RE: Vor dem Gesetz sind alle gleich?

#76 von huhngesicht , 09.04.2013 19:54

Da haben Sie mich mal wieder ordentlich mißverstanden.

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Ich habe sie nicht missverstanden. Sie verstanden mich miss. Ihre Korrektur war keine Korrektur, was es den Rassismusaspekt betrifft.
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Als ich schrieb: "Ich will der Türkin nicht die Hauptschuld geben, denn in der jetzigen BRD-Verfassung ist Unzurechnungsfähigkeit an der Tagesordnung (NSU-Hysterie) - die Behörden lechzen nach "rassistischen Verfehlungen", meinte ich nicht den Vorfall direkt, sondern die indirekte Aufforderung oder Leichtsinnigkeit der Behörden, Vorfälle als rassistisch und ausländerfeindlich darzustellen.

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Diese Darstellung wurde durch ihre Korrektur nicht widerlegt. Die Rentnerin haette die Mutter auch als stinkendste Tuerkenf*tze unter der Sonne beschimpfen koennen und waere dennoch niemals in Untersuchungshaft gekommen. Es haette auch keine Zeitung darueber berichtet. Sie kam in Untersuchungshaft, weil man dachte, dass sie ein kleines Kind verletzte (es vielleicht toeten wollte).
Was nun genau Grund fuer den Streit war (irgendein Zupacken und Gerangel, was das Kind auf die Strasse befoerderte), wissen wir nicht, aber die tuerkische Mutter sagte aus, dass rassistische Beschimpfungen ursaechlich waren (ob sie diesbezueglich luegt, ist ebenfalls nicht bekannt, aber finden sie das so unwahrscheinlich?).
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So könnten beispielsweise auch Raufereien zwischen einem Türken und einem Deutschen als ausländerfeindlich dargestellt werden, wenn der Türke der Unterlegene ist.

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Was ja gar nicht zutreffen muss. Ich denke, dass die Nationalitaet oder Abstammung relativ eher selten Ursache fuer Auseinandersetzungen sind. Das gleiche habe ich ja betont, als es zB um ihren BILD-link ueber den toten Dennis ging. Ich haette da eher Jugendkriminalitaet im bildungsfernen Milieu als die Abstammung herausgestellt.

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Ausländerfeindlichkeit

#77 von horstR , 09.04.2013 20:00

Mich nervt es! Ewig wird von Ausländerfeindlichkeit gelabert was ist denn eigentlich mit der rassistischen Inländerfeindlichkeit so einiger Ausländer bzw. Migranten u deren Nachfolgern?

Wo sind denn da die Kriminalstatistik?!?


Saludos

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RE: Vor dem Gesetz sind alle gleich?

#78 von JoG , 09.04.2013 20:10

Zitat von kjschroeder im Beitrag #74

Zitat
Ich weiß nicht, wie viel die Opfer von Gewaltverbrechen erhalten. Haben Sie es nachgesehen?

Ich vermute, das ist das erste Mal in der deutschen Nachkriegsgeschichte, daß Nachkriegs-Opfer vom deutschen Staat einigermaßen adaequat entschädigt werden.

Naja, bei dem Aufsehen im Ausland auch kein Wunder, da will man schließlich unter Beweis stellen wie mustergültig, gerecht und human es hier doch zugeht ....

Hätte es sich um deutsche Opfer gehandelt, tja wie hoch wäre dann wohl eine Entschädigung gewesen? Ich schätze, man würde noch in 30 Jahren herumjuristeln.

Gruß
Klaus





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RE: Ausländerfeindlichkeit

#79 von JoG , 09.04.2013 20:15

Zitat von horstR im Beitrag #77
Mich nervt es! Ewig wird von Ausländerfeindlichkeit gelabert was ist denn eigentlich mit der rassistischen Inländerfeindlichkeit so einiger Ausländer bzw. Migranten u deren Nachfolgern?

Wo sind denn da die Kriminalstatistik?!?


Es wäre halt schön, wenn wenigstens die Regierung eine allgemeine Gesetzesanwendung praktizierte und beim Entwurf von Gesetzen darauf aufpasste, dass diese keine Minderheiten benachteiligt.

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RE: Vor dem Gesetz sind alle gleich? Gesellschaftliche Verantwortung

#80 von huhngesicht , 09.04.2013 20:19

Es ist sicherlich interessant zu beobachten wie viel Entschädigung der duetsche Staat an die Hinterbliebenen von Daniel S. zahlen. Was meinen Sie?

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Ich weiss es nicht. Ich habe ja diesen Beitrag ueber die Handhabung innerhalb der EU grundsaetzlich verlinkt, aber nicht naeher nachgelesen. Ich vermute, dass es wenig oder sogar nichts ist. Ich empfaende es auch als eigenartig, wenn der Staat grundsaetzlich Angehoerigen von Opfern von Straftaten Geld zahlte. Man kriegt ja auch kein Geld, wenn der Angehoerige vom Auto ueberfahren wird oder an Krebs stirbt. Gegen sowas muss sich schon jeder selbst versichern. Bei den NSU-Taten geht es nicht eigentlich um die Opfer, sondern um die Botschaft so eines Fonds und die Verantwortung die der Staat wider Extremismus uebernehmen will. Und bevor jetzt wieder der affige shitstorm losgeht, dass die boesen Tuerken es hinten und vor reingeschoben bekommen, waehrend die armen Deutschen nichts kriegen, trifft dies erstens nicht zu (wenn sie Opfer von Extremismus werden) und man zweitens natuerlich keinen vergleichbaren Fonds fuer Opfer von nicht Deutschstaemmigen einrichten wuerde, weil das rassistisch waere. Nicht deutschstaemmige Straftaeter sind einfach nur Straftaeter. Bekennende Extremisten fallen unter den Fonds, weil sie gewollt ablehnenswert eine definierbare Gruppe bilden. Das geht bei Auslaendern selbstverstaendlich nicht. Man koennte einen Fonds fuer Opfer von Terrorismus (zB der PKK) oder bekennendem Deutschlandhass einrichten. Wobei letzteres vermutlich extrem umstaendlich waere. Ich denke zB nicht, dass man den Tod von Daniel S auf Deutschlandhass zurueckfuehren koennte, nur weil der Taeter Tuerke ist.
Ich erklaere auch noch einmal gerne den fuer Politik und Gesellschaft relevanten Unterschied. NSU-Taeter handeln im Namen Deutschalnds fuer Deutschland. Durch Fonds usw distanziert sich die Gesellschaft von solchen Taetern ("das sind nicht wir Deutsche"). Irgendwelche Tuerken sind wir sowieso nicht. Davon muss sich kein Deutscher distanzieren. Und dass sich zB Tuerken in Deutschland oder auch in der Tuerkei nicht so vorbildlich von Taten distanzieren, fuer die sie Teilverantwortung uebernehmen koennten oder sollten, darf man durchaus kritisieren. Man nimmt das aber doch nicht als Grund, selbst gern primitiver und verantwortlungsloser sein zu wollen.

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RE: Vor dem Gesetz sind alle gleich? Gesellschaftliche Verantwortung

#81 von kjschroeder , 09.04.2013 21:29

Zitat
Und bevor jetzt wieder der affige shitstorm losgeht, dass die boesen Tuerken es hinten und vor reingeschoben bekommen, waehrend die armen Deutschen nichts kriegen, trifft dies erstens nicht zu (wenn sie Opfer von Extremismus werden)


Ach? Erzählen Sie doch mal: Wieviel Entschädigung bekam Jürgen Weber, damals 23 Jahre alt, als er von der Frankfurter Putztruppe mit sieben "Mollis" so schwer verletzt wurde, daß ihn die Ärzte zunächst aufgeben wollten? Oder die Hinterbliebenen von Buback? Oder von Herrhausen?

Zitat
man zweitens natuerlich keinen vergleichbaren Fonds fuer Opfer von nicht Deutschstaemmigen einrichten wuerde, weil das rassistisch waere.

Ah so. Für alle Nichtdeutschen einen einzurichten ist okay, für Deutsche rassistisch? Ihnen ist schon klar, daß gednau DAS rasistische Denke ist, die Deutsche als Deutsche wegen ihres Deutschtums schlechter stellt?

Zitat
Ich denke zB nicht, dass man den Tod von Daniel S auf Deutschlandhass zurueckfuehren koennte, nur weil der Taeter Tuerke ist.


Jetzt schlägt die bemühte Wahrnehmungsverwigerung gar lustige Kapriolen. Hier mal was zum Einlesen: -> http://www.bild.de/regional/bremen/totsc...96848.bild.html Nur was diesen Mord angeht. Und das ist kein Einzelfall. Hier gibts mehr Lektüre: -> http://www.google.de/#hl=de&output=searc...iw=1280&bih=649

Und sicher ist es für Sie auch in Ordnung, daß eine Trauerkundgebung dort verboten wurde, richtig?

Zitat
darf man durchaus kritisieren.


Oh, darf man? Wie großzügig! Aber natürlich nicht ohne gleich wieder zu relativieren:

Zitat
Man nimmt das aber doch nicht als Grund, selbst gern primitiver und verantwortlungsloser sein zu wollen.


Tja, das ist die Frage: Wer ist wohl verantwortungsloser? Der, der prügelt? Oder der Schreibtischtäter, der das Prügeln aus einer Richtung immer angestrengt und grundsätzlich wahlweise relativiert/schönredet/verständnisvollschreibt? (Vor allem, wenn er sich selbst noch gern als jemand darstellt, der Analyse und Bewertung auseinanderhält.) Was meinen Sie, wer wohl schlimmer ist?

Gruß
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zuletzt bearbeitet 09.04.2013 | Top

RE: Vor dem Gesetz sind alle gleich?

#82 von kjschroeder , 09.04.2013 21:42

Zitat
Sie kam in Untersuchungshaft, weil man dachte, dass sie ein kleines Kind verletzte (es vielleicht toeten wollte).



Ich nehme an, Sie finden es auch in Ordnung, daß im Falle des totgeprügelten Johnny K am Alex gegen einen verdächtigten Totprügler nur Haftbefehl wegen Körperverletzung mit Todesfolge erging, der dann noch nicht mal vollzogen wurde -> http://www.berliner-kurier.de/polizei-pr...6,20713856.html

Ist ja auch schlimmer, wenn eine Deutsche ein Kind packt, dann ist es gleich Mordversuch. Weil Sie Deutsche ist. Aber wenn Ausländer jemanden TATSÄCHLICH tottreten, ist es halt nur Körperverletzung mit Todesfolge - schöne, humane linke Welt!

Habe ich das jetzt poltical korrekt zusammengefaßt?

Gruß
Klaus

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RE: Vor dem Gesetz sind alle gleich?

#83 von kjschroeder , 09.04.2013 21:57

Zitat
Aber eine freiheitliche Demokratie mit allgemeiner Rechtsanwendung. Dafür schätzt man die Deutschen seit jeher.


Mal als Maßstab: Wird hier jemand als Opfer staatlicher Willkür ("Justizirrtum") anerkannt, kriegt er eine satte Entschädigung: 25 Eurosen für jeden Hafttag. Der Staat hat Mollath mit der Zwangspsychatrie sechs Jahre seines Lebens geklaut - das wären mit dem o.a. Maßstab 54.750 Euro.

Noch nicht mal 60.000 Euro für sechs verlorene Jahre.

Gruß
Klaus

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RE: Vor dem Gesetz sind alle gleich?

#84 von kjschroeder , 09.04.2013 22:01

Zitat
Das ist dann also eine relevante Korrektur, die Schuld bei der Tuerkin erkennen (die das Packen ihres Kindes natuerlich als gewaltsam erlebte und sujektiv schilderte). Das Packen fremder Kinder ist natuerlich urdeutsch in Ordnung.


Sie müssen sich nicht so echauffieren: die Frau bleibt doch in U-Haft! -> http://www.np-coburg.de/lokal/coburg/cob...rt83423,2467443

Versuchter Mord geht jetzt nicht mehr - so'n Pech aber auch. Macht aber nix, nehmen wir halt was anderes. Richtig: die Klappse. Jetzt ist sie halt bekloppt. War schon immer ein probates Mittel hier.

Sie sehen: Ihre Welt bleibt in Ordnung.

Gruß
Klaus

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RE: Vor dem Gesetz sind alle gleich?

#85 von JoG , 09.04.2013 22:11

Wenn 6x so viel wäre und Richter, staatsanwalt und Polizist es bezahlen müssten....

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RE: Vor dem Gesetz sind alle gleich?

#86 von kjschroeder , 09.04.2013 22:27

Zitat
Wenn 6x so viel wäre und Richter, staatsanwalt und Polizist es bezahlen müssten....


Das ist eine lächerliche Summe - ich finde sowas menschenverachtend.

Vor allem muß dieser Staat endlich mal lernen Fehler zuzugeben. Für jeden Dödelkram "Staatsräson" in Anspruch zu nehmen, ist einer Demokratie nicht zuträglich. Nehmen Sie nur das mittlerweile legendäre Zitat der neuen Bildungsministerin und Schavan-Nachfolgerin Wanka, zitiert aus dem "Spiegel": "Die Kultusminister wissen längst, dass die Rechtschreibreform falsch war", sagt sie. Sie sieht auf ihren Teller: "Aus Gründen der Staatsräson ist sie nicht zurückgenommen worden." (Quelle: -> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45168987.html - fast am Ende des Artikels )

Und jetzt stellen wir uns vor: Wenn Behörden und Politiker - sprich: Staat - schon wegen SOWAS keine Einsicht zeigen und keinen Korrekturwillen, wie wird das erst bei wirklich wichtigen Themen sein wie dem Euro oder der Migrantenpolitik?

Da wird NIE was korrigiert werden! Von wegen "Staatsräson".

Was aber zeichnet eine Demokratie von allen anderen Regierungsformen aus? Die Fähigkeit sich zu korrigieren.

Aber offensichtlich nicht in Deutschland.

Und daß Politiker sowas nicht zu kapieren scheinen, geht mir ziemlich auf den Sack (um es mal deutlich auszudrücken).


Gruß
Klaus

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RE: Brand in Stuttgart - türkische Gutachter verlangt

#87 von kjschroeder , 09.04.2013 22:49

Zitat
Was läßt sich der deutsche Staat eigentlich noch alles gefallen?
Wie tief kann er noch sinken?
Denn deutlicher kann man seine Ablehnung des deutschen Staates kaum ausdrücken.



Wundert Sie das? Wir kritisieren diesen unseren Staat doch selber, richtig? Mit welchem Recht sollen wir von Türken erwarten, daß sie alles schlucken, was aus dem politischen Berlin kommt?

Und weil Sie mal sinngemäß schrieben, daß unsere Politiker Washington in den Hintern kriechen - auch dafür gibt es eine Erklärung: Den Amis ist natürliuch klar, wie unvollkommen und unvollständig unsere Demokratie strukturiert ist. Worüber sich kaum jemand aufregt, ist zum Beispiel der Umstand, daß wir keine unabhängige Justiz haben. Was wir haben, ist nur eine Schein-Umnabhängigkeit. Aber die Richter werden beamtenrechtlich bei der Exekutive geführt! Es handelt sich also WIEDER mal um einen Bruich der Gewaltenteilung! (das andere Beispiel sind unsere Minister, die fröhlich noch einen auf Abgeordneten machen und damit die Gewaltenteilung Legislative/Exekutive verletzen).

Nun sind das keine akademischen Betrachtungen. Vor 300 Jahren wußten Leute wie Montesquieu oder Kant sehr wohl, daß Freiheit nur dortt herrscht, wo die Justiz unabhängig ist. Das kann sie aber nicht sein, wenn ein Minister beamtenrechtliucher Vorgesetzter eines Richters ist.

Da brauchen wir uns über politische Gefälligkeitsurteile nicht zu wundern.

RICHTIG wäre es, wenn die Richter der unteren Instanzen VOM VOLK GEWÄHLT würden. In Amiland passiert das je nach Bundesstaat alle 2-4 Jahre. Und die Bundesrichter müßten sich vor Kommissionen bewerben.

Stellen Sie sich DEN Unterschied vor!

Was passiert hier? Hier versucht man den Leuten zu erklären: ach, Wahlen .... hm... wer weiß, wer da gewählt wird .... besser nicht. (Und spielt sich sogar noch als besserer Demokrat auf statt als obrigkeitshöriger Untertan aus dem Saal gejagt zu werden).

Und die Leute schlucken es.

Da dürfen wir uns nicht wundern. Weder über Mollath noch über die in U-Haft sitzende 63jährige Rentnerin.

Wie gesagt: Die Amis wissen um diese Mängel, die sind ja nicht hirntot. Was also macht ein deutscher Politiker, der vermeiden will, daß ihm der große Bruder diplomatisch demütigend auf die Finger klopft? Na? Sehen Sie.


Gruß
Klaus

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RE: Vor dem Gesetz sind alle gleich? Gesellschaftliche Verantwortung

#88 von huhngesicht , 09.04.2013 23:11

Vorweg, ich finde es absolut faszinierend, wie ein ueberdurchschnittlich intelligenter und informierter Mensch die Realitaet verzerrt wahrnehmen kann. Ich meine das weder beleidigend noch provokant. Es handelt sich meinerseits wirklich nur um Faszination. Ich finde es auch insofern erstaunlich, dass sie mir im ideologischen Kontext nicht als uebertrieben leidenschaftlich erscheinen (was am ehesten Ursache fuer solche "Verdrehungen" ist.)

Ach? Erzählen Sie doch mal: Wieviel Entschädigung bekam Jürgen Weber, damals 23 Jahre alt, als er von der Frankfurter Putztruppe mit sieben "Mollis" so schwer verletzt wurde, daß ihn die Ärzte zunächst aufgeben wollten?

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Keine Ahnung, wissen sie es? Ich weiss nicht, wie das vor 30 Jahren gehandhabt wurde, oder ob es da schon vergleichbare Fonds gab. Da er im Dienst verletzt wurde, waere es ziemlich eigenartig, wenn es allein schon deshalb keine Entschaedigungszahlungen gegeben haette.
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Oder die Hinterbliebenen von Buback? Oder von Herrhausen?

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Ich nehme nicht an, dass diese Betroffenen damals an Geldleistungen interessiert gewesen waeren. Aber auch hier weiss ich es nicht. Aber ihre Suggestion, dass man linke Gewalt sozusagen ignoriert und rassistisch motivierte in einem ueberzogenen Masse verfolgt, kann mit verweiss auf die RAF-Terror-Zeit kaum ernst gemeint sein? Bis zu den Lichterketten Anfang der 90er hat jeder links von der CSU rumgeweint ohne Ende, wie blind doch die Gesellschaft auf dem rechten Auge waere.
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Zitatman zweitens natuerlich keinen vergleichbaren Fonds fuer Opfer von nicht Deutschstaemmigen einrichten wuerde, weil das rassistisch waere.

Ah so. Für alle Nichtdeutschen einen einzurichten ist okay, für Deutsche rassistisch?

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So einen Fonds gibt es nicht, das nannte ich realitaetsverzerrend. Es gibt einen Fonds fuer Opfer extremistischer Gewalt. Wenn sie oder ich oder weihrauch von NSU-Mitgliedern getoetet worden waeren, haetten unsere Angehoerigen die gleichen Ansprueche wie Tuerken, Griechen oder Chinesen. Sie haben immer noch nicht das Wesen des Rassismus begriffen. Es gibt keine Fonds fuer Deutsche oder Nichtdeutsche. Und wenn wie verdreht auch immer ein Tuerke Mitglied beim NSU wuerde, haetten auch seine Opfer Anspruch auf Entschaedigung. Was es aber nicht gibt, was weihrauch unterstellt, ist auslaendische oder tuerkische Gewalt. Sowas existiert schlicht nicht. Es gibt vielleicht auch im Vergleich mit der Durschnittsbevoelkerung relativ viele tuerkische Straftaeter. Vielleicht relativ mehr als deutsche. So what?
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Ihnen ist schon klar, daß gednau DAS rasistische Denke ist, die Deutsche als Deutsche wegen ihres Deutschtums schlechter stellt?

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An der Situation ist nichts rassistisch. Was sie da konstruieren, regelrecht herbeiphantasieren, was aber nicht existiert, das waere sowas aehnliches wie Rassismus. Schlecht gestellt sind Straftaeter, das ist alles. Beguenstigt werden Opfer spezieller Straftaten, weil die kriminelle Energie dahinter, gesellschaftlich besonders geaechtet wird.
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ZitatIch denke zB nicht, dass man den Tod von Daniel S auf Deutschlandhass zurueckfuehren koennte, nur weil der Taeter Tuerke ist.


Jetzt schlägt die bemühte Wahrnehmungsverwigerung gar lustige Kapriolen. Hier mal was zum Einlesen: -> http://www.bild.de/regional/bremen/totsc...96848.bild.html

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Und was soll da besonderes stehen? Irgendein primitiver Spacko hat Koerperverletzung mit Todesfolge begangen. Unter anderem ist er tuerkischer Abstammung. Und Leser ergoetzen sich daran, dass er einen vermeintlichen Nazi getoetet hat (man beachte auch den relevanten Unterschied, dass sich selbst diese gestoerten Leser nicht daran ergoetzen, dass ein Deutscher getoetet wurde, sie wuenschen sich, es sei ein Nazi.) Das ist anzunehmend kompletter Unsinn, verdeutlicht aber den Unterschied. Der Tuerke toetete vermtulich aus Gruenden, die mit der Abstammung ueberhaupt nichts zutun haben (der war eben asozial und hatte ja auch schon einen "Kollegen" abgestochen.) Dritte konstruieren jetzt lustvoll die Phantasie, er habe einen Nazi getoetet, weil das vermutlich viele Tuerken gut faenden. Sie finden aber nicht pauschal das Toeten von Deutschen gut, folglich kann es keinen Deutschenhassfonds geben. Man stelle sich das auch mal umgedreht vor. Ein Deutschstaemmiger in der Tuerkei geboren wuerde unter vergleichbaren Bedingungen einen ANDEREN Tuerken toeten. Wer kaeme da auf Tuerkenhass?
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Nur was diesen Mord angeht. Und das ist kein Einzelfall. Hier gibts mehr Lektüre: -> http://www.google.de/#hl=de&output=searc...iw=1280&bih=649

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Was ein voellig anderes Thema ist. Es gibt Deutschlandhass speziell im Ausland, weil man in Griechenland zB Deutschland als die Beherrscher Europas erlebt. Griechischstaemmige Deutsche duerften das erheblich differenzierter sehen.
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Und sicher ist es für Sie auch in Ordnung, daß eine Trauerkundgebung dort verboten wurde, richtig?

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Nein, weshalb sollte ich sowas gutheissen? In den Nachrichten sah ich zB sowas wie eine Gedenktafel. Mit welcher Begruendung wurde die Trauerkundgebung verboten? Geht das ueberhaupt?
Oder wollten irgendwelche Extremisten oder Rassisten auf dem Ruecken eines toten Jungen eine "alle Tuerken sind scheisse, aber wir lieben Eichmann"-Veranstaltung feiern? Ich frage nur, habe keine Ahnung.
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Zitatdarf man durchaus kritisieren.
Oh, darf man? Wie großzügig! Aber natürlich nicht ohne gleich wieder zu relativieren:

ZitatMan nimmt das aber doch nicht als Grund, selbst gern primitiver und verantwortlungsloser sein zu wollen.

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Das ist keine Relativierung, sondern eine absolute (wertende) Aussage. Wuerden sie Primitivitaet leben wollen, nur weil ein Nachbar das macht? Schissen sie in ihren Garten, wenn sie saehen, dass der Mann nebenan das macht oder pflanzen sie nicht trotzdem schoene Blumen? Und wenn der Nachbar warum auch immer weiter in seinen Garten scheisst, ahmen sie ihn dann nach, bewundern ihn gar fuer seine "Souveraenitaet", weil es ihm egal zu sein scheint, dass auch alle anderen Nachbarn dieses Verhalten missbilligen, waehrend alle anderen Nachbarn zurecht ihre Blumen bewundern? Und wenn der Nachbar Kinder hat, die in ihrem Garten manchmal Blumen ausreissen oder auf den Rasen scheissen, scheissen sie dann auch in ihren oder seinen Garten oder bewundern ihn fuer seine Kuehnheit?
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Tja, das ist die Frage: Wer ist wohl verantwortungsloser? Der, der prügelt? Oder der Schreibtischtäter, der das Prügeln aus einer Richtung immer angestrengt und grundsätzlich wahlweise relativiert/schönredet/verständnisvollschreibt? (Vor allem, wenn er sich selbst noch gern als jemand darstellt, der Analyse und Bewertung auseinanderhält.) Was meinen Sie, wer wohl schlimmer ist?

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Der Pruegler ist ein Straftaeter und wird entsprechend gerichtet. Der "Schreibtischtaeter" handelte verwerflich, aber ich kenne solche Personen nicht. Unter Sozialpaedagogen usw gibt es wohl manchmal Menschen, die Gewalttaeter zu entschuldigen suchen. Zu oft vom Wickeltisch gefallen oder die Eltern waren schon so boese, wer weiss. Ich lehne solche Entschuldigungen ausdruecklich ab. Ich erklaere differenziert, analysiere und bewerte getrennt.

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RE: Vor dem Gesetz sind alle gleich?

#89 von JoG , 09.04.2013 23:17

Ja, das ist wahr. 60.000 für ein verlorenes Jahr ist nicht in jedem Fall genug und ich fände es sogar wenig, in einem anderen Land als Deutschland, wo man den Sklaven nach 50 Jahren, wie viel war es damals, 5.000 gab?

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RE: Vor dem Gesetz sind alle gleich? Gesellschaftliche Verantwortung

#90 von kjschroeder , 09.04.2013 23:21

Zitat
Keine Ahnung, wissen sie es? Ich weiss nicht, wie das vor 30 Jahren gehandhabt wurde,


Dann erzählen Sie uns doch einfach, wie staatliche Entschädigung bei Deutschen HEUTE gehandhabt wird! Wo ist das Problem? Sie haben doch diese Behauptung in die Welt gesetzt, richtig?

Zitat
Und was soll da besonderes stehen?


Deutschenhaß. Nicht gelesen? Brauchen Sie eine Lupe?

Zitat
Was ein voellig anderes Thema ist.


Quatsch. Da finden Sie Deutschenhaß im In- und Ausland bunt gemischt. Und ja, auch wegen des Euro - der grandiosen Idee linker Planwirtschaftler, rechter Romantiker und dummer mitlaufender Schafe.

Zitat
Mit welcher Begruendung wurde die Trauerkundgebung verboten? Geht das ueberhaupt?


Wenn man, wie Sie ja für sich in Anspruch nehmen, klare Analyse von Bewertung trennen will, empfiehlt sich eine Faktensammlung. Google ist da ein recht probates Mittel. Benötigen Sie auch Vorschläge, welche Stichworte dort einzutippen wären?

Zitat
Der "Schreibtischtaeter" handelte verwerflich, aber ich kenne solche Personen nicht.


DAS war mir völlig klar.

Gruß
Klaus

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RE: Vor dem Gesetz sind alle gleich?

#91 von kjschroeder , 09.04.2013 23:30

Zitat
in einem anderen Land als Deutschland, wo man den Sklaven nach 50 Jahren, wie viel war es damals, 5.000 gab?


Da würde ich mich bei den Siegermächten beschweren.

Im übrigen gibt es eine vor einigen Jahren eingerichtete Stiftung - 10 Mrd. Euro waren es bei Gründung, glaube ich - die meines Wissens noch heute auszahlt.

Und wenn Sie schon davon anfangen: wieviel Entschädigung haben wohl die Zivil-Opfer von Napalm-Abwürfen in Vietnam bekommen? Oder Opfer der Konzentrationslager und "scorched earth"-policy der Briten während der Burenkriege?

Gruß
Klaus

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RE: Vor dem Gesetz sind alle gleich?

#92 von huhngesicht , 09.04.2013 23:43

Ich nehme an, Sie finden es auch in Ordnung, daß im Falle des totgeprügelten Johnny K am Alex gegen einen verdächtigten Totprügler nur Haftbefehl wegen Körperverletzung mit Todesfolge erging, der dann noch nicht mal vollzogen wurde -> http://www.berliner-kurier.de/polizei-pr...6,20713856.html

####
Ich kann ihre befremdlichen Unterstellungen nicht nachvollziehen. JEDER Straftat muss mit angemessener Haerte des Gesetzes voellig unabhaengig von Nationalitaet, Glauben oder Abstammung begegnet werden. Interessant finde ich, dass ueberhaupt so betont die Nationalitaet als bedeutsam empfunden wird. Natuerlich ist es falsch, wenn bestimmte Straftaeter sich wegen ihrer Nationalitaet leichter ins Ausland absetzen und dort verstecken koennen. Und man sollte (das wurde und wird ja auch gemacht) darauf hinwirken, dass diese zB auch im Ausland gesucht und gegebenenfalls ausgeliefert werden. Im konkreten Fall hat sich der Taeter wohl sogar gern und freiwilligg deutschen Behoerden gestellt (wenn auch nach zu langer Zeit), weil es in deutschen Gefaengnissen schlicht schoener als in tuerkischen ist.
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Ist ja auch schlimmer, wenn eine Deutsche ein Kind packt, dann ist es gleich Mordversuch. Weil Sie Deutsche ist.

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Das ist eine voellig krude regelrecht verrueckte Unterstellung. Waere die Rentnerin zB Nigerianerin gewesen, haetten sich die Beteiligten einschliesslich der Polizei auch nicht lachend in den Armen gelegen und die Verletzung des Kindes ignoriert. Das ist doch Spinnkram.
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Aber wenn Ausländer jemanden TATSÄCHLICH tottreten, ist es halt nur Körperverletzung mit Todesfolge - schöne, humane linke Welt!

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Daran ist nichts links. Juristen muessen klaeren, ob es sich bei einer Tat um Mord, Totschlag oder Koerperverletzung mit Todesfolge handelt. Wir leben in einem Rechtsstaat. Ob es ein Tuerke, Deutscher oder eine Rentnerin ist, ist irrelevant.
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Habe ich das jetzt poltical korrekt zusammengefaßt?

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Nein, das ist komplett wirres Zeug. Dieses "wir leben in einer linksgruenen Deutschhassgesellschaft" ist frei erfunden. Ich kenne so ein Deutschland jedenfalls nicht und der Rechtsstaat nachweislich auch nicht.

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RE: Vor dem Gesetz sind alle gleich?

#93 von huhngesicht , 09.04.2013 23:49

Sie müssen sich nicht so echauffieren: die Frau bleibt doch in U-Haft! -> http://www.np-coburg.de/lokal/coburg/cob...rt83423,2467443

Versuchter Mord geht jetzt nicht mehr - so'n Pech aber auch. Macht aber nix, nehmen wir halt was anderes. Richtig: die Klappse. Jetzt ist sie halt bekloppt. War schon immer ein probates Mittel hier.

Sie sehen: Ihre Welt bleibt in Ordnung.

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Es bleibt mir raetselhaft, warum sie meinen, dass haette irgendetwas mit meiner Welt zutun. Mir sind diese Sachen alle schei..egal. Das schrieb ich schon diverse Male. Ich analysiere nur die zur Verfuegung stehenden Informationen. Keine Ahung, was der Rentnerin fehlt. Vermutlich ist sie psychisch krank oder dement. Dass sie nebenbei wohl auch Deutsche ist, spielt fuer den Sachverhalt wohl kaum eine Rolle. Wer weiss, ob sie ueberhaupt "urdeutsch" ist. Vielleicht ist sie wie die Zschaerpe halbe Rumaenin ;-) Nur wen interessiert sowas?

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RE: Ausländerfeindlichkeit

#94 von horstR , 09.04.2013 23:58

Hat Erdogan schon Zahlungen für Opfer türkischer Staatsbürger angeboten?


Saludos

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RE: Vor dem Gesetz sind alle gleich? Gesellschaftliche Verantwortung

#95 von huhngesicht , 10.04.2013 00:25

Dann erzählen Sie uns doch einfach, wie staatliche Entschädigung bei Deutschen HEUTE gehandhabt wird! Wo ist das Problem? Sie haben doch diese Behauptung in die Welt gesetzt, richtig?

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Welche Behauptung? Ich wies darauf hin, dass es einen Fond gibt, der Opfer von Extremismus heutezutage entschaedigt. Sie wissen doch um die Details in der Regel besser als ich. Ist es so, dass zB bei "Kollateralschaeden" der NSU wenn neben Auslaendern auch Deutsche verletzt werden, diese nicht entschaedigt werden? Das waere dann einen Aufreger wert. Das kann ich mir nicht vorstellen.
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ZitatUnd was soll da besonderes stehen?
Deutschenhaß. Nicht gelesen? Brauchen Sie eine Lupe?

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Anscheinend. Ich finde da nichts. Ich habe mit "Deutschland", "Deutschen" und "Hass" gesucht. Das Naechste war noch dieses Spinnergelalle: „Lak ich fick alle deutsche und Bild Zeitung“.
Dann zitieren sie bitte direkt aus der Seite, wenn ich zu bloed bin, das angeblich Relevante zu finden.
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ZitatWas ein voellig anderes Thema ist.

Quatsch. Da finden Sie Deutschenhaß im In- und Ausland bunt gemischt. Und ja, auch wegen des Euro - der grandiosen Idee linker Planwirtschaftler, rechter Romantiker und dummer mitlaufender Schafe.

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Sind wir wieder bei der Polemik endgueltig angekommen?
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ZitatMit welcher Begruendung wurde die Trauerkundgebung verboten? Geht das ueberhaupt?

Wenn man, wie Sie ja für sich in Anspruch nehmen, klare Analyse von Bewertung trennen will, empfiehlt sich eine Faktensammlung. Google ist da ein recht probates Mittel. Benötigen Sie auch Vorschläge, welche Stichworte dort einzutippen wären?

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Sie koennten es mir leichter machen, wenn sie die Fakten direkt angeben (zB zitieren), anstatt es vage zu halten. Dies?
http://www.zukunftskinder.org/?p=39450

Hier wurde gedacht. "Die Rechte" etwas abseits:
http://www.kreiszeitung.de/lokales/dieph...nz-2817203.html
Hatte ich jetzt recht oder hatte ich recht? Ohne irgendwas gegooglet zu haben, lag meine Nase richtig.
Ich wiederhole es zum 1000. Mal. Mir ist die Gesinnung eines Gegenuebers voellig egal. Wie sie aber ihr durchaus profundes Wissen willentlich oder unwillentlich irrational missbrauchen, finde ich schaendlich. Und das kann ich auch wirklich nicht schoenreden. Ich schreibe das nur so deutlich, weil ich weiss, dass sie rechtschaffen genug sind, nicht zu loeschen. Aber so zu argumentieren ist "boeswillig" oder "Klapse" oder "extrem leidenschaftlich ideologisch verwirrt" (waere es letzteres, verbergen sie es gut).
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ZitatDer "Schreibtischtaeter" handelte verwerflich, aber ich kenne solche Personen nicht.

DAS war mir völlig klar.

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Persoenlich naeher. Dass es das gibt, erwaehnte ich, wie ich auch erwaehnte, dass ich das missbillige.
Sie haben sich das ja nett zusammengestellt, auf was sie antworten wollten. Ihre Betrachtungsweise ist nachgewiesen falsch. Sie koennen sich darin irrational einrichten oder konstruktiv selbstkritisch zu wahren Erkenntnissen gelangen. Das ist ihr Ding und geht mich nichts an.

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RE: Die Türken - eine tickende Zeitbombe in Deutschland

#96 von JoG , 10.04.2013 00:28

Zu Harz iv Türken und andere Ausländer
http://m.welt.de/article.do?id=politik%2...der-Integration

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RE: Vor dem Gesetz sind alle gleich?

#97 von JoG , 10.04.2013 00:46

Ja es wurde ein Fonds aufgelegt. Den meinte ich. Ich hatte damals die mittel geteilt durch die Personenwahl und eine ca beschäftigungsperiode. Das waren, wenn ich mich erinnere 5.000 Euro soweit man die 50 Jahre überlebt hatte. Natürlich hätten die Sieger Deutschland den Opfern überlassen können. Vielleicht hätten sie das auch sollen. Ist es aber wirklich ehrlich sie zu kritisieren, wo es ein deutscher Massenmord war und die Sklaven von deutschen eingefangen und getrieben wurden. Und es war Deutschlands Elite, die die Entschädigungen so frech und schäbig behandelte. Das alles zusammen zeigt, finde ich, den Charakter der Leitkultur ganz prima. Da braucht man sich nicht wundern, dass wir heute die ganzen Probleme haben, die wir hier laufend besprechen. Da kann nichts rechtes draus werden , abgesehen von Autos, Panzer und Chemie. Aber das könnte man schon damals gut.

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RE: Vor dem Gesetz sind alle gleich?

#98 von Willik , 10.04.2013 00:55

"...Zahlungen für Opfer türkischer Staatsbürger..."



So etwas gibt es auch? Wer soll das sein?
Noch nie davon gehört...!
Diese lieben, absolut friedfertigen, hilfsbereiten, gottesfürchtigen, islamtreuen, anpassungsfähigen und integrationsfreudigen Menschen können doch alle miteinander keiner Fliege was zuleide tun, geschweige denn einem ungläubigen Schwein(efleischfresser)!

Übrigens...
wann war denn eigentlich die Urteilsverkündung im "NSU-Prozeß"? Hab ich da was verpaßt?


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zuletzt bearbeitet 10.04.2013 | Top

Sache der Polizei

#99 von weihrauch , 10.04.2013 01:46

Meine Opfer - Deine Opfer
Mein Rassismus - Dein Rassismus

ES NERVT MICH!!!!
Totschlag und Morde sollten allein der Polizei überlassen werden - sie ist der Spezialist und Ansprechpartner.
Dann würden solche Possen wie NSU nicht die Nerven überstrapazieren und auch Opfer ausländischer Straftäter würden sachlicher aufgenommen werden.
Im Ausland geht es auch.
Es ist ein Märchen, daß "die Welt auf Deutschland schaut", wenn Mordtaten passieren - das wird der Bevölkerung lediglich eingebleut.
Es ist Sache der Polizei, Straftaten aufzuklären - sie macht es emotionslos.
Außerdem ist es für die Polizei strapaziös, sich jedesmal auf einen neuen Innenminister einzustellen, der seine Phantasie vom Personal durchsetzen will - wie der neue Furz aus Niedersachsen, der fast die gesamte Führungsriege der Polizei auswechselt, um seine Parteigenossen unterzubringen.
Die NSU- Debatte ist so nutzlos wie ein dritter Blinddarm

weihrauch  
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RE: Sache der Polizei

#100 von huhngesicht , 10.04.2013 11:10

Meine Opfer - Deine Opfer
Mein Rassismus - Dein Rassismus

ES NERVT MICH!!!!
Totschlag und Morde sollten allein der Polizei überlassen werden - sie ist der Spezialist und Ansprechpartner.

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Das gibt es doch nicht. Das sind genau meine Worte schon die ganze Zeit. Und nicht anders ist es ja auch. Polizei, Gerichte und andere Strafverfolgungs- und Ermittlungsbehoerden kuemmern sich um Straftaten. Sind diese von besonderem oeffentlichen Interessen werden sie medial unterschiedlich stark verbreitet. Nur hier im Forum werden doch staendig Taten von Tuerken an Deutschen mit Taten von Deutschen an Tuerken relativierend verglichen. Wie ein roter Faden zieht es sich durch Diskussionen, dass man tuerkischen Taetern Urlaube an der tuerkischen Riviera spendieren will und den Hintern pudert (ganz zu schweigen von der boesen Tuerkei, denen das alles egal ist), waehrend man Deutsche angeblich schon ins Verlies wirft, wenn sie mal komisch gucken. Wegen dieser unsinnigen verwirrten Realitaetssicht diskutiere ich mir ja einen Wolf. Es gibt (oder gab) eine kriminelle extremistische Vereinigung namens NSU, aus der kriminelle fuer die Oeffentlichkeit recht eindrueckliche Straftaten ausgingen. Dann noch viele Fehler bei den Ermittlungsbehoerden plus ein aufregender Selbstmord der Taeter und eine fiese Nazibraut machen den Fall fuer die Medien besonders interessant. Was ist daran nun so aussergewoehnlich, so falsch und einem dritten Blinddarm entsprechend? Das ist doch schlicht ganz normal.
Dass politisch motivierte Kriminalitaet zusaetzlich von Politikern natuerlich diskutierend beruecksichtigt werden muss, liegt auch auf der Hand.

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