Boni bei Banken....

#1 von JoG , 28.02.2013 10:32

....Ob es eine sinnvolle Sache ist, die Boni zu begrenzen? Jedenfalls will man das und hat sogar EU Recht dazu geschaffen. Bei den Medizinern hat es zu einer Verschlechterung der Qualität der medizinischen Versorgung geführt. Mal sehen, was hier geschieht. Die französischen Banken haben früher Zweitstellen in London geschaffen für ihr Leitungspersonal. In Paris bekamen sie kleine Beträge und in London oder Cayman bekamen sie oder ihre Firma große Beträge. Auch deutsche Banken haben das ähnlich gemacht eine Zeit lang.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...n-a-886004.html

JoG  
JoG
Beiträge: 2.092
Registriert am: 29.12.2012


Verrückt, nicht wahr?

#2 von kurt02 , 01.03.2013 09:09

Zitat von JoG im Beitrag #1
....Ob es eine sinnvolle Sache ist, die Boni zu begrenzen? Jedenfalls will man das und hat sogar EU Recht dazu geschaffen. Bei den Medizinern hat es zu einer Verschlechterung der Qualität der medizinischen Versorgung geführt. Mal sehen, was hier geschieht. Die französischen Banken haben früher Zweitstellen in London geschaffen für ihr Leitungspersonal. In Paris bekamen sie kleine Beträge und in London oder Cayman bekamen sie oder ihre Firma große Beträge. Auch deutsche Banken haben das ähnlich gemacht eine Zeit lang.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...n-a-886004.html




Es wird wohl nichts anderes übrig bleiben, dass der Staat regulierend eingreift, wo die Eigner so kläglich versagen. So wurde in der damaligen Citybank 2009 mehr an Boni an 200 Leute ausbezahlt als der tatsächliche Unternehmenswert laut Börsennotierung betrug. Sage mir einer, was das mit Vernuft, mit Kapitalismus zu tun hat. Das sind Räuberbanden, die sich gegenseitig die Millionen zuscheffeln.

Das gilt übrigens nicht nur für Banken. Jürgen Schrempp erhielt in seiner Amtszeit 1995 bis 2005 80 Mio Euro dafür, dass er den Wert von Daimler auf die Hälfte eindampfte. Verrückt, nicht wahr?

Zum Thema zurück: Eine Begrenzung der Boni würde das Bankwesen verbessern, nicht verschlechtern. Normale Maßstäbe dürfen Sie bei Banken nämlich nicht anlegen. Man kann auf Risiko gehen und die Boni einsacken - im Erfolgsfall. Ansonsten hat die Bank eben Milliarden-Verluste, und der Bonus fällt, wie offenbar in Bänkerkreisen üblich, halt ein bisschen bescheidener aus. Das nennt man Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren. Entweder die Banken führen Privathaftung ein oder das Eigentum der Anleger muss von dritter Seite, also vom Gesetzgeber, geschützt werden.

kurt02  
kurt02
Beiträge: 649
Registriert am: 07.01.2013


RE: Verrückt, nicht wahr?

#3 von JoG , 01.03.2013 12:53

Zitat von kurt02 im Beitrag #2
Zitat von JoG im Beitrag #1
....Ob es eine sinnvolle Sache ist, die Boni zu begrenzen? Jedenfalls will man das und hat sogar EU Recht dazu geschaffen. Bei den Medizinern hat es zu einer Verschlechterung der Qualität der medizinischen Versorgung geführt. Mal sehen, was hier geschieht. Die französischen Banken haben früher Zweitstellen in London geschaffen für ihr Leitungspersonal. In Paris bekamen sie kleine Beträge und in London oder Cayman bekamen sie oder ihre Firma große Beträge. Auch deutsche Banken haben das ähnlich gemacht eine Zeit lang.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...n-a-886004.html




Es wird wohl nichts anderes übrig bleiben, dass der Staat regulierend eingreift, wo die Eigner so kläglich versagen. So wurde in der damaligen Citybank 2009 mehr an Boni an 200 Leute ausbezahlt als der tatsächliche Unternehmenswert laut Börsennotierung betrug. Sage mir einer, was das mit Vernuft, mit Kapitalismus zu tun hat. Das sind Räuberbanden, die sich gegenseitig die Millionen zuscheffeln.



Wobei zu bemerken wäre, dass die Eigentümer auf die Boni hier gar keinen aber auch in den USA nur wenig Einfluss haben. Hier entsteht dieser (mangelhafte) Zustand aus dem Gesetz. In anderen Worten, sind die hohen Boni staatlich zumindest mit verschuldet. Glauben Sie wirklich, dass ein neues Gesetz, das die Probleme aus einem anderen Gesetz durch Gebote korrigieren soll, die Lage besser machen wird? Zumal das johlende Publikum die Zusammenhänge nicht versteht und daher die Politiker das Gesetz nicht nach Sinn und Verstand sondern nach populistischem Erfolg zimmern, glaube ich das weniger.

Zum Citibank Fall wäre zu notieren, dass die mangelhafte Kontrolle des Vorstands durch die Eigentümer dazu führte, dass die Eigentümer (Aktionäre) den größten Teil ihres Geldes verloren haben und, wenn ich mich recht entsinne, hat der Staat nichts bei der Rettung verloren (oder hat er nicht einen kleinen Gewinn gemacht?).

Zitat

Zum Thema zurück: Eine Begrenzung der Boni würde das Bankwesen verbessern, nicht verschlechtern. Normale Maßstäbe dürfen Sie bei Banken nämlich nicht anlegen. Man kann auf Risiko gehen und die Boni einsacken - im Erfolgsfall. Ansonsten hat die Bank eben Milliarden-Verluste, und der Bonus fällt, wie offenbar in Bänkerkreisen üblich, halt ein bisschen bescheidener aus. Das nennt man Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren. Entweder die Banken führen Privathaftung ein oder das Eigentum der Anleger muss von dritter Seite, also vom Gesetzgeber, geschützt werden.



Es leuchtet mir nicht ein, dass ein knapper Faktor nicht teuer sein darf. Durch die explodierenden Staatsschulden und die riesige Kapitalbewegung in unüberschaubare Länder wie China, Russland oder Brasilien brauchte man mehr und bessere Banker. Man stand um diese Leute unter einander und mit der übrigen Wirtschaft in Konkurrenz und musste hohe Einkommen zahlen. Nach der Idee des Akkords waren die EKs erfolgsgebunden. Dass man in vielen Fällen das schlecht machte (einen Angestellten haften zu lassen ist in Deutschland juristisch -also wegen staatlich schlechter Gesetzgebung- nicht so einfach, wenn keine grobe Fahrlässigkeit vorliegt). Außerdem sind die späteren Verluste eher auch staatlicher Regulierung geschuldet, wenn man genau hinsieht, als dem Fehlverhalten der Banker. In den Staaten platzte der Versuch den Armen Immobilieneigentum zu geben und hier platzte das idiotische System Euroland sowie das der Landesbanken. In I Spanien war es eine Immobilien Blase, die wiederum, schaut man sich die Entwicklung an, staatlichen Anordnungen zumindest weitgehend geschuldet war.

JoG  
JoG
Beiträge: 2.092
Registriert am: 29.12.2012


Die Bank als Beute

#4 von kurt02 , 03.03.2013 07:46

Ich habe gestern oder vorgestern im Radio gehört,dass die Deutsche Bank fünf Mal mehr an Boni als an Dividenden ausgeschüttet hat. Und trotzdem haben die Aktionäre keine Konsequenzen daraus gezogen.

Da ist etwas anderes faul, da stimmt die Unternehmenskultur nicht. Das hat nix mit Staat zu tun, wie Sie nie vergessen zu erwähnen, wenn es in Banken mal nicht rund läuft. Das ist Selbstbedienungsmentalität und hat nix damit zu tun, dass gute Bänker gehalten werden müssen. Da haben sich ein paar Leute die Bank zur Beute gemacht, und die Eigentümer schauen zu.Warum? Weil sie selber keine Eigentümer sind, sondern diese (Fonds etc) nur vertreten. Weil sie das in ihrem eigenen Laden genauso machen. Weil das "üblich" ist.Weil das alle machen.

kurt02  
kurt02
Beiträge: 649
Registriert am: 07.01.2013


RE: Die Bank als Beute

#5 von JoG , 03.03.2013 10:54

Sie müssen nur schauen, wie die Boni bestimmt werden nach den Gesetzen. Dann verstehen Sie, woher deren Höhe kommt. Die Aktionäre haben kaum eine Möglichkeit sie zu verhindern. Ein krasses Beispiel schlechter Gesetzgebung. Das darf man seriös nicht der "Unternehmenskultur" anlasten. Da hat der Gesetzgeber gedacht sich über marktwirtschaftliche und menschliche Mechanismen hinwegsetzen zu können. Aber, wie Sie richtig sagen, klappt das nicht unbeschadet.

Misstrauen Sie immer, das wäre die Lehre daraus, Regeln durch den Gesetzgeber, die von Menschen erwarten, gegen ihren eigenen Vorteil freiwillig zu handeln. Die Schweizer stimmen genau zu diesem Punkt heute ab. Da werden sie wohl ein Gesetz beschließen, das die Bonivergabe nicht den Managern sondern den Aktionären überlässt. Das ist viel vernünftiger als die von den hiesigen Bürokraten überlegte gesetzliche Begrenzung.

JoG  
JoG
Beiträge: 2.092
Registriert am: 29.12.2012


RE: Die Bank als Beute

#6 von horstR , 03.03.2013 12:35

Das gleiche gilt für die "Gehaltsfindung" der Manager, alles von Arbeitnehmervertretern (also korrupte Gewerkschaftler) abgesegnet.

Ärgert mich schon sehr lange...


Saludos

HR

FDP wählen statt Spaß Bremsen

horstR  
horstR
Beiträge: 1.174
Registriert am: 28.12.2012


Hallo Kurt

#7 von horstR , 03.03.2013 18:06

Wenn das kein Silberstreif am Horizont ist----:http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...n-a-886602.html


Saludos

HR

FDP wählen statt Spaß Bremsen

horstR  
horstR
Beiträge: 1.174
Registriert am: 28.12.2012


RE: Hallo Kurt

#8 von JoG , 03.03.2013 18:40

Wenn ich das richtig verstehe geht die Schweiz einen anderen und rationaleren Weg als Deutschland, indem man dort die Boni nicht begrenzt, sondern das Aktiengesetz von einem Baufehler befreit, so dass der Aktionär also der Eigentümer die Boni tatsächlich genehmigt. Im deutschen Aktiengesetz findet sich der gleich Fehler. Statt den Fehler der Gesetzgebung jedoch zu beseitigen will man hier dem mit einem neuen Fehler ausgleichen.

JoG  
JoG
Beiträge: 2.092
Registriert am: 29.12.2012


RE: Hallo Kurt

#9 von kurt02 , 03.03.2013 19:01

Zitat von JoG im Beitrag #8
Wenn ich das richtig verstehe geht die Schweiz einen anderen und rationaleren Weg als Deutschland, indem man dort die Boni nicht begrenzt, sondern das Aktiengesetz von einem Baufehler befreit, so dass der Aktionär also der Eigentümer die Boni tatsächlich genehmigt. Im deutschen Aktiengesetz findet sich der gleich Fehler. Statt den Fehler der Gesetzgebung jedoch zu beseitigen will man hier dem mit einem neuen Fehler ausgleichen.


Sie versuchen schon wieder, den Staat für das Aktionärsversagen verantwortlich zu machen. Das ist meines Erachtens nicht Ziel führend, sondern lenkt nur von der mangelnden Unternehmens/Aktionärskultur ab. Gäbe es dieses Aktionärsversagen nicht, bräuchte es kein Gesetz und hätte es kein Gesetz gebraucht. Kein Gesetz der Welt kann eine Ehren-hafte Unternehmskultur bewirken. Das muss schon intern passieren.

kurt02  
kurt02
Beiträge: 649
Registriert am: 07.01.2013


RE: Hallo Kurt

#10 von kurt02 , 03.03.2013 19:07

Zitat von horstR im Beitrag #7
Wenn das kein Silberstreif am Horizont ist----:http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...n-a-886602.html


Ach was! Das sind doch alles linksgrüne Neidsozialisten, die so einen Schmarren fordern. Das sehen Sie doch klar auf den Plakaten: Um den Standort Schweiz zu sichern, hätte der Schweizer diese schmierige linksgrüne Neidinitiative mit großer Mehrheit abschmettern müssen. Nun ist es klar: Alle Unternehmer und Mamager, die mesianisch genug waren, den Schweizern ein paar Brosamen hinzuschmeißen, wandern nach Bangladesh aus. In zehn Jahren wird die de-industrialsierte Schweiz auf Knien darum betteln, Managern Millionen hinterherzuschmeißen.

Oder so ähnlich *hihi*

kurt02  
kurt02
Beiträge: 649
Registriert am: 07.01.2013


RE: Hallo Kurt

#11 von JoG , 03.03.2013 21:17

Sie sollten die Regeln nachlesen. Sie können den Managern vorwerfen, dass sie sich innerhalb des Rechts verhielten und den Aktionären, dass sie die Politiker nicht dazu brachten die Gesetze zu ändern. Aber den Interessenkonflikt steht im Gesetz und sowohl Politiker als auch Behörden und Gewerkschaften wussten dies. Wenn es Schuldige gibt, so sind es diese Gruppen.

JoG  
JoG
Beiträge: 2.092
Registriert am: 29.12.2012


RE: Hallo Kurt

#12 von kjschroeder , 03.03.2013 21:38

Zitat
Sie versuchen schon wieder, den Staat für das Aktionärsversagen verantwortlich zu machen. Das ist meines Erachtens nicht Ziel führend, sondern lenkt nur von der mangelnden Unternehmens/Aktionärskultur ab.



Falsch. IHRE Argumentation ist nicht zielführend und lenkt ab. Und jetzt mal Klartext, der hier bislang überhaupt nicht geredet wurde.

Also: Wer bestimmt denn die Höhe der Boni? Nein, es sind hier in Deutschland eben NICHT die Aktionäre. Das können die gar nicht. Sie können nicht Leute verantwortlich machen, die schon per Gesetz damit nichts zu tun haben.

Gesetzlich geregelt - und hier liegt auch der Fehler - ist, daß es in Kapitalgesellschaften der AUFSICHTSRAT ist, der darüber entscheidet. Also nicht der Aktionär. Nun mag es zwar dort Schnittmengen geben, wenn der Aufsichtsrat auch Aktionär ist, aber das muß nicht so sein. Putzigerweise wird dem Aufsichtsrat vom Gesetzgeber unterstellt, daß er im Eignersinne handele. Dem ist aber nicht unbedingt immer so. Denn - und hier gebe ich Ihnen ausdrücklich recht - es kommt sehr wohl vor, daß Aufsichtsrat A Vorstandschef im Unternehmen B ist, dessen Aufsichtsrat ihm dort Boni zuschustert, weil er selber Vorstandschef im Unternehmen A ist. Diese Überkreuz-Verflechtungen sorgen für dieses Banditentum.

Und richtig: Der Gestzgeber hat NICHTS gemacht, um das zu ändern. GAR nichts. Das Einzige, was er gemacht hat: in 2009 entschied das Kabinett Merkel, daß Vorstandsgehälter vom GESAM TEN Aufsichtsrat festzulegen seien, denn bis dato war noch nicht mal DAS der Fall. Bis dato nämlich konnte ein Personalausschuß des Aufsichtsrates dies alles festlegen. Dann wurde das als Bericht dem Aufsichtsrat zum Abnicken vorgelegt.

Richtig wäre: Die Aktionäre als Eigentümer entscheiden darüber und eben NICHT der Aufsichtsrat. Das wiederum muß gesetzlich geregelt - also korrigiert - werden. Und eben da passiert NICHTS.

Weil: Lobbyisten-Gekungele mit der Politik.

Da hat joG völlig recht.

Gruß
Klaus

kjschroeder  
kjschroeder
Beiträge: 2.956
Registriert am: 27.12.2012


RE: Hallo Kurt

#13 von JoG , 03.03.2013 21:48

Nota bene: Das entstehende Problem der Interessenkonflikte und mangelhaften Kontrolle sind nicht unähnlich jenen des hiesigen politischen Systems.

JoG  
JoG
Beiträge: 2.092
Registriert am: 29.12.2012


RE: Hallo Klaus

#14 von horstR , 03.03.2013 21:56

Wenn wir schon so schön beim Thema sind.

Wie können wir folgenden Bürgerentscheid organisieren?:

Für Europa gegen den EURO !
D soll schnellstmöglich aus dem EURO ausscheiden und gleichzeitig werden mir dem gleichen Gesetz sämtliche in D tätigen Banken verpflichtet, Gebühren und Spesen frei sämtliche europäischen Währungen zu wechseln.

Der Wechselkurs ist täglich um 14°° durch die Bundesbank festzulegen und gilt bis zum darauf folgenden Tag.

Einfacher, übersichtlicher Text, also kann vom Volk abgestimmt werden.


Saludos

HR

FDP wählen statt Spaß Bremsen

horstR  
horstR
Beiträge: 1.174
Registriert am: 28.12.2012


RE: Hallo Kurt

#15 von kjschroeder , 03.03.2013 22:11

Zitat
Das entstehende Problem der Interessenkonflikte und mangelhaften Kontrolle sind nicht unähnlich jenen des hiesigen politischen Systems.


Ja. Natürlich. Es gibt in Deutschland historisch bedingt einfach keine Tradition in Checks und Balances zu denken - weder auf Staatsebene noch hier auf der Ebene des Aktienrechts. Ich habe ja keine Ahnung, von wo aus Sie schreiben. Aber sollten Sie Deutsche treffen, denen Sie Bildung zutrauen, fragen Sie die mal nach so Sachen und Begriffen wie Gewaltenteilung, Federalist Papers, John Locke u.ä. Sie werden sich wundern. ;-) Stattdessen werden gefährliche Staats-Idealisten wie Hegel und Rousseau immer noch verklärt - diese Rückständigkeit im politischen Denken ist einfach unglaublich.

Gruß
Klaus

kjschroeder  
kjschroeder
Beiträge: 2.956
Registriert am: 27.12.2012


RE: Hallo Klaus

#16 von kjschroeder , 03.03.2013 22:24

Zitat
Wie können wir folgenden Bürgerentscheid organisieren?:


Gar nicht. ;-) Ich habe schon genug mit Recherchen und gedanklicher Ordnung für einen ziemlich umfangreichen Weblog-Eintrag zu tun.

DANACH schaun mer mal.

Gruß
Klaus

kjschroeder  
kjschroeder
Beiträge: 2.956
Registriert am: 27.12.2012


RE: Hallo Klaus

#17 von horstR , 03.03.2013 22:37

Wenn ich nach Italien und Europa schaue ist gerade jetzt der richtige Zeitpunk, wir hätten nur 3 Monate um rechtzeitig vor der Wahl zu sein...


Saludos

HR

FDP wählen statt Spaß Bremsen

horstR  
horstR
Beiträge: 1.174
Registriert am: 28.12.2012


RE: Hallo Klaus

#18 von kjschroeder , 03.03.2013 22:44

Zitat
Wenn ich nach Italien und Europa schaue ist gerade jetzt der richtige Zeitpunk, wir hätten nur 3 Monate um rechtzeitig vor der Wahl zu sein...


Dir ist schon klar, daß es in Deutschland bundesweit überhaupt keinen Volks- oder Bürgerentscheid gibt?

Mir ist hier auch die Frage nach der Alternative immer wichtiger. Und die betrifft nicht nur den Euro, sondern die EU als Ganzes. Ich nehme an, Du hast übers Web auch mitgekriegt, wie umtriebig Herr Schulz als EU-Parlamentspräsident im Moment ist. Da versucht jemand Stimmung aufzufangen, um den kompletten Image-Crash für die EU abzuwenden. Und er macht es nicht unclever. Aber an den Hauptproblemen will er festhalten: den Brüsseler Bananenbiegern als Apparat und am Euro.

Bei Euch müssen die Sozialhaushalte ja auch langsam kurz vorm Absaufen sein. Kennst Du irgendeine deutschsprachige Website über die Zustände bei Dir?

Gruß
Klaus

kjschroeder  
kjschroeder
Beiträge: 2.956
Registriert am: 27.12.2012


RE: Hallo Klaus

#19 von horstR , 03.03.2013 22:56

Formaljuristisch magst Du recht haben, die Nachteile der repräsentativen Demokratie treten täglich deutlicher hervor.

Nur - wenn man sagen wir mal 2.ooo.ooo Unterschriften zusammenbringt, dann kommen die überheblichen Lackaffen ala de Maiziere am Volk nicht mehr vorbei!

Dann läuft die Abstimmung parallel zur Wahl, wollen doch mal sehen welche "Clowns" es dann nach oben spült!


Saludos

HR

FDP wählen statt Spaß Bremsen

horstR  
horstR
Beiträge: 1.174
Registriert am: 28.12.2012


RE: Hallo Klaus

#20 von JoG , 03.03.2013 23:13

Das Prinzip mit den Unterschriften ist ordentlich. Es braucht aber sicherlich mehr.

Was da aber nicht abgedeckt ist, ist die Methode den Schlamassel aufzuarbeiten und die politische Ordnung neu aufzubauen.

JoG  
JoG
Beiträge: 2.092
Registriert am: 29.12.2012


RE: Hallo Klaus

#21 von horstR , 03.03.2013 23:18

Sie verstehen es nicht, es geht nicht um Verträge, die Ordnungpolitik oder sonst etwas in dieser Richtung.

Es geht lediglich um die Meinung und den Willen des deutschen Volkes. Seien Sie sicher wenn die Volksbefragung in D läuft, läuft sie auch in Form von Referenden in den anderen europäischen Staaten.

mit den Resultaten dieser Befragungen lösen sich alle Probleme ganz von alleine seien Sie sicher!


Saludos

HR

FDP wählen statt Spaß Bremsen

horstR  
horstR
Beiträge: 1.174
Registriert am: 28.12.2012


RE: Hallo Klaus

#22 von Willik , 03.03.2013 23:18

"...an den Hauptproblemen will er festhalten: den Brüsseler Bananenbiegern als Apparat..."

Ist doch völlig logisch!
Er und die Versager dort haben doch nichts Anderes gelernt, als sich vom blöden gefügigen Stimmvieh aushalten zu lassen. Eine sehr teuere mehrtausendköpfige Hure haben wir dort in Brüssel... ):

Willik  
Willik
Beiträge: 282
Registriert am: 05.01.2013


RE: Hallo Klaus

#23 von horstR , 03.03.2013 23:23

Na dann sollte er mal in die arabischen Länder gucken, um zu begreifen wie sich Volkes Wille Bahn brechen kann...


Saludos

HR

FDP wählen statt Spaß Bremsen

horstR  
horstR
Beiträge: 1.174
Registriert am: 28.12.2012


RE: Hallo Kurt

#24 von JoG , 03.03.2013 23:25

Sie haben recht, dass die politische Bildung hier relativ einseitig aber auch da ungenau und lückenhaft. Angelsächsische Literatur wird verdrängt, soweit man überhaupt davon hörte.

Es geht aber weiter. Wenn man mit sogar gut ausgebildete Personen spricht ist ihnen diebedeutung der Gewaltenteilung bekannt, aber die Mängel des GG diesbezüglich nicht. Die Erkenntnis wird bis man mit solchen Personen wieder spricht meist so weit verdrängt, dass man nicht versteht, wenn man über die Defizite der Verfassung spricht, noch wieso man die Verfassung überarbeiten muss.

JoG  
JoG
Beiträge: 2.092
Registriert am: 29.12.2012


RE: Hallo Klaus

#25 von kjschroeder , 03.03.2013 23:27

Zitat
Eine sehr teuere mehrtausendköpfige Hure haben wir dort in Brüssel... ):



Ich habe heute abend eine irgendwie schwarzhumorige Ader iund finde Ihren Satz falsch formuliert. Er würde wie folgt zutreffender klingen:

Wir versorgen in Brüssel auf einem Umweg viele teure - ehm - Mätressen.

Und jetzt dürfen Sie raten, wie das funktioniert. ;-)

Gruß
Klaus

kjschroeder  
kjschroeder
Beiträge: 2.956
Registriert am: 27.12.2012


   

Manager Gehälter
Streik im öffentlichen Dienst

Xobor Einfach ein eigenes Xobor Forum erstellen