RE: "Berlin - Der Schweizer Volksentscheid zur Begrenzung von Managergehältern schlägt hohe Wellen.....

#51 von kurt02 , 13.03.2013 13:13

Richtig reich sind die doch auch nicht!

Maßlos werden Gehälter, wenn sie von 12.000 Euro/Jahr auf 12.500 steigen, aber nicht, wenn sie von 12 Mio auf 36 Mio klettern. Ist doch Ihre Logik, nicht?

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RE: "Berlin - Der Schweizer Volksentscheid zur Begrenzung von Managergehältern schlägt hohe Wellen.....

#52 von JoG , 13.03.2013 13:40

Zitat von kurt02 im Beitrag #51
Richtig reich sind die doch auch nicht!

Maßlos werden Gehälter, wenn sie von 12.000 Euro/Jahr auf 12.500 steigen, aber nicht, wenn sie von 12 Mio auf 36 Mio klettern. Ist doch Ihre Logik, nicht?


Eigentlich nicht. Ich bin da mit der VWL Brille dran gegangen. Da gibt es schlüssige Erklärung, wie diese Einkommen entstehen. Wenn man das Niveau nicht mag, so kann man die Rahmenbedingungen ändern. Da muss man aber verstehen, wie die Zusammenhänge sind um den neuen Rahmen unschädlich zu gestalten. Wenn man aber die Bevölkerung verhetzt, entstehen Zwänge, die dieser rationalen Vorgehensweise entgegenwirken. Genau da setzt meine Kritik an.

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RE: "Berlin - Der Schweizer Volksentscheid zur Begrenzung von Managergehältern schlägt hohe Wellen.....

#53 von Marie , 13.03.2013 15:47

So, so: man muss verstehen, wie die Zusammenhänge sind, aber wenn die Bevölkerung(!) verhetzt wurde kann es kein rationales Ergebnis geben.

Dazu empfehle ich z.B. -> https://www.radio-utopie.de/2013/03/13/a...t-wieder-thema/
Daraus: " ... Am 27. Oktober 2012 startete Radio Utopie die dreiteilige Artikelserie (Teil I, II, III) zur BBC-Filmreihe “The Trap” aus dem Jahre 2007. Sie beleuchtete akribisch, wie zu Zeiten des Kalten Krieges von Mathematikern und Psychologen aus deren zutiefst düsteren Menschenbild heraus entwickelte Modelle der “Spieltheorie” über Jahrzehnte benutzt wurden um ganze Staaten und Gesellschaften nach diesem Menschenbild zu transformieren ..."
(Bitte selbst nachlesen!)

Der Fisch stinkt halt wie üblich vom Kopf her und es ist nur richtig, daß europaweit in verschiedenster Form und quer durch alle Schichten Bürger gegen die entsprechende Alternativlosigkeit samt deren Menschenbild Widerstand organisieren.

Gruß.
Marie

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RE: "Berlin - Der Schweizer Volksentscheid zur Begrenzung von Managergehältern schlägt hohe Wellen.....

#54 von JoG , 13.03.2013 16:36

"Obwohl dieses Buch exakt das wiederspiegelte, was BBC-Autor Adam Curtis schon vor über fünf Jahren ausführlich und mit einer Fülle von Interviews, Daten und Fakten recherchiert hatte, taten nun in Deutschland alle so, als hätten sie weder die BBC-Dokumentation gesehen, noch unsere Artikel dazu gelesen."

Meinten Sie diese Passage? Das ist hier oft so. Dabei hatte die BBC (wenn der BBC Film der ist, an den ich denke) ein Thema damals aufgegriffen, das kurz nach Ende des Kalten Krieges analysiert worden war. Aber eigentlich ist die ganze Einkommens- bzw Wachstumsverschiebung aus den reichen nicht so sehr spieltheoretisch zu analysieren, als vielmehr mit den einfachen Regeln, die man aus der VWL kennt. Wenn Sie ein armes Land öffnen, so fließt aus dem reichen Land Kapital zum billigen Faktor Arbeit. Das ist wie in der Physik mit den Verbundenen Röhren.

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RE: "Berlin - Der Schweizer Volksentscheid zur Begrenzung von Managergehältern schlägt hohe Wellen.....

#55 von kurt02 , 13.03.2013 16:45

Da haben Sie eine tolle Räuberpistole ausgegraben! Klasse, großes Kino!

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RE: "Berlin - Der Schweizer Volksentscheid zur Begrenzung von Managergehältern schlägt hohe Wellen.....

#56 von Marie , 13.03.2013 19:23

Schätze mal, eine richtige Räuberpistole ist grad hier zu beobachten -> http://www.faz.net/aktuell/politik/europ...b-12113125.html
"EU-Haushalt Europaparlament lehnt Finanzrahmen ab"

Von mir aus kann diese EU sich gern in dieser Form selbst zerlegen, zumal Alternativen zur Alternativlosigkeit ja eh nur "Nazi" oder mindestens Rechtspopulisten sein können -> http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2013...en-europa_11859
"Rechtspopulisten gegen Europa"

Gruß,
Marie

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RE: "Berlin - Der Schweizer Volksentscheid zur Begrenzung von Managergehältern schlägt hohe Wellen.....

#57 von kurt02 , 13.03.2013 19:27

"Parlamentspräsident Schulz spricht von einem „guten Tag für die europäische Demokratie“."

Ich auch. Das Budgetrecht ist das wichtigste Recht, das ein Parlament hat.

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RE: "Berlin - Der Schweizer Volksentscheid zur Begrenzung von Managergehältern schlägt hohe Wellen.....

#58 von JoG , 13.03.2013 19:42

Das ist richtig. Daher ist es ja auch gut die Legislative von der Exekutiven zu trennen, was wir in diesem Land nicht getan haben.

Soweit es das EU Parlament angeht, handelt es sich natürlich um Pillepalle mit nur ca 1% des EU BIP. Und man kann nur hoffen, dass es so bleibt, bis die EU eine echte Verfassung hat, die die Bevölkerungen legitimiert haben.

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RE: "Berlin - Der Schweizer Volksentscheid zur Begrenzung von Managergehältern schlägt hohe Wellen.....

#59 von Marie , 15.03.2013 15:16

Zitat von kurt02 im Beitrag #57
"Parlamentspräsident Schulz spricht von einem „guten Tag für die europäische Demokratie“."

Ich auch. Das Budgetrecht ist das wichtigste Recht, das ein Parlament hat.


Ja: das Recht! Und wie schaut es mit einem verantwortungsvollem Umgang mit diesem wichtigsten Recht aus ?
(Wer traut sich noch, das Wort "Pflicht" in diesem Zusammenhang zu nennen?)

Genau dazu hat hier ein parteiloser Abgeordneter dankenswerter Weise interessante Sachen veröffentlicht, die man sonst eher vergeblich sucht -> [url]http://www.hpmartin.net/content/100-eu-milliarden-einsparen-–-kein-problem[/url]
(13.3.2013)" ... Am Mittwoch hat das EU-Parlament den EU-Budgetrahmen für die nächsten sieben Jahre abgelehnt. Dabei geht es um 908 Milliarden Euro. Die meisten Abgeordneten wollten noch mehr Geld. Dabei könnten in Wirklichkeit leicht 100 Milliarden Euro eingespart und statt dessen sinnvoll verwendet werden.
... ...
... beginnt mit Kürzungen bei den Verwaltungsausgaben. Zwar behaupten die EU-Verantwortlichen, dass deren Anteil „nur“ sechs Prozent an den Gesamtausgaben ausmache, mithin 61,6 Milliarden Euro.

Doch da wird enorm geschummelt, indem die Personal- und Aufwandskosten in unzähligen Programmen und in sogenannten EU-Agenturen zu den „Programmkosten“ gerechnet werden. Damit wird oft ein Verwaltungskostenanteil von bis zu 80 (!) Prozent versteckt. Tatsächlich kostet der EU-Apparat mehr als 120 Milliarden Euro in sieben Jahren – und die Hälfte davon könnte locker eingespart werden ... "

und -> http://www.hpmartin.net/content/das-neue...s-eu-parlaments
"Das neue Sünden-Register des EU-Parlaments /22.1.2013
Es ist ein Dokument, das alle Steuerzahler empören muss. Das Generalsekretariat des EU-Parlaments hat auf insgesamt 170 Seiten haarsträubende Fälle von Verschwendung, Misswirtschaft und Privilegienritterei aufgelistet.

Ein Einblick in das Skandalpaket:

- Im EU-Parlament sind inzwischen 5540 Beamte beschäftigt. Hinzu kommen 1700 akkreditierte Assistenten – für insgesamt 754 EU-Abgeordnete (Seite 56). Allein im Jahr 2011 wurden 252 neue Posten geschaffen ... "

und wer hat (ein EU-Pöstchen), dem wird bekanntlich noch gegeben -> http://www.hpmartin.net/content/der-lobb...en-verlockungen
"Der Lobby-Ticker: Die täglichen Verlockungen
Angebote zu Gratis-Luxusreisen, Galadiners, Autotests und Gruselwandern - fast täglich wollen Lobbyisten den unabhängigen EU-Abgeordneten H.P. Martin verführen. Binnen einer Woche überschreiten die Geschenkeinladungen bisweilen den Wert von 10.000 Euro. Gleichzeitig wird gezielt Druck gemacht, bestimmte Änderungsanträge zu EU-Richtlinien einzubringen oder zu unterstützen. Seit April 2011 werden auf dieser Internetseite alle Lobby-Kontakte aktuell veröffentlicht ... "
(Bitte jeweils selbst nachlesen!)


Vor diesem Hintergrund mit der Forderung nach noch mehr Geld den Haushaltsplan zu kippen und zusätzlich auch noch zu behaupten, dies sei nun "mehr Demokratie" ist mehr als dreist!
Nur weiter so ... !

Gruß,
Marie

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Ein weiteres Problem mit der Begrenzung von Boni....

#60 von JoG , 15.03.2013 15:39

....und Managereinkommen scheint auch darin zu liegen, dass man eine Einkommensart begrenzen will und nicht alle. Die Gleichbehandlung erfordert jedoch eigentlich, dass Fußballer, Arbeitnehmer oder Kapitalisten vom Staat gleich besteuert werden.

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RE: "Berlin - Der Schweizer Volksentscheid zur Begrenzung von Managergehältern schlägt hohe Wellen.....

#61 von heinzwernerhübner , 15.03.2013 16:11

Vielen Dank, Marie, für die Einstellung Ihres Beitrags mit den interessanten links.
Es reicht eben nicht, die öffentlichen Aussagen irgendwelcher Politprofis einfach so nachzubeten und sich daraus seine Wunschwelt zu basteln!

mfg
hwh

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Selbstbereicherung

#62 von kurt02 , 15.03.2013 17:09

Zitat von JoG im Beitrag #60
....und Managereinkommen scheint auch darin zu liegen, dass man eine Einkommensart begrenzen will und nicht alle. Die Gleichbehandlung erfordert jedoch eigentlich, dass Fußballer, Arbeitnehmer oder Kapitalisten vom Staat gleich besteuert werden.


Es geht darum, diese Selbstbeweihäucherung und diese Selbstanbetung einer ziemlich kleinen Gruppe zu beenden, da sich diese Arroganz schädlich für Viele und nützlich nur für ganz Wenige herausgestellt hat.

Mittlerweile bin ich der Überzeugung, dass Sie das bewusst nicht zur Kenntnis nehmen wollen.

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RE: Selbstbereicherung

#63 von Marie , 16.03.2013 07:40

Zwei weitere bemerkenswerte Sachverhalte gibt es noch nachzutragen zu meinem vorangegangenen Beitrag hier (weiter oben)

-> http://deutsche-wirtschafts-nachrichten....age-1/#comments
"EU ist insolvent: 217 Milliarden Euro offene Rechnungen /14.03.13

Das sind über Jahre immer wieder Rechnungen einfach nicht bezahlt worden - und da Sparen ja so unendlich schwierig ist (eher legt sich ein Hund einen Wurstvorrat an ...) und der ganze Apparat eh immer weiter wächst, möchte man gern noch zusätzlich EU-Steuereinnahmen haben. Ein weiterer Grund den mühsam ausgehandelten Haushalt zu kippen ...


-> http://www.freiewelt.net/nachricht-12020...-abschafft.html
"Wie das EU-Parlament die Opposition abschafft /05.03.2013

Daraus: " ... Die Verordnung über das Statut und die Finanzierung europäischer politischer Parteien und politischen Stiftungen regelt u.a. die Anerkennungsbedingungen als Europäische Partei sowie die europäische Parteienfinanzierung.
...
Die EVP-Berichterstatterin im Ausschuss für Konstitutionelle Fragen, Marietta Giannakou (Griechenland), verschärft nun die Anerkennungsbedingungen. Die nationale Anerkennung als Partei reicht nicht mehr aus. Jede einzelne nationale Partei muss jetzt durch wenigstens einen Abgeordneten in einer gesetzgebenden Versammlung in acht Mitgliedsstaaten vertreten sein.

Die Kombination aus der Verschärfung der Anerkennungsbedingungen und des neuen Verteilerschlüssels würden dazu führen, dass sieben kleine Europäische Parteien aus der Parteienlandschaft und der Parteienfinanzierung ausgeschlossen werden ... "
(Bitte jeweils selbst nachlesen!)


Kein Kommentar ...

Gruß,
Marie

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RE: Selbstbereicherung

#64 von JoG , 16.03.2013 08:43

Ja, das müssen Sie verstehen. Jeder tut was er kann für sich. Und wenn er dafür verantwortlich ist oder wenigstens die Macht dazu hat, wird er seine Konkurrenz verbieten, ihr das Einkommen wegnehmen oder sein eigenes Einkommen für sich erfreulich gestalten.

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RE: Selbstbereicherung

#65 von JoG , 16.03.2013 09:07

Zitat von kurt02 im Beitrag #62
Zitat von JoG im Beitrag #60
....und Managereinkommen scheint auch darin zu liegen, dass man eine Einkommensart begrenzen will und nicht alle. Die Gleichbehandlung erfordert jedoch eigentlich, dass Fußballer, Arbeitnehmer oder Kapitalisten vom Staat gleich besteuert werden.


Es geht darum, diese Selbstbeweihäucherung und diese Selbstanbetung einer ziemlich kleinen Gruppe zu beenden, da sich diese Arroganz schädlich für Viele und nützlich nur für ganz Wenige herausgestellt hat.

Mittlerweile bin ich der Überzeugung, dass Sie das bewusst nicht zur Kenntnis nehmen wollen.


Ich denke, es gilt da zwischen der Selbstgestaltung der Manager Einkommen, wie das im Gesetz steht/stand zu eliminieren und der absoluten Begrenzung des Einkommens aus einer Einkommensart. Während die Korrektur schlechter Gesetzgebung indem man die Erkenntnisse der VWL und Entscheidungstheorie berücksichtigt wie im ersten Fall scheint sinnvoll und legal. Der zweite Fall scheint hingegen scheint verfassungsrechtlich bedenklich und führt sicher zu Fehlallokationen und Vermeidung, die die Bevölkerung des so handelnden Landes schädigt.

Dass der Schaden für die Bevölkerung aus Maßnahmen der Politik und Bürokratie resultiert versteht die Bevölkerung jedoch dann wahrscheinlich so wenig wie heute, wo sie den Schuldigen auf den Leim geht, die sich die Heuschrecken, Bankster usw als Sündenböcke der Volkswut opfern. Die gesellschaftliche Technik ist die gleiche, wie die Maßnahmen gegen die hier lebenden Vertreter der Internationalen jüdisch-kapitalistischen Verschwörung. Komisch nur, dass man das offensichtliche nicht sehen will.

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RE: Selbstbereicherung

#66 von kurt02 , 16.03.2013 09:15

Klar doch.Der Staat ist immer schuld und die Kleinen treibt immer der Neid.

Und die Legoland-Oökomie ist die Rettung der Welt.

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RE: Selbstbereicherung

#67 von horstR , 16.03.2013 09:41

Na ja Kurt, es ist doch schon bezeichnend, daß sich etablierte Parteien darüber aufregen, daß die NPD Wahlkampferstattungsgelder kassiert... Man will die "Nazis" finanziell austrocknen weil es ja um Steuergelder ginge.

Abgesehen davon, daß man über den Umgang mit Steuergeldern seitens des Staates u der Kommunen trefflich streiten kann, ja wer hat denn die Pfründe für politische Parteien erfunden (Parteienfinanzierungsgesetz)? Und wie ist das mit dem "Vor dem Gesetz sind alle gleich"?

Also ich kann da schon mangelndes Unrechtbewusstsein was was das Eigentum der Bevölkerung betrifft ausmachen.


Saludos

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RE: Selbstbereicherung

#68 von JoG , 16.03.2013 09:50

Zitat von kurt02 im Beitrag #66
Klar doch.Der Staat ist immer schuld und die Kleinen treibt immer der Neid.

Und die Legoland-Oökomie ist die Rettung der Welt.


Quatsch! Wo aber Regierende oder Bürokraten Unsinn machen, bezahlt die Bevölkerung. Das war mit der früheren gesetzlichen Bestimmungsmethode der Managergehälter oder mit Maastricht so und wäre wieder so, wenn wir ein neues dummes Gesetz machen. Um das zu vermeiden, muss man darauf aufpassen, dass das Gesetz das Verhalten so verändert, wie wir das wollen und nicht anders, so wie beim alten Gesetz. Dabei sind die von "Heuschrecken! Bankster!" schreienden Politiker geweckten Emotionen keine sehr verlässliche Partner.

Auch muss man darauf aufpassen, dass das Gesetz die Verfassung nicht bricht, wie das bei der unterschiedlichen Behandlung verschiedener Einkommensarten, so wie bisherige Verfassungsgerichtsurteile vermuten lassen, wahrscheinlich wäre.

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RE: Selbstbereicherung

#69 von kurt02 , 16.03.2013 11:37

Zitat von JoG im Beitrag #68
Zitat von kurt02 im Beitrag #66
Klar doch.Der Staat ist immer schuld und die Kleinen treibt immer der Neid.

Und die Legoland-Oökomie ist die Rettung der Welt.


Quatsch! Wo aber Regierende oder Bürokraten Unsinn machen, bezahlt die Bevölkerung. Das war mit der früheren gesetzlichen Bestimmungsmethode der Managergehälter oder mit Maastricht so und wäre wieder so, wenn wir ein neues dummes Gesetz machen. Um das zu vermeiden, muss man darauf aufpassen, dass das Gesetz das Verhalten so verändert, wie wir das wollen und nicht anders, so wie beim alten Gesetz. Dabei sind die von "Heuschrecken! Bankster!" schreienden Politiker geweckten Emotionen keine sehr verlässliche Partner.

Auch muss man darauf aufpassen, dass das Gesetz die Verfassung nicht bricht, wie das bei der unterschiedlichen Behandlung verschiedener Einkommensarten, so wie bisherige Verfassungsgerichtsurteile vermuten lassen, wahrscheinlich wäre.


Klar doch.Der Staat ist immer schuld und die Kleinen treibt immer der Neid.
Merken Sie nicht, wie hermetisch geschlossen Ihr Weltbild ist? Dass es nicht nur religiöse, sondern sektenhafte Züge trägt?

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RE: Selbstbereicherung

#70 von kurt02 , 16.03.2013 11:58

Zitat von horstR im Beitrag #67
Na ja Kurt, es ist doch schon bezeichnend, daß sich etablierte Parteien darüber aufregen, daß die NPD Wahlkampferstattungsgelder kassiert... Man will die "Nazis" finanziell austrocknen weil es ja um Steuergelder ginge.

Abgesehen davon, daß man über den Umgang mit Steuergeldern seitens des Staates u der Kommunen trefflich streiten kann, ja wer hat denn die Pfründe für politische Parteien erfunden (Parteienfinanzierungsgesetz)? Und wie ist das mit dem "Vor dem Gesetz sind alle gleich"?

Also ich kann da schon mangelndes Unrechtbewusstsein was was das Eigentum der Bevölkerung betrifft ausmachen.



Natürlich gibt es Selbstbedienungsmentalität auch außerhalb der Glastürme. Ja, es gibt Politiker, die gehen mit Steuergeldern recht sorglos um. Und es gibt neidische Mitbürger. Klar.

Nur was hat damit zu tun, dass die Angestellten (nur einige besonders "gleiche) der Deutschen Bank sich gegenseitig 4mal so viel an Boni zugeschustert haben als an Dividenden für die Eigentümer ausgezahlt wurde? JoG findet das geil, und ganz toll kapitalistisch. Und vielleicht, naja.... aber da sind dann eben die Gesetze falsch, ne?

Es ist diese Selbstrgerechtigkeit, mit der JoG meine Nerven strapaziert.;-))

Auf der anderen Seite verweist er auf kommunisitsche Chian, in der Arbeiter mit 1,50 $ pro Tag nicht als arm gelten.

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RE: Selbstbereicherung

#71 von horstR , 16.03.2013 12:17

In diesem Punkt gebe ich Ihnen völlig recht.

Ein Verbrauchschutzproblem: Selbstbereicherung der Fondverwalte, Boni Manager Gehälter etc.Aber auch u noch viel wichtiger Versicherungsverträge, Hypothekenverträge das gesamte Geschäftsgebaren von Banken u Versicherungen! Bis heute hat sich da kein Verbraucherschutzminister rangetraut. Oder sind die derart Lobbymäßig verseucht, daß sie überhaupt nicht auf den Gedanken kommen?

Internetabzocke, Abmahnungwesen sind Peanuts dagegen, wirklich!


Saludos

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RE: Selbstbereicherung

#72 von kurt02 , 16.03.2013 12:34

Zitat von horstR im Beitrag #71
I....Aber auch u noch viel wichtiger Versicherungsverträge, Hypothekenverträge das gesamte Geschäftsgebaren von Banken u Versicherungen! Bis heute hat sich da kein Verbraucherschutzminister rangetraut. Oder sind die derart Lobbymäßig verseucht, daß sie überhaupt nicht auf den Gedanken kommen?

Internetabzocke, Abmahnungwesen sind Peanuts dagegen, wirklich!


Ja, wir wissen beide, vom Riestern was hat und wer nicht^^. Und das ist nur ein Beispiel von vielen...

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RE: Selbstbereicherung

#73 von horstR , 16.03.2013 12:44

Mich stimmt der neueste Coup der Troika in Zypern viel bedenklicher: Alle Bankkonten unter 1oo.ooo EURO werden mir 6.75% belastet. Da wird ein "Europäisches Modell" getestet...!!!

Sie können sich an drei Fingern abzählen bis Mutti dieses Modell auch für D gut findet...

Siehe Energiewende etc....


Saludos

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RE: Selbstbereicherung

#74 von kurt02 , 16.03.2013 12:48

Zitat von horstR im Beitrag #73
Mich stimmt der neueste Coup der Troika in Zypern viel bedenklicher: Alle Bankkonten unter 1oo.ooo EURO werden mir 6.75% belastet. Da wird ein "Europäisches Modell" getestet...!!!

Sie können sich an drei Fingern abzählen bis Mutti dieses Modell auch für D gut findet...

Siehe Energiewende etc....



Über 100.000 sind es glaube ich 9,9%.

Da Zypern ja kaum mehr als eine Geldwaschanlage ist für russisches Schwarzgeld ist, sage ich Ihnen: Ist schon recht so.

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RE: Selbstbereicherung

#75 von horstR , 16.03.2013 14:34

6,75 oder 9,9 beides glatter Diebstal!


Saludos

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