für mich identisch mit Linksextremismus.
Ich muß es leider so sagen.

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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#4 von huhngesicht , 17.04.2013 23:27

Nein - ich tendiere eher zu dem Bericht der BZ

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Der Bericht ist irrefuehrend. Er suggeriert in der Ueberschrift (auch wenn das gar nicht Teil des Artikels ist), dass linksextremistische Gewalt geduldet wuerde. Das geht aber aus dem Artikel nicht hervor und ist natuerlich auch voellig abwegig.
###

Übrigens zu der Ausdrucksweise:
Demokratie und Rechtsstaat sind für mich identisch mit Linksextremismus.
Ich muß es leider so sagen.

###
Ich denke, das verstanden zu haben. Es mag eigenartig klingen, aber ich finde das gut. Erstens heucheln sie nicht irgendein Wischiwaschi ueber Rechtspopulismus, den man als solchen nicht erkennen kann, sondern druecken sich klar und deutlich aus und zweitens kann ich (auch wenn ich ihre Bewertungen absolut nicht teile) nachempfinden. Sie transportieren die zugrundeliegenden Gefuehle so ehrlich und gut, dass ich es nachfuehlen kann. Wenn das jedes Gegenueber koennte, waeren viele Diskussionen unkomplizierter. Ich habe den Eindruck, dass wir in einem unpolitischen normalen Alltag trotz extremer weltanschaulicher Gegensaetzlichkeit gut miteinander zurecht kaemen.

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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#5 von Willik , 18.04.2013 00:01

Die "veröffentlichte Meinung" ist auf dem linken Auge absolut blind!
Da wird über linksextreme Gewalt (so wie über die von Kültürbereicherern) augenzwinkernd darüber hinweggesehen.
Wie in der Schokoladenwerbung vor einigen Jahren:
"Die feine englische Art: Ach, da tun wir einfach..., als hätten wir es nicht bemerkt...!"
Wohl auch als Ausdruck einer bösartigen Schadenfreude.


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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#6 von huhngesicht , 18.04.2013 00:55

Die "veröffentlichte Meinung" ist auf dem linken Auge absolut blind!
Da wird über linksextreme Gewalt (so wie über die von Kültürbereicherern) augenzwinkernd darüber hinweggesehen.

###
Sowas ist doch kompletter Unsinn. Das Verfolgen linksextremistischer Gewalt hat in Deutschland Tradition (was gut und richtig ist). Es gab eine partielle Blindheit auf dem rechten Auge, weil man einfach nicht sehen wollte, was es in Deutschland eben einfach nicht geben darf (was sich in den letzten 20 Jahren geaendert hat). Wer ignoriert denn die Chaostage zB? Wenn 50 nasige Neonazis zum Gedenken von Himmler oder welchem Zappen auch immer den Geburtstag befeiern wollen, dann laufen 2000 Polizisten auf, nur um diese Demonstranten vor den 500 gewaltaetigen Linksextremisten zu schuetzen. Und schmierige Einwuerfe wie "Kültürbereicherer" sind tumber Rassismus, der nicht einmal direkt etwas mit dem Thema zutun hat, sondern in meinen Augen aeusserst grenzwitzigerweise Zuwanderer beleidigt. Sowas ist eklig, und ich schaeme mich als ehrlicher aufrechter Deutscher mit solchen prollig Unterschichtsbloedhaftigkeiten unterster Stammtischnatur in einem Topf erlebt zu werden. Ich bin Europaeer und nicht stolz, Deutscher zu sein. Aber ich bin nun mal Deutscher und will mich nicht wegen Menschen, die als deutschrepraesentativ vom Ausland erlebt werden, schaemen muessen. Ich bin froh, dass mein edler tuerkischer Kollege zB kein deutsch kann und deswegen solche Widerlichkeiten nicht lesen kann und positiv ueber Deutsche denken darf, weil er mich kennt. Aber muss das sein? Widerlich sein? Deutschtum entehren, indem man seine persoenliche Widerlichkeit deutsch nennt? Mein Wunsch lautet, schluss mit solchen das Deutschtum peinlichst diskreditierendem Verhalten. Da ich in einem internationalen Umfeld arbeite, muss ich diese bemitleidenden Blicke ertragen. Und wenn ich nachfrage, bekomme ich schuechtern formuliert die Antworten, dass deutsch sein peinlich ist. Und das ist wahr. Das will ich nicht.

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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#7 von kjschroeder , 20.04.2013 09:41

Zitat
der selbstverstaendlich verfolgt und missbilligt wird. Was ist jetzt das Problem?


Das Problem ist wie so häufig Ihre Wahrnehmung - denn Linksextremismus wird eben nicht selbstverständlich verfolgt und mißbilligt. Sondern verharmlostz und z.T. sogar hofiert. Lesen Sie keine Links? Zum Beispiel den unter dem Bericht?

Gruß
Klaus

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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#8 von JoG , 20.04.2013 11:15

Diese spezifische Situation kann ich nicht beurteilen.

Wenn aber Bürger die Meinung haben, es würden weithin Menschenrechte tief verletzt und keine staatliche Heilung möglich sei, weil der Staat den Rechtsbuch unterstützt? Ja, da muss der Bürger genau so handeln, wie beschrieben. Vielleicht auch härter. Daher braucht es auch die Möglichkeit der Bewaffnung der Bürger, wie das die Verfassung der USA garantiert.

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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#9 von kjschroeder , 20.04.2013 12:05

Zitat
Diese spezifische Situation kann ich nicht beurteilen.


Ein Medium habe ich noch gefunden: -> http://www.jungefreiheit.de/Single-News-...286b4903.0.html

Zitat
Wenn aber Bürger die Meinung haben, es würden weithin Menschenrechte tief verletzt und keine staatliche Heilung möglich sei, weil der Staat den Rechtsbuch unterstützt? Ja, da muss der Bürger genau so handeln, wie beschrieben. Vielleicht auch härter.


Da gibt es ein Problem: Linksextremisten sind für mich keine freiheitsliebenden und die Rechte Anderer achtenden Bürger. Mit sowas gemeinsame Sache zu machen ist für mich ein "No Go".

Andererseits: Mit ihrer Kritik haben diese Leute m.E. recht. Denn die Pleiten-, Pech- und Pannen-Serie bei den NSU-Ermittlungen mitsamt dem dahinter stehenden Aufklärungsunwillen staatlicherseits ist ja nun bekannt.

Was also tun?

Sich mit den Extremisten zu solidarisieren hieße, sich auch mit deren Zielen zu solidarisieren, die letzlich in den Totalitarismus führen. Geht gar nicht

Sich mit ihnen NICHT zu solidarisieren, hieße, indirekt die Behörden zu unterstützen, die hier ohne Ende geschlampt haben. Geht auch nicht.

Solche Proteste müßten eigentlich aus der politischen Mitte der Gesellschaft kommen, um glaubwürdig zu sein. Genau da passiert - nichts. Wohl wegen der völlig verqueren Verhältnisse, über die wir hier ja schon etliche Male geredet haben.

Aber vielleicht kommt das noch. Wenn der Staat noch mehr außer Kontrolle gerät, wie am Fall dieser Unternehmerin deutlich, deren Büro und Wohnung von acht (!!) Beamten aufgrund einer Weblog-Satire durchsucht wurde - hier ihr Original-Eintrag und hier ein "Spiegel"-Artikel dazu -, dann werden vielleicht noch mehr Leute munter und begreifen endlich, wo es hier "hängt".

Gruß
Klaus


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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#10 von JoG , 20.04.2013 15:23

Was genau heißt im Artikel: ". Eine Gruppe Linksextremisten hat ...."
Was zeichnet diese Gruppe als "Links" und als "extremistisch" aus? Oder werden sie so bezeichnet, damit sich möglichst niemand mit ihnen identifizieren soll wollen? Dass die Mitte der deutschen Gesellschaft links im Sinne bürokratisch/etatistisch und rechts im Sinne xenophob scheint relativ gesichert. So kann man nicht mit der Mitte rechnen um diese Definition des Menschenrechts und der Moral zu schützen und verteidigen.

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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#11 von kjschroeder , 20.04.2013 15:48

Zitat
Was zeichnet diese Gruppe als "Links" und als "extremistisch" aus? Oder werden sie so bezeichnet, damit sich möglichst niemand mit ihnen identifizieren soll wollen?


Die 2. Frage hatte ich mir auch gestellt - aber nein. Der Sprachgebrauch in dem "Bekennerschreiben" ist eindeutig.

Gruß
Klaus

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sind Sie dann auch einer von denen,

#12 von kurt02 , 20.04.2013 16:06

Zitat von weihrauch im Beitrag #3
...

Übrigens zu der Ausdrucksweise:
Demokratie und Rechtsstaat sind für mich identisch mit Linksextremismus.
Ich muß es leider so sagen.


... die sich das Recht einklagen, beschützt von einer Hundertschaft Polizisten durch unsere Innenstädte zu ziehen und "Gegen Demokraten helfen nur Granaten" zu gröhlen?

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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#13 von huhngesicht , 20.04.2013 16:23

der selbstverstaendlich verfolgt und missbilligt wird. Was ist jetzt das Problem?


Das Problem ist wie so häufig Ihre Wahrnehmung - denn Linksextremismus wird eben nicht selbstverständlich verfolgt und mißbilligt. Sondern verharmlostz und z.T. sogar hofiert. Lesen Sie keine Links? Zum Beispiel den unter dem Bericht?

###
Das Problem ist nicht meine Wahrnehmung sondern ihre. Ich kann das auch gerne beweisen.
Fangen wir damit an, dass Sie missverstaendlich meinen Satz halbierten.
Ich schrieb: "Hier verlinken sie einen Bericht ueber gwalttaetigen kriminellen Linksextremismus, der selbstverstaendlich verfolgt und missbilligt wird."
Nun zum BZ-Artikel, der ich den sehr wohl las. Und eigentlich muesste jeder den aeusserst plumpen Populismus erkennen koennen. Ich frage mich, ob so ein Artikelschreiber einfach nur ein ideologisch verbraemter Demagoge ist, der darauf setzt, dass der Leser das nicht durchschaut (anscheinend hat er ja teilweise recht) oder verrueckt ist. Letzteres kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
Eigentlich ist es witzig. Der Titel lautet: "Warum wird linke Gewalt geduldet?"
Darunter sieht man dann ein brennendes Auto. Die Suggestivfrage des Titels ist eigentlich nichts weiter als eine dreiste Luege und weder der Titel noch das brennende Auto haben irgendetwas mit dem Inhalt des Artikels zutun. Geht es noch plumper, als so zu suggerieren (sogar unverschaemt zu behaupten), dass Gewalttaten wie das brennende Auto geduldet wuerden? Solche Formen manipulativer Taeuschung und Luege gehen schon ueber Populismus hinaus. Und wie man als erwachsener denkender Mensch auf sowas reinfallen kann, ist mir unverstaendlich.
Kommen wir nun zum tatsaechlichen Inhalt des Artikels.
Erstmal wird die halb satirische Kampagne "ich bin linksextrem" kritisiert. Das kann man durchaus, auch wenn man sich natuerlich die Hinetrgruende ansehen muss. Es bekennt ja niemand: "Ich bin linksexstrem, weil ich Kapitalisten toete, alles rechts von den Jusos zusammenschlage und gerne Autos anzuende." Die Kampagne ist auf den Umstand zurueckzufuehren, dass sich viele als linksextrem missverstanden fuehlen, nur weil sie von reich nach arm zwangsweise Geld umverteilen wollen, arbeitsfaulen Deppen gerne Geld in den Hintern pusten, jeden Auslaender automatisch fuer lieb und nett halten, nur weil er Auslaender ist und andere eben klassisch linke Themen besetzen. Scheusllich sicherlich, aber eben nicht RAF oder Autoanzuenden. Wegen dieser Umstaende und dass zB Teile der LINKEN von Verfassungschutz beobachtet werden, bringt nun Anhaenger oder tendenziell Geneigte dazu, sich zu "linksextrem" ironisch zu bekennen. Das laesst sich auch ganz einfach rausfinden, wenn man sich die Bekennerbilder anguckt. Da steht dann sowas wie:" Ich bin linksextrem, weil ich gegen Armut bin" usw. Da steht natuerlich nrigendwo: "Ich bin linksextrem, weil ich Stalins Gulags liebe".
Dann wird noch ganz zu recht und natuerlich auf dem linken Auge hoechst politisch korrekt kritisiert, dass dabei zu wenig ueber linke Gewalt bekannt sei (man erwaehnt dann die Greuel der Kommunisten, Stalin usw und nicht zu vergessen die Autonomen, die Autos anzuenden.
Eine Verharmlosung koennte man also tatsaechlich kritiseren, wenn nicht jedem unvoreingenommenen Betrachter voellig klar waere, dass es sich bei diesem "linksextrem" um eine ironische Ueberzeichnung handeln wuerde. Dannn wird noch korrekt darauf hingewiesen, dass die Anzahl der rechtsextremistischen Gewalttaten weniger als die der linksextremistischen ist (1157 rechtsextreme und 1345 linksextreme Gewalttaten.) Das sollte eher als beaengstigend empfunden werden, da die Zahl der linksextremistischen erheblich hoeher sein muesste (bzw die der rechten niedriger). Aus Schaetzungen (ich suche nur nach Zahlen, wenn sie mir nicht zustimmen) kann man schliessen, dass die Anzahl Rechtsextremer in Deutschland deutlich niedriger ist als die von Personen, die dem Linksextremismus zugetan sind. Wenn man dann noch davon ausgeht, dass bei linksextremistischer Gewalt Gewalt gegen Sachen und nicht Menschen ueberwiegt, ist die relativ hohe Zahl der rechtsextremistischen Taten bedenklich.
"Wer aber links außen steht, der kann damit kokettieren. Der wird geduldet oder sogar hofiert."
Dieser Satz bezieht sich folglich auf die Anhaenger normaler linker Personen, die den Linksextremismus auf geschmacklose Weise (wenn man es so sehen will) in einen ironischen Kontext stellten. Niemand hofiert hier Gewalt.
Dann waere da noch:"Die Chefin der Grünen Jugend, Sina Doughan, ist Mitglied im Verein „Rote Hilfe“, der die Freilassung von RAF-Terroristen forderte."
Ob man solche Kriminellen nach Jahrzehnten begnadigen sollte, kann man angemessen oder falsch finden. Auf jeden Fall hat es nichts mit Duldung von Gewalt zutun, wenn Kriminelle ihre Zeit im Knast abgesessen haben und deshalb entlassen werden.
Zuletzt heisst es: " Unter den Augen der grünen Mehrheit im Bezirk dient eine komplette Kreuzberger Grundschule der linken Szene als Behausung. Sie musste von der Polizei gestürmt werden, weil sich drei Messerstecher dort versteckten."
Deutlicher kann man doch gar nicht belegen, dass Gewalt nicht geduldet wird.
Inwiefern man egal von wem besetzte Haeuser (wenn es denn eines wahr, die genauen Umstaende werden nicht erklaert) frueher haette raeumen sollten, laesst sich anhand dieser zwei Saetze nicht sagen. Von Hofierer linke Gewalt zu sprechen, ist jedenfalls abwegig.
Und sie wollen ernsthaft erklaeren, dass sie das nicht verstehen. Dann erklaeren sie mir bitte, was da mit MEINER Wahrnehmung angeblich nicht stimmt.
Einzig einraeumen muss man aber, dass eine vergleichbare Kampagne von Rechten mit dem Slogan:"Ich bin rechtsextrem" vermutlich problematisch gewesen waere. Pocht hier jemand auf seine Meinungsfreiheit? Aber auch das laesst sich begruenden und hat nichts damit zutun, dass angeblich irgendwer linke Gewalt duldet. Erstens natuerlich die Deutsche Geschichte, zweitens hat ist der Begriff rechtsextrem inhaltlich "euryoeker" besetzt und fast immer mit Gewalt gegen Menschen assoziiert und drittens ist links tendenziell mit utopischen Wohlfuehlthemen belegt (kommt alle Auslaender, wie haben Euch lieb, ihr Armen, wir schenken euch allen Geld, niemand muss arbeiten, pie, piep piep). Sie haben natuerlich auch unterdrueckerische Elemente, ihr Reichen werdet mit unendlich hohen Steuern belegt usw. Die Assoziation mit den Wohlfuehlthemen ist aber staerker. Mit rechts wird immer (ausser natuerlich bei den aeussersten Rechten) Unterdrueckung assoziiert (Auslaender raus, Abgrenzung durch Nationalismus, Patriachat usw. Warum ist denn zB Putin bei manchen so beliebt? Da liegt ja nicht an seiner netten Art, sondern daran dass er ein Macho mit "Fuehrerqualitaeten" ist, der alle seine Feinde hinwegfegt, ohne erst "uebertrieben demokratisch" zu kuscheln).
Mir fiele zB kaum ein Spruch ein, den man ironisch positiv formulieren koennte mit:"Ich bin rechtsextrem, weil ...)

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RE: sind Sie dann auch einer von denen,

#14 von weihrauch , 20.04.2013 16:27

Zitat von kurt02 im Beitrag #12
Zitat von weihrauch im Beitrag #3
...

Übrigens zu der Ausdrucksweise:
Demokratie und Rechtsstaat sind für mich identisch mit Linksextremismus.
Ich muß es leider so sagen.


... die sich das Recht einklagen, beschützt von einer Hundertschaft Polizisten durch unsere Innenstädte zu ziehen und "Gegen Demokraten helfen nur Granaten" zu gröhlen?


....wird ja kaum noch praktiziert. Die Polizei nimmt sich das Recht heraus, immer mehr angemeldete Demos rechter Gruppierungen zu verbieten.
Ein Beweis der dramatisch eingeschränkten Meinungs-und Versammlungsfreiheit.
Veranlaßt durch "Demokraten und Rechtsstaat" - eine andere Bezeichnung für Linksradikale.
Und da die Linken die Gegner der Rechten sind, können solche Sprüche akzeptiert werden - um umgekehrten Falle wird es ja auch akzeptiert

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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#15 von JoG , 20.04.2013 17:42

Ich hatte den Bekennerbrief nicht gesehen. Was steht in ihm?

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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#16 von JoG , 20.04.2013 17:50

Zitat von kjschroeder im Beitrag #7

Zitat
der selbstverstaendlich verfolgt und missbilligt wird. Was ist jetzt das Problem?

Das Problem ist wie so häufig Ihre Wahrnehmung - denn Linksextremismus wird eben nicht selbstverständlich verfolgt und mißbilligt. Sondern verharmlostz und z.T. sogar hofiert. Lesen Sie keine Links? Zum Beispiel den unter dem Bericht?

Gruß
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ICh würde eigentlich so weit gehen zu sagen, dass alle mainstream Parteien in Deutschland im sozialen Sinne sehr weit links sind.

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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#17 von kurt02 , 20.04.2013 18:00

Zitat von JoG im Beitrag #17
...
ICh würde eigentlich so weit gehen zu sagen, dass alle mainstream Parteien in Deutschland im sozialen Sinne sehr weit links sind.


Ist das etwas Schlechtes?

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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#18 von JoG , 20.04.2013 18:22

Zitat von kurt02 im Beitrag #18
Zitat von JoG im Beitrag #17
...
ICh würde eigentlich so weit gehen zu sagen, dass alle mainstream Parteien in Deutschland im sozialen Sinne sehr weit links sind.


Ist das etwas Schlechtes?


Das kommt darauf an, welche Prioritäten man setzt. Für den Politiker ist es offenbar soziale Slidarität zu versprechen, weil er hier dann gewählt wird. In der heutigen Ausprägung ist allerdings daher die Kaufkraft fast aller Gruppen schlechter, als sie wäre, würde man sich anders aufstellen.

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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#19 von huhngesicht , 20.04.2013 18:23

ICh würde eigentlich so weit gehen zu sagen, dass alle mainstream Parteien in Deutschland im sozialen Sinne sehr weit links sind.

###
Ich wuerde sagen, man sollte diese ja relative Einordnung im zeitlichen Verlauf stehen. Seit der Wende haben sich Gruene und besonders die SPD von von links zur Mitte bewegt (links davon entstand daher auch unabhaengig von der Existenz der SED-Nachfolgepartei die heutige LINKE) und die CDU hat sich unter Merkel leicht von rechts zur Mitte bewegt. Die FDP sehe ich eigentlich eher konstant mittig, sie hat sich nur wie die Gesellschaft als ganzes leicht nach rechts verschoben, was sozusagen die neue Mitte ist. Vor Jahrzehnten wurde zB der Spiegel noch als linke Kampfpresse bezeichnet. Heute beschwert sich die LINKE ueber den Inhalt. Im Focus kann man speziell nach dem 11. September grenzpopulistische Beitraege lesen, die sich vor 20 Jahren nicht mal die BILD getraut haette. Dass sich von rechts trotzdem noch beschwert wird, liegt an dem bisher vorhandenen rechtspopulistischen Vakuum (was die AfD vielleicht fuellen kann) und am kompletten Versagen der Rechtsradikalen ab Mitte/Ende der 90er.

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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#20 von kjschroeder , 20.04.2013 18:28

Zitat
Nun zum BZ-Artikel, der ich den sehr wohl las. Und eigentlich muesste jeder den aeusserst plumpen Populismus erkennen koennen. Ich frage mich, ob so ein Artikelschreiber einfach nur ein ideologisch verbraemter Demagoge ist, der darauf setzt, dass der Leser das nicht durchschaut (anscheinend hat er ja teilweise recht) oder verrueckt ist. Letzteres kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
Eigentlich ist es witzig. Der Titel lautet: "Warum wird linke Gewalt geduldet?"
Darunter sieht man dann ein brennendes Auto. Die Suggestivfrage des Titels ist eigentlich nichts weiter als eine dreiste Luege und weder der Titel noch das brennende Auto haben irgendetwas mit dem Inhalt des Artikels zutun. Geht es noch plumper, als so zu suggerieren (sogar unverschaemt zu behaupten), dass Gewalttaten wie das brennende Auto geduldet wuerden? Solche Formen manipulativer Taeuschung und Luege gehen schon ueber Populismus hinaus. Und wie man als erwachsener denkender Mensch auf sowas reinfallen kann, ist mir unverstaendlich.



Naja, ich schätze mal, auf Ihre Äußérungen fällt hier niemand rein:

Es gab von 2007 bis inkl. 2011 eine ganze Serie von Brandanschlägen auf Autos in Berlin. Wie in diesem wiki unschwer nachlesbar (und damals auch in allen Zeitungen), sympathisierten bei den politisch motivierten Anschlägen - und das waren die meisten - linke Gruppierungen. In dem wiki heißt es u.a. ferner: ".... Im linken Szeneblatt Interim bekannten sich linke Gruppen zu Anschlägen.[14]"

Oder man nehme eine Polizeistatistik aus der Zeit - von 2007 z.B. Da werden die Zümndeleien linken Gruppierungen und Personen zugeschrieben, soweit sie politisch motiviert sind.

Oder man nehme einen Bericht aus der taz zu dem Thema. Wobei es natürlich Leute gibt, für die die taz ein rechtes Hetzblatt ist. ;-)

Dann ist die BZ eine Berliner Zeitung, und da Berliner ihre Stadt und ihre Pappenheimer kennen, muß da nicht sonderlich viel assoziiert werden zwischen Foto und Text. Hinzu kommt, daß darüber bundesweit berichtet wurde. Es ist mir schleierhaft, wie ein erwachsener Mensch das nicht verstehen will.

Zitat
" Unter den Augen der grünen Mehrheit im Bezirk dient eine komplette Kreuzberger Grundschule der linken Szene als Behausung. Sie musste von der Polizei gestürmt werden, weil sich drei Messerstecher dort versteckten."
Deutlicher kann man doch gar nicht belegen, dass Gewalt nicht geduldet wird.



Die Schule war rund drei Monate besetzt, Bürgermeister in dem betreffenden Bezirk ist ein Grüner. Deutlicher kann man doch gar nicht belegen, dass linke oder linksgrüne Gewalt geduldet wird. Übrigens ist das nichts Neues: Rechtswidrige "Sitz-Blockaden" z.B. werden hierzulande schon seit Jahrzehnten verständnisvoll und einfühlsam gerechtfertigt, deren Rechtswidrgikeit relativiert und kleingeredet.

Zitat
dass eine vergleichbare Kampagne von Rechten mit dem Slogan:"Ich bin rechtsextrem" vermutlich problematisch gewesen waere.


Richtig und recht so. Komischerweise hat ein spiegelverkehrtes Outing als Linksextremer so gut wie keine Folgen. Das finden Sie nicht problematisch? Na dann.

Zitat
Dann erklaeren sie mir bitte, was da mit MEINER Wahrnehmung angeblich nicht stimmt.


Nun, dazu hat Ihnen joG ja schon etwas geschrieben hier zum Beispiel und hier. Und dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

Gruß
Klaus

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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#21 von kjschroeder , 20.04.2013 18:36

Zitat
Ich hatte den Bekennerbrief nicht gesehen. Was steht in ihm?


Das können Sie nachlesen im ersten Link von weihrauchs Eingangsbeitrag. Der führt sie zu indymedia. Daß das zunächst erstmal nur eine Nachrichtenplattform für Grasroot-Journalismus sein soll, ist mir auch klar. Nun kann da jeder mitmachen - und in Deutschland wird sie zunehmend von Linksextremisten unterwandert. Das sehen Sie auch an der eingeengten Themenauswahl, die hauptsächlich aus Nazi, Nazi, Nazi besteht - ein sicheres Kennzeichen für extremistische Sektierer, deren Welt zunehmend kleiner wird. Die Hauptseite: de.indymedia.org/

Und da hat die Truppe ihren Bekennerbrief eingestellt - weihrauchs link führt dahin.

Gruß
Klaus

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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#22 von kjschroeder , 20.04.2013 18:41

Zitat
ICh würde eigentlich so weit gehen zu sagen, dass alle mainstream Parteien in Deutschland im sozialen Sinne sehr weit links sind.


Nicht nur das ist ein Problem: So ziemlich alle Parteien mißbrauchen den Staat auch gern zur Umverteilung, um ihre jeweilige Klientel zu pampern. Die Subventionierung der Solarenergie zum Nutzen "grüner/schwarzer" Solarfirma und Landwirte ist da vielleicht momentan das eindrucksvollste Beispiel - gemessen am Volumen - aber bei weitem nicht das einzige.

Gruß
Klaus

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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#23 von huhngesicht , 20.04.2013 19:00

Naja, ich schätze mal, auf Ihre Äußérungen fällt hier niemand rein:

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Ich habe schlicht den Artikel analysiert. Inwiefern besteht denn ein Zusammenhang mit der Luege als Titel und dem Inhalt des Artikels? Wenn sie das belegen koennen, bekenne ich jederzeit meine Dummheit und Wahrnehmungsstoerung.
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Es gab von 2007 bis inkl. 2011 eine ganze Serie von Brandanschlägen auf Autos in Berlin. Wie in diesem wiki unschwer nachlesbar (und damals auch in allen Zeitungen), sympathisierten bei den politisch motivierten Anschlägen - und das waren die meisten - linke Gruppierungen. In dem wiki heißt es u.a. ferner: ".... Im linken Szeneblatt Interim bekannten sich linke Gruppen zu Anschlägen.[14]"

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Ja, und? Hat das irgendwer bestritten? Hat die Polizei das beklatscht, haben die Autobesitzer keine Anzeige erstatten duerfen, hat sogar die linksgruene Presse es bejubelt? Ich habe selbst betont (sie ignorieren ja immer gern mal die Haelfte, weil sie genau wissen, dass ich recht habe (sie sind nicht so bloed, aber warum machen sie das?), dass autonome Gewalt von links bezueglich der Quantitaet hoeher ist als von rechts. Sie begruenden Unsinn, indem sie Dinge wiederholen, die ich selbst schrieb.
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Oder man nehme einen Bericht aus der taz zu dem Thema. Wobei es natürlich Leute gibt, für die die taz ein rechtes Hetzblatt ist. ;-)

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Was auch wieder niemand tat. Diese eigenartige Linksphobie lebt davon, dem Gegenueber irgendwas zu unterstellen, an dem man sich dann abregen kann. Ich schrieb, dass ich alles andere als Linksgruener nicht verstehe, ob das Demagogie oder Verruecktheit ist.
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Dann ist die BZ eine Berliner Zeitung, und da Berliner ihre Stadt und ihre Pappenheimer kennen, muß da nicht sonderlich viel assoziiert werden zwischen Foto und Text. Hinzu kommt, daß darüber bundesweit berichtet wurde. Es ist mir schleierhaft, wie ein erwachsener Mensch das nicht verstehen will.

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Was konkret? Titel und Bild passen null zum Inhalt, weil suggeriert wird, dass Gewalt wie zB brennende Autos geduldet wuerden. Wer das als denkender Mensch nichts als Hetze erkennen kann, hat ein Wahrnehmungsproblem. Es ist ja nicht so, dass irgendwer autonome Gewalt besonders in den Grosstaedten bestreiten wuerde.
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Die Schule war rund drei Monate besetzt, Bürgermeister in dem betreffenden Bezirk ist ein Grüner.

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Hausbesetzungen gibt es seit Jahrzehnten, man denke nur an die beruehmte Hafenstrasse. Und ob da linke oder rechte Penner hausen (auch wenn es meistens ein linkes Phaenomen zu sein scheint) ist nicht Rechtsgrundlage darueber zu entscheiden, ob man eine Besetzung aufloest. Man kann darueber diskutieren, ob sowas zu grosszuegig gehandhabt wird.
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Deutlicher kann man doch gar nicht belegen, dass linke oder linksgrüne Gewalt geduldet wird. Übrigens ist das nichts Neues: Rechtswidrige "Sitz-Blockaden" z.B. werden hierzulande schon seit Jahrzehnten verständnisvoll und einfühlsam gerechtfertigt, deren Rechtswidrgikeit relativiert und kleingeredet.

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Weil diese Ausdrucksform von Gewalt (ich persoenlich missbillige das ausdruecklich) vergleichsweise wenig aggressiv ist. Zwischen Messerstechereien und Rumhocken (auch in illegal besetzten Haeusern) wuerde ich einen Unterschied sehen. Mir faellt da uebrigens diese abartige Nazifamilie ein, ueber die bei Stern-TV jahrelang berichtet wurde. Wenn ich mich nicht falsch erinnere, war das Haus ueber Jahrzehnte von diesen illegal besetzt. Nicht, dass das eine Rolle spielte, aber diese kuensltiche Verknuepfung von Straftaten und Unterschieden linksgruen/rechts ist jenseits jeder Rationalitaet (auch wenn natuerlich aus historischen Gruenden heutzutage links als tolerabler als rechts empfunden wird).
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Zitatdass eine vergleichbare Kampagne von Rechten mit dem Slogan:"Ich bin rechtsextrem" vermutlich problematisch gewesen waere.


Richtig und recht so. Komischerweise hat ein spiegelverkehrtes Outing als Linksextremer so gut wie keine Folgen. Das finden Sie nicht problematisch? Na dann.

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Ich habe es erklaert (das haben sie weggeloescht). Ich finde es nicht besonders problematisch sondern nannte es kindisch. Linke Jugend eben, ziemlich typisch. Sie wollen mir also mal wieder ernsthaft erklaeren, dass sie den Unterschied, den ich erklaerte, nicht verstehen? Na dann.
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ZitatDann erklaeren sie mir bitte, was da mit MEINER Wahrnehmung angeblich nicht stimmt.

Nun, dazu hat Ihnen joG ja schon etwas geschrieben hier zum Beispiel und hier. Und dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

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Es ging konkret um diesen Artikel. Dass sie das nicht koennen, ist klar. Selbst wenn man noch so verdreht wertet und interpretiert, die Wahrheit kriegt man nur geleugnet, wenn man ein Psychotiker ist, und das wuerde ich hier niemandem unterstellen. Und auf die verwirrten Auslegungen von JoG habe ich erklaerend geantwortet. Das wurde dann am Ende auch uebergangen. So funktionieren diese psychischen Reflexe immer. Sobald man eingestehen muesste, dass man irrt, dies aber das Weltbild schmerzlich tangieren wuerde, blendet man aus. Sie werden mir jetzt sicher gerne vorwerfen, dass genau ich das taete, indem ich das ihre nicht angemessen beruecksichtige. Das trifft aber nicht zu. Ich habe den Vorteil wertneutral, analysieren zu koennen, weil mir das Ergebnis voellig egal ist. Ich haenge an keiner Weltanschauung und das unterscheidet uns.

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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#24 von JoG , 20.04.2013 19:39

In wiefern sollte die FDP "mittig" sein? Für Deutschland ist sie gesellschaftlich als sehr gemäßigt liberale Partei extrem rechts und mit ihrer Befürwortung der sozialen Marktwirtschaft Gesamtbild relativ links.

Und die AfD fehlt die glaubwürdige Erklärung, wieso Sie meinen sie wäre populistisch. Im Verhältnis zu den anderen Parteien jedenfalls, sehe ich kein Unterscheidungsmerkmal darin. Das Unterscheidungsmerkmal ist, dass sie will, dass die Verfassung wirklich gewahrt wird und nicht will, wie das alle traditionelleren Parteien das getan haben, hinterlistig schleichend untergraben wird. Sie will den Staat wieder auf eine legitime Grundlage stellen. Das scheint mir nicht a priori populistisch, was auch die große Zahl Fachleute unter den Befürwortern glaubhaft nahe legt.

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RE: Demokraten verwüsteten Büro des Staatsanwaltes

#25 von kjschroeder , 20.04.2013 19:39

Zitat
Ich habe schlicht den Artikel analysiert.


Sie haben agitiert.

Zitat
mit der Luege als Titel


Eben.

Zitat
Ja, und? Hat das irgendwer bestritten?


Ja. Sie. Sie haben bestritten, daß es einen Zusammenhang gibt zwischen der Brandserie und Linken. Erinnern Sie sich nicht mehr an Ihr Zitat: "... und weder der Titel noch das brennende Auto haben irgendetwas mit dem Inhalt des Artikels zutun. Geht es noch plumper, als so zu suggerieren (sogar unverschaemt zu behaupten), dass Gewalttaten wie das brennende Auto geduldet wuerden?" Und wenn so eine Brandserie vier Jahre dauert, bin ich so frei, das als Duldung zu bezeichnen. Der Autor des Artikels offenbar auch.

Zitat
Ich habe selbst betont (sie ignorieren ja immer gern mal die Haelfte, weil sie genau wissen, dass ich recht habe (sie sind nicht so bloed, aber warum machen sie das?), dass autonome Gewalt von links bezueglich der Quantitaet hoeher ist als von rechts.


Ja und? Im übrigen ist das eine unvollständige Wahrnehmung: Kriminalität von "rechts" kommt in 2011 (der jüngste Bericht, den ich fand) fast doppelt so häufig vor wie Kriminalität von "links", wenn man dem Bericht des Bundesinnenministers folgt: -> http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Presse...itaet-2011.html Wenn es um darin enthaltene Gewalttaten geht, stimmt Ihre Aussage, aber ich finde, daß man den Rest nicht außer Acht lassen sollte.


Zitat
Hausbesetzungen gibt es seit Jahrzehnten, man denke nur an die beruehmte Hafenstrasse. Und ob da linke oder rechte Penner hausen (auch wenn es meistens ein linkes Phaenomen zu sein scheint) ist nicht Rechtsgrundlage darueber zu entscheiden, ob man eine Besetzung aufloest. Man kann darueber diskutieren, ob sowas zu grosszuegig gehandhabt wird.


Da haben wir es doch - danke für die Bestätigung meines Beitrages.

Zitat
Es ging konkret um diesen Artikel.


Nein. Sie haben ganz allgemein gefragt, "was da mit MEINER Wahrnehmung angeblich nicht stimmt."

Gruß
Klaus

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