Claudia Roth und die instrumentalisierten "Atomopfer" von Fukushima

#1 von kjschroeder , 13.03.2013 06:53

So ist das, wenn man die eigene Propaganda für bare Münze nimmt:

"Heute vor zwei Jahren ereignete sich die verheerende Atom-Katastrophe von Fukushima, die nach Tschernobyl ein weiteres Mal eine ganze Region und mit ihr die ganze Welt in den atomaren Abgrund blicken ließ. Insgesamt starben bei der Katastrophe in Japan 16.000 Menschen, mehr als 2.700 gelten immer noch als vermisst. Unsere Gedanken sind heute bei den Opfern und ihren Familien. Die Katastrophe von Fukushima hat uns einmal mehr gezeigt, wie unkontrollierbar und tödlich die Hochrisikotechnologie Atom ist. Wir müssen deshalb alles daran setzen, den Atomausstieg in Deutschland, aber auch in Europa und weltweit so schnell wie möglich umzusetzen und die Energiewende voranzubringen, anstatt sie wie Schwarz-Gelb immer wieder zu hintertreiben. Fukushima mahnt."

So stand es bei Claudia Roth auf Facebook. Wer den daraufhin dort einsetzenden "Shitstorm" genießen möchte, kann das hier tun. Und hier gibts einen Kommentar in der "Welt" dazu.

Tja, das war wohl nichts.

Es gibt denn auch eine Korrektur - nicht etwa von Claudia Roth selber, sondern von einem "Team Roth" (Korrektur findet sich im selben Facebook-Link). Diese Art sprachliche Klarheit hätte ich mir vor zwei Jahren gewünscht: "Es tut uns leid, dass wir aufgrund der Knappheit des Textes leider den Eindruck erweckt haben, als wären die insgesamt rund 16.000 Tote in Folge des Reaktorunfalls in Fukushima gestorben. Richtig ist natürlich, dass sie in Folge des am 11. März 2011 durch ein schweres Erdbeben ausgelösten Tsunamis gestorben sind, der auch zu den drei Kernschmelzen in Fukushima führte."

Grünen-Politik live. Das kann ja lustig werden, wenn diese Truppe ab Oktober mitregieren sollte.


Gruß
Klaus


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RE: Claudia Roth und die instrumentalisierten "Atomopfer" von Fukushima

#2 von kurt02 , 13.03.2013 07:32

Sämtliche Foren sind voll mit diesem Zitat. Klar, dass das Thema hier auch nicht fehlen darf. Ich denke, man darf da ruhig ein bisschen gehässig sein, aber zu behaupten, Grüne oder AKW-Gegner oder sonstwer würde sich an den Toten freuen, ist gelogen und wer so etwas behauptet,weiß auch um die Lüge.

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RE: Claudia Roth und die instrumentalisierten "Atomopfer" von Fukushima

#3 von JoG , 13.03.2013 08:54

Natürlich sind die Grünen sehr traurig gewesen, als ihr Projekt so glänzend gefördert wurde. Das muss man ja auch sagen, weil man sonst schlecht aussieht. Manchmal erwartet das Volk, dass seine Politiker heucheln. Das macht das Heucheln nicht besser. Aber ist Ihnen die Belebtheit der Figuren -denken Sie doch an Trittins auftritt oder Roth auf der Bühne damals- nicht aufgefallen?

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RE: Claudia Roth und die instrumentalisierten "Atomopfer" von Fukushima

#4 von JoG , 13.03.2013 08:58

Was sie allerdings nicht sagt, ist wie teuer der Ausstieg im Verhältnis war/wird. Nach mehreren Schätzungen wären die Kosten für Fukushima zwischen 180 und 220 Milliarden. Das ist ein Bruchteil dessen, was der Ausstieg kostet oder der Schlamassel mit dem Euro. Ferner Lief sozusagen.

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RE: Claudia Roth und die instrumentalisierten "Atomopfer" von Fukushima

#5 von heinzwernerhübner , 13.03.2013 09:09

Es geht doch nicht nur um die "berufsempörte Betroffenheits-Claudia".
Es geht um mehr.
Es geht um die Zerschlagung unserer Gesellschaft durch die grüne Ideologie!
siehe: http://www.wiwo.de/politik/deutschland/b...912884-all.html

hwh

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RE: Claudia Roth und die instrumentalisierten "Atomopfer" von Fukushima

#6 von JoG , 13.03.2013 09:17

Zitat
Es geht doch nicht nur um die "berufsempörte Betroffenheits-Claudia".
Es geht um mehr.
Es geht um die Zerschlagung unserer Gesellschaft durch die grüne Ideologie!
siehe: http://www.wiwo.de/politik/deutschland/b...912884-all.html

hwh



"Grün zersplittert die Gesellschaft und hat sie anfällig für paranoide Reaktionen gemacht."

Eigentlich gab es hier bereits vor den Grünen "paranoide Reaktionen". Das ist zunächst ein allgemeines menschliches Problem. Manche Kulturen haben gute Mechanismen das aufzufangen, zu neutralisieren oder zu verhindern. Die deutsche Kultur hat keine sehr guten Mechanismen. Hier verbietet man lieber die Partei, die Idee oder den Ausdruck der Meinung. Dann bekommt man solche Reaktionen.

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RE: Claudia Roth und die instrumentalisierten "Atomopfer" von Fukushima

#7 von horstR , 13.03.2013 09:34

An diesem Zitat kann man sehr gut erkennen wie unredlich Roth ist, die Leute sind ersoffen u wurden nicht verstrahlt!

Claudia erzeugt den Eindruck von atomaren Opfer, das ist übelste Polemik!!!


Saludos

HR

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RE: Claudia Roth und die instrumentalisierten "Atomopfer" von Fukushima

#8 von Jochen Singer , 13.03.2013 11:43

Zitat
Claudia erzeugt den Eindruck von atomaren Opfer, das ist übelste Polemik!!!


Das sagt die Wissenschaft - World-Health-Organisation: Low radiation risk from Fukushima

Durchgängig - Wissenschaft entlarvt Grüne als Alarmisten.



The Fat Man - Fats Dominoe.
Keep America growing

 
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RE: Claudia Roth und die instrumentalisierten "Atomopfer" von Fukushima

#9 von JoG , 13.03.2013 12:41

Zitat von Jochen Singer im Beitrag #8

Zitat
Claudia erzeugt den Eindruck von atomaren Opfer, das ist übelste Polemik!!!

Das sagt die Wissenschaft - World-Health-Organisation: Low radiation risk from Fukushima

Durchgängig - Wissenschaft entlarvt Grüne als Alarmisten.



Aber wird es die Bevölkerung erkennen und, wenn erkannt, ihren Angang zu Energie verändern? Immerhin sind mit vielen anderen "Grün", "Friede o. Waffen", "Immer Tiefere Europa" oder "Solidarität" Aberglaubenziele, die tief in die Emotionen eingegraben sind.

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Tsunamikatastrophe in Japan vor zwei Jahren..

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