die FDP, das vernuenftige Korrektiv der Mitte

#1 von huhngesicht , 26.03.2013 22:57

Fuer mich war die FDP immer ein moeglichst ideologiearmes Korrektiv zu den Volksparteien. Deshalb konnten sie ja auch in den letzten 50 Jahren sowohl mit der CDU als auch der SPD koalieren. Wieso kommt man neuerdings auf die Idee, sie rechts von Gaulweiler verorten zu wollen, dem Rechtspopulismus auszuliefern? Ihre Staerke war immer wirklich freiheitlich nicht Sklave von Christenbraeme oder Gewerkschaften zu sein. Wenn die FDP aufgibt, wofuer das F steht (und damit meine ich kein FAP "F"), dann schafft sie sich ab. Dann muesste man die Piraten aufpeppeln, dass sie waehlbar werden.

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RE: die FDP, das vernuenftige Korrektiv der Mitte

#2 von heinzwernerhübner , 29.03.2013 05:59

Wenn sich die FDP weiterhin Leute leistet, wie diese hier:
http://www.t-online.de/nachrichten/panor...-bagatelle.html
dann kann sie schwerlich Vertrauen gewinnen bei den Wählern.

Was Sie übrigens den Piraten zutrauen, ist wahrlich zu viel.
Diese Truppe war ein Strohfeuer und vielleicht ungewollt der Wegbereiter für eine vermutlich erfolgreiche neue Gruppe von intelligenten und wissenden Pragmatikern.
Meine FDP wäre gut beraten, sich nicht von denen abzugrenzen, wie es z.B. Westerwelle kürzlich in bekannter arroganter Manier tat.

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RE: die FDP, das vernuenftige Korrektiv der Mitte

#3 von JoG , 29.03.2013 08:31

Die Person ist natürlich peinlich. So etwas kommt aber überall vor.
Dass es aber nicht bestraft wird als Betrug wirft einen Schatten auf das Rechtssystem und verstärkt das allgemeine Misstrauen. Es ist wie bei den gestohlenen Steuer CDs. Man lernt als Mitarbeiter im Betrieb, dass man ins Gefängnis kommt, wenn man zu lasch mit den Daten umgeht. Der Politiker organisiert aber einen massiven illegalen Datenübertrag und wird nicht bestraft.

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RE: die FDP, das vernuenftige Korrektiv der Mitte

#4 von horstR , 29.03.2013 12:08

Und wenn die FDP sich jetzt noch für islamische Feiertage einsetzt, wars das für mich...


Saludos

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RE: die FDP, das vernuenftige Korrektiv der Mitte

#5 von JoG , 29.03.2013 14:50

Zitat von horstR im Beitrag #4
Und wenn die FDP sich jetzt noch für islamische Feiertage einsetzt, wars das für mich...


Das ist wahr. Andererseits. Ist es legal, wenn der säkulare Staat religiöse Feiertage einer Religionsgemeinschaft durchsetzt oder eine Religion anders behandelt als eine andere? Ja, ja, das Grundgesetz.

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RE: die FDP, das vernünftige Korrektiv der Mitte

#6 von horstR , 29.03.2013 15:39

Sie sind ernsthaft der Meinung, daß das GG Landesverrat toleriert?

M.E. darf jeder Feiertage feiern wie es ihm passt, kann sich ja auch jeder an seinem Geburtstag frei nehmen, aber staatliche Feiertage und andere Machtsymbole sind eine ganz andere Baustelle...


Saludos

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RE: die FDP, das vernünftige Korrektiv der Mitte

#7 von Marie , 29.03.2013 20:48

@horstR,
Zustimmung! Gerade weil der weltliche Machtanspruch verschiedener Religionen äußerst verschieden ist, müsste der Staat für eindeutige Grenzen sorgen - macht er aber nur halbherzig und knickt gern mal hier und mal da beängstigend ein.
In der Schweiz gibt es sogar häufiger Initiativen die Entwicklungshilfe auszusetzen, wenn es in den entsprechenden Ländern zu Christenverfolgung kommt bzw. Religionsfreiheit nicht sichergestellt ist -> http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/euro.../story/27492516

"Alle fünf Minuten wird ein Christ ermordet
...
Die unfreiwilligen Märtyrer des 21. Jahrhunderts: Der islamische Extremismus bringt dem Christentum die grösste Glaubensverfolgung seiner Geschichte ... "

In der am Rand beigefügten Karte werden leider erhebliche Bereiche "ausgespart", so auch Europa ... und hier ist das sonst so beklagte Wegsehen auch besonders ausgeprägt! Man gibt der Sache z.B. einen anderen Namen und schon ist sie *weg* ...

Gruß,
Marie

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RE: die FDP, das vernünftige Korrektiv der Mitte

#8 von JoG , 29.03.2013 21:45

Ja, so sehen es Viele. Aber man kann Denen nicht übel nehmen, denn es ist ein legitimer Standpunkt gegen den säkularen Staat zu sein und seine Gepflogenheiten nach dem mittelalterlichen Verhalten Anderer auszurichten. Dass das Leben hier dann besser ist, wenn man die Errungenschaften der Moderne zu verabschiedet und seine weniger schönen Züge übernimmt. Selbst für die Mitglieder der Mehrheit verringert sich die Lebensqualität in einigen Aspekten, denn man muss immer Angst haben einer Minderheit irgendwann zu definiert zu werden. Aber so lange man auf der Seite der grölenden Menge angehört? Ja, da geht es halbwegs. Bis auf die Angst natürlich. Aber die haben nur intelligente Menschen, natürlich. einer Minderheit irgendwann zu definiert zu werden. Aber so lange man auf der Seite der grölenden Menge angehört? Ja, da geht es halbwegs. Bis auf die Angst natürlich. Aber die haben nur intelligente Menschen, natürlich.

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RE: die FDP, das vernünftige Korrektiv der Mitte

#9 von JoG , 29.03.2013 21:55

Landesverrat? Das verstehe ich nicht.

Aber es ist sicherlich kaum das Zeichen eines säkularen Staates die Feiertage regionaler Religionen als staatliche Feiertage zu begehen. Säkularität ist nicht dadurch gekennzeichnet, dass Religion Privatsache ist. Das wichtige daran ist, dass sich der Staat in dieser Privatsache nicht einmischen soll und keine Handlungen unternimmt, die mit Religion zu tun haben.

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RE: die FDP, das vernünftige Korrektiv der Mitte

#10 von horstR , 29.03.2013 22:12

Ist schon klar, Sie verstehen nicht. Lesen Sie mal den von Marie verlinkten Artikel, vielleicht, besser hoffentlich, fangen Sie dann an zu verstehen.


Saludos

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RE: die FDP, das vernünftige Korrektiv der Mitte

#11 von horstR , 29.03.2013 22:15

Servus Marie, der Staat schützt weder Bürger noch Eigentum, die Kirche organisiert nicht den Schutz ihrer Schafe, ich sehe schwarz,

Trauriger Ostergruß

Horst


Saludos

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RE: die FDP, das vernünftige Korrektiv der Mitte

#12 von JoG , 29.03.2013 22:16

Und was genau soll ich daraus ersehen?

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RE: die FDP, das vernünftige Korrektiv der Mitte

#13 von Marie , 29.03.2013 22:21

Nachtrag:

Dieser Artikel -> http://www.deutsch-tuerkische-nachrichte...olgte-religion/
verweist auf eine beachtenswerte Studie zur Christenverfolgung - daraus:

" ... Erstaunlich an der Untersuchung von Shortt ist vor allem die Begründung der westlichen Eliten für die Weigerung, die weltweite Christenverfolgung ernst zu nehmen: Man fürchte, sich dem Vorwurf des „Rassismus“ auszusetzen, wenn man die Christen verteidigt, analysiert der Forscher.

Das hat in den Kernländern des Christentum im Nahen Osten dazu geführt, dass die Religion in ihrem Herkunftsland ganz real von der Ausrottung bedroht ist. In Ländern, in denen der Islam dominiert, hätten die Hälfte bis zu zwei Drittel der Christen ihre Heimatländer aus Angst vor religiöser Verfolgung verlassen ... "


Aber anstatt nun darin eine Aufgabe zu erkennen, macht die FDP ganz anders von sich reden:

-> http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...r-a-890818.html
"Kirchensteuer: Liberaler Vorstoß empört Christen in der Koalition
Sollen die Bundesländer weiterhin die Kirchensteuer einziehen? Nein, finden die Liberalen in Sachsen und lösen damit eine Debatte in der schwarz-gelben Koalition aus. Unter Christen in der Union und auch in der FDP gibt es Ärger und Widerstand ... "
(Bitte jeweils selbst nachlesen!)

Ist denn nicht klar was hier los ist, wenn offensiv um Mitglieder und für Beiträge geworben wird ? Dann sitzt die FDP ganz schnell zwischen allen Stühlen oder wird schon vorher "überrollt" ...

Gruß,
Marie

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RE: die FDP, das vernünftige Korrektiv der Mitte

#14 von kjschroeder , 29.03.2013 22:29

Zitat
Das wichtige daran ist, dass sich der Staat in dieser Privatsache nicht einmischen soll und keine Handlungen unternimmt, die mit Religion zu tun haben.


Hier sind zwei gedankliche Ebenen zu trennen. Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu: Der Staat hat sich da nicht reinzuhängen.

Der Punkt ist: Er tut es aber. Wir haben hier so genannte "staatliche" Feiertage. Das ist das Problem. Nicht der Feiertag als solcher. Sondern der Umstand, daß er "staatlich" ist. Das bedeutet u.a.: Arbeitgeber MÜSSEN freigeben (bei vollem Lohn) - ob sie wollen oder nicht. Das Attribut "staatlich" hat auch Auswirkungen auf Ladenöffnungszeiten.

Daß wir einen säkularen Staat hätten, kann man getrost ins Reich der Märchen schicken.

Und ja!, ich kann die Muslims verstehen. Natürlich wollen die auch sowas. Warum auch nicht. Der Punkt ist natürlich: Die Politik kapiert erst jetzt, was für Folgen ihre Variante der Eugenik hat.

In einem säkularen Staat nimmt sich jemand einen freien Tag und feiert seinen Feiertag. Nicht so in Deutschland. Da will der Staat mitreden - und prompt haben wir ein Problem, wenn es um eine andere Religion als Christentum geht.

Nein, ich bin kein Freund des Islam, gewiß nicht. Aber auch DIESE Geschichte ist eine, die wir mit unseren schwarz-rot-grünen Deutschland-Hassern und den Ich-habe-keinen-Standpunkt-Politikern diskutieren müssen - den Leuten, die uns das Migrantenproblem seit nunmehr 40 Jahren vor die Füße werfen nach dem Motto: Seht zu, wie Ihr damit klarkommt. Wir sollten es NICHT mit den Moslems oder über sie diskutieren. Das ist nur der falsche Adressat.


Gruß
Klaus


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RE: die FDP, das vernünftige Korrektiv der Mitte

#15 von JoG , 29.03.2013 22:38

Mit der Kirchensteuer ist das so eine Sache. Ein Staat, der so etwas tut ist kaum als säkular zu bezeichnen. Andererseits ist Deutschland in die Rechtsnachfolge seines Vorgängers eingetreten und die Verträge übernommen. Wenn man ihn lösen will, muss man nur nachsehen, welche Bestimmungen dazu bestehen und fristgerecht kündigen. Easy.

Dann ist man in diesem Punkt ein säkularer Staat. Bis dahin ist es dies zu behaupten eine Lüge.

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RE: die FDP, das vernuenftige Korrektiv der Mitte

#16 von kjschroeder , 29.03.2013 23:05

Zitat
dem Rechtspopulismus auszuliefern


Einfach, um solche dümmlichen Schubladenbegriffe mal mit Inhalten zu unterfüttern: Was ist für Sie "rechts" und was ist für Sie "Populismus"?

Gruß
Klaus

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RE: die FDP, das vernuenftige Korrektiv der Mitte

#17 von huhngesicht , 30.03.2013 00:37

Einfach, um solche dümmlichen Schubladenbegriffe mal mit Inhalten zu unterfüttern: Was ist für Sie "rechts" und was ist für Sie "Populismus"?

###
Mit dem Begriff "rechts" habe ich, wie erwaehnt, selbst Probleme. Oft handelt es sich nicht um eine Definition, sondern um sowas wie gefuehlte Zuordnung. Ich kann gar nicht zaehlen, wie oft man das auch mir schon vorgeworfen hat, nur weil ich nicht, wie sie es nennen wuerden, klassisch "linksgruen" bin.
Beim Populismus hingegen ist es einfacher. Der Populist ist selbst Opfer oder bedient den primitiven emotionalen Reflex. Es handelt sich dabei um die einfache Antwort auf komplexe Fragen. Ist das nicht allgemein bekannt? Man muss sich da im Einzelfall nicht mal gross anstrengen, wenn man es verstehen will. BILD-Zeitung lesen oder den Bauernzausel beim Stammtisch belauschen und man weiss, was populistisch ist. Rechte, Linke aber auch Mittige besetzen da nur leicht unterschiedliche Themen.
Das Prinzip ist aber immer gleich. Emotionale Reflexe zu bedienen, ist denkbar simpel. Globalisierung zB macht angst, weil sie global ist. Im Dorf, der Kommune, wo Hinz Fritz kennt, fuehlt man sich sicher. DM versus Euro. Aufgrund ohnehin nicht abwendbarer Preisentwicklungen entsteht zwingend der gefuehlte Eindruck, dass mit DM alles besser war. Europa gross gleich Angst, national gleich Verstaendnis und Verbundenheit. Auslaender anders gleich fremd gleich angst. Das ist weniger Politik als Psychologie. Davon lebt das menschliche Miteinander, und wir sind alle Opfer dieses psychologischen Momentes (wer wuerde sonst bei der Nationalelf mitfiebern?) Wenn man aber nicht in der Lage ist, diese "Droge" mit Verstand zu konsumieren, sondern ihr Sklave wird, wird man Opfer des Populismus, der einfachen Antwort. Man wird Opfer seines Wunschdenkens.
Es gibt einen ganz simplen Trick, dem zu begegnen. Man muss einfach nur kritisch infrage stellen, was sich gut anhoert ;-)

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RE: die FDP, das vernuenftige Korrektiv der Mitte

#18 von JoG , 30.03.2013 00:58

In Frage stellen, was sich gut anhört? Europa garantiert seit WWii den Frieden auf dem Kontinent? So etwas meinen Sie? ;))

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RE: die FDP, das vernuenftige Korrektiv der Mitte

#19 von huhngesicht , 30.03.2013 01:21

In Frage stellen, was sich gut anhört? Europa garantiert seit WWii den Frieden auf dem Kontinent? So etwas meinen Sie? ;))

###
Ich sprach nicht von ueberindividuellen begruendeten Annahmen, sondern von den schwachen Geluesten des Individuums. Krieg haetten wir in Europa ohnehin nicht.

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RE: die FDP, das vernuenftige Korrektiv der Mitte

#20 von heinzwernerhübner , 30.03.2013 03:35

[quote="huhngesicht"Krieg haetten wir in Europa ohnehin nicht.

Huhngesicht[/quote]

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RE: die FDP, das vernuenftige Korrektiv der Mitte

#21 von horstR , 30.03.2013 13:28

Seien Sie da nicht so sicher, Bürgerkrieg ist auch ein Krieg....

Und nicht alle Europäer sind so tranfunzelig wie die Deutschen.

Ich kann mir gut Bürgerkrieg vorstellen, der Dank der neuen Medien auch ruckzuck grenzüberschreitend sein kann...


Saludos

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RE: die FDP, das vernuenftige Korrektiv der Mitte

#22 von JoG , 30.03.2013 13:50

Wenn man genauer hinsieht, gab es einen kleinen Krieg in Europa nach 1945 und die EU hat sich auf die Amerikaner verlassen ihn zu stoppen. Auch die Massenmorde veranlassten die Guten Alten Europäer nicht in Jugoslawien einzugreifen. Man schrie statt dessen nach amerikanische Hilfe. Die EU ist eine Farce gewesen und hat auch heute einen ziemlich langen Weg vor sich, bevor es Frieden irgendwo auf der Welt garantieren könnte.

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RE: die FDP, das vernuenftige Korrektiv der Mitte

#23 von kjschroeder , 30.03.2013 13:57

Zitat
Ich kann mir gut Bürgerkrieg vorstellen, der Dank der neuen Medien auch ruckzuck grenzüberschreitend sein kann...



Portential dafür gibt es genug. Im Falle Jugoslaswien gab es auch einen Krieg und im Falle Nordirland auch Bürgerkrieg. Von wegen in Europa gäbe es eh keine Kriege. Da lachen die Hühner.

Und was das Potential angeht:

das geht bei den Basken los, die Anschluß an ihre französischen Freunde nwollen und damit die Loslösung von Spanien.
Bein den Katalanen zeichnet sich ähnliches ab.

In Frankreich gibt es die Korsen, die seit ewigen Zeiten von Frankreich wegwollen, in der Bretagne gibt es die "Bretonische Revolutionäre Armee".

Auch in Nordlirland rumort es wieder, seit die britische Flagge nicht mehr täglich am Belfaster Rathaus gehisst wird,
Belgien könnte in zwei Staaten - Wallonien und Flandern - zerfallen, das Land war ja eh jahrelangt nicht regiert worden.
Dann gibt es in Schottland eine starke nationale Bewegung, die auf Eigenständigkeit abzielt

Und so geht das immer weiter - die 40% Ungarn in der serbischen Wojwodina, wiederum Ungarn im rumänischen Transsilvanien ....

Und die EU macht historisch die volle Rolle rückwärts in Richtung Vielvölkerstaat, von denen sechs allein im 20. Jahrhundert auf den Müllhaufen der Geschichte befördert wurden - der neue Brüsseler Adel, nichts und niemandem rechenschaftspflichtig, paßt da ins Bild.

Das wird noch lustig hier .....


Gruß
Klaus

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RE: die FDP, das vernuenftige Korrektiv der Mitte

#24 von horstR , 30.03.2013 14:31

Nicht nur Kosovo, erinnern Sie sich noch 68 CSSR? Und innerhalb der EU verhungern Menschen, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, sind wohl nicht die stabilsten Systeme.

Was Katalonien angeht, ich kann berichten der Ton wird rauher...


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RE: die FDP, das vernuenftige Korrektiv der Mitte

#25 von JoG , 17.04.2013 16:23

Ich weiß nicht ob die FDP ein Korrektiv der Mitte ist, aber wenigstens beginnt sie den Missstand der Rechtsunstaatlichkeit der etatistischen Parteien anzuprangern und deren faschistoden Neigung dem Staat, den Regierenden und den Beamten zu erlauben Recht zu brechen: http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...s-a-894905.html

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