Erneutes Mobbing gegen die Bundeswehr

#1 von weihrauch , 28.02.2013 01:38

Ticken die Leute aus Politik und Presse noch richtig?
Das was sie betreiben, hat nichts mehr mit Moral und Anstand zu tun, sondern hat schon was mit Aufwiegelung gegen die Bundeswehr zu tun.
Der Staatskrisengrund: Vor beirut auf See haben 4 Soldaten sich ihren Vorgesetzten zur Brust genommen.
Dabei geht es vermutlich hauptsächlich darum, daß dieser Vorgesetzte thailändischen Ursprungs ist.
Das Gespenst der Ausländerfeindlichkeit geht mal wieder um ........gäääääähn.
Die Bundestagstruppe sollte sich zurückhalten, denn sie hat ja den Einsatz befohlen.
Wann begreifen diese Typen endlich mal, daß die Truppen ihre eigene Welt sind. Wer tagtäglich auf engsten Raum zusammenlebt, kommt schon mal auf die absurdisten Ideen.
In meiner Bundeswehrzeit wurde bei einer Nachtübung auch schon mal der Feldwebel nachts aus dem Zelt geholt und gefesselt oder einem Stubenkameraden wurden die Finger in lauwarmes Wasser getaucht, bis er das Bett vollpinkelte.
Das ist VOLLKOMMEN NORMAL - unnormal ist die "öffentliche Reaktion" darauf.
Kein Wunder, daß die Lust an der Bundeswehr sinkt.
Und dem Vorgesetzten erweisen sie mit einer ebentuellen Verurteilung einen Bärendienst - aber vielleicht wollen sie es sogar.
Die vier Soldaten wurden nach Deutschland beordert - der Staatsschutz ermittelt?
Demnächst begleitet womöglich ein mobiles Gerichtsgebäude die Soldaten in ihren Einsatzgebieten.

Wäre der deutsche Staat auch für die Amis, Engländer oder Russen zuständig, würde es mit Sicherheit "Dauerverfehlungen" geben.

http://de.nachrichten.yahoo.com/bundeswe...-072904905.html


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RE: Erneutes Mobbing gegen die Bundeswehr

#2 von JoG , 28.02.2013 09:23

Habe ich Sie richtig verstanden, dass man Meuterei unter irgendwelchen Umständen zulassen darf? Das schiene der Erfahrung der letzten paar Tausend Jahre zu widersprechen. Solche Erfahrung muss nicht alternativlos sein. Aber mir war entgangen, dass es Grund gab anzunehmen, dass man heute glauben darf, dass da harte Strafen nicht notwendig wären.

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RE: Erneutes Mobbing gegen die Bundeswehr

#3 von kurt02 , 28.02.2013 09:42

Zitat von weihrauch im Beitrag #1
...

In meiner Bundeswehrzeit wurde bei einer Nachtübung auch schon mal der Feldwebel nachts aus dem Zelt geholt und gefesselt oder einem Stubenkameraden wurden die Finger in lauwarmes Wasser getaucht, bis er das Bett vollpinkelte.
Das ist VOLLKOMMEN NORMAL


Nein, das ist krank.

Zitat von weihrauch im Beitrag #1
- unnormal ist die "öffentliche Reaktion" darauf.
Kein Wunder, daß die Lust an der Bundeswehr sinkt.
...l


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RE: Erneutes Mobbing gegen die Bundeswehr

#4 von JoG , 28.02.2013 10:04

Zitat von kurt02 im Beitrag #3
Zitat von weihrauch im Beitrag #1
...

In meiner Bundeswehrzeit wurde bei einer Nachtübung auch schon mal der Feldwebel nachts aus dem Zelt geholt und gefesselt oder einem Stubenkameraden wurden die Finger in lauwarmes Wasser getaucht, bis er das Bett vollpinkelte.
Das ist VOLLKOMMEN NORMAL


Nein, das ist krank.

Zitat von weihrauch im Beitrag #1
- unnormal ist die "öffentliche Reaktion" darauf.
Kein Wunder, daß die Lust an der Bundeswehr sinkt.
...l


Ohne Worte


Buben sind, wie sie sind. Sie machen streiche. Wenn sie Soldaten sind, tun sie das auch. Wenn sie aber Soldaten sind, sollten sie wissen, dass die Streiche einem das Leben kosten. Daher muss man sie, nach einem militärischen Verfahren auch hart bestrafen; härter als bei Zivilisten ähnliche Vergehen bestraft würden. Wenn ich diesen Fall richtig verstanden habe, würde ich in einem vernünftig organisierten Staat erwarten, dass mindestens 10 Jahre Haft nun folgen.

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RE: Erneutes Mobbing gegen die Bundeswehr

#5 von huhngesicht , 28.02.2013 10:45

Ich muss weihrauch partiell zustimmen. Ein Grund, warum ich das Leben bei der Bundeswehr als unzumutbar empfand, waren diese Uebergrifflichkeiten. Das Beschriebene nannte ich sogar recht harmlos. Ich habe da sehr viel brutalere Dinge erlebt. Nicht zustimmen wuerde ich allerdings, dass man sowas mit Vorgesetzten machte (machen konnte). Wenn man bei einer Nachtuebung den Feldwebel fesselt, ist das etwas anderes, weil man es als Teil der Uebung betrachten kann. Schikane und Scherze, die man fast Folter nennen konnte, fanden unter gleichgestellten Kameraden statt oder gingen von Vorgesetzten aus.

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RE: Erneutes Mobbing gegen die Bundeswehr

#6 von weihrauch , 28.02.2013 10:46

Zitat von JoG im Beitrag #2
Habe ich Sie richtig verstanden, dass man Meuterei unter irgendwelchen Umständen zulassen darf? Das schiene der Erfahrung der letzten paar Tausend Jahre zu widersprechen. Solche Erfahrung muss nicht alternativlos sein. Aber mir war entgangen, dass es Grund gab anzunehmen, dass man heute glauben darf, dass da harte Strafen nicht notwendig wären.


Tut mir leid, das aber ist der Unterschied zu Zivilisten, die eine andere Sichtweise haben.
Bei der Bundeswehr - wie auch bei allen Armeen, sind die Leute auf engsten Raum zusammen. - und das ist nicht mit normalen Umständen zu erreichen.
Und ich kann nur eines sagen - im Gegensatz zur russischen oder amerikanischen Armee waren es hier noch im Vergleich harmlose Aktionen.
Darum ist es auch nicht Sache der Zivilgerichte.
Das Wort Meuterei ist absolut fehl am Platze.

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RE: Erneutes Mobbing gegen die Bundeswehr

#7 von weihrauch , 28.02.2013 10:54

Zitat von kurt02 im Beitrag #3
Zitat von weihrauch im Beitrag #1
...

In meiner Bundeswehrzeit wurde bei einer Nachtübung auch schon mal der Feldwebel nachts aus dem Zelt geholt und gefesselt oder einem Stubenkameraden wurden die Finger in lauwarmes Wasser getaucht, bis er das Bett vollpinkelte.
Das ist VOLLKOMMEN NORMAL


Nein, das ist krank.

Nein - das ist die Ansicht eines Zivilisten

Zitat von weihrauch im Beitrag #1
- unnormal ist die "öffentliche Reaktion" darauf.
Kein Wunder, daß die Lust an der Bundeswehr sinkt.
...l


Ohne Worte


Das ist eine Tatsache. Sehen Sie sich mal die französische Fremdenlegion an oder die amerikanischen Elitesoldaten.
Glauben Sie, das dort moralische Eigenschaften dominieren?
Wäre es Ihnen lieber, man würde statt einem kurzen und knallharten "Stillgestanden" eher sagen "Bitte, stehen Sie still"?
Das wären Vorschläge von "fortschrittlichen Kaffeekränzchen", die sogar Raufereien auf der Stube ablehnen würden.

Außerdem wird die Bundeswehr bereits genug gemobbt - Nachtreter sind da fehl am Platze.
Das Breittreten in der Presse wiegelt die Bevölkerung nur noch mehr gegen die Bundeswehr auf und die Soldaten sehen dann keinen Sinn mehr, weiterhin zu dienen.
Und nochmals: Es ist bestimmt nicht im Interesse des "Gepeinigten", wenn die Staatsanwaltschaft harte Strafen verhängt.
Er würde dies auch bei seinen zukünftigen Untergebenen zu spüren bekommen.


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RE: Erneutes Mobbing gegen die Bundeswehr

#8 von kurt02 , 28.02.2013 11:04

Zitat von weihrauch im Beitrag #6


Tut mir leid, das aber ist der Unterschied zu Zivilisten, die eine andere Sichtweise haben.
...



Diesen Unterschied gibt es nicht, das ist ja der Witz. Soldaten sind Bürger in Uniform, und das ist auch gut so. Haben Sie beim Staatbürgerlichen Unterricht nicht aufgepasst?

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RE: Erneutes Mobbing gegen die Bundeswehr

#9 von huhngesicht , 28.02.2013 11:17

Diesen Unterschied gibt es nicht, das ist ja der Witz. Soldaten sind Bürger in Uniform, und das ist auch gut so.

###
Ich muss hier weihrauch mal in Schutz nehmen. Diese Aussage "Soldaten sind Bürger in Uniform," ist eine Worthuelse, die zumindest nicht der Realitaet der Vergangenheit entspricht, als ich bei der Bundeswehr war. Als ich dort hinkam, war das ein Kulturschock, wie ich ihn nie wieder erlebt habe. Eine voellig andere bizarre Welt, in der unterschiedlichste Menschen aus allen sozialen Schichten innerhalb kuerzester Zeit zum Funktionieren gezwungen werden muessen. Und selbst die Ausbildungsverantwortlichen sind ja meistens nicht gerade intellektuelle Schoengeister. Daher handelt(e) es sich um strengst hierarchische Unterdrueckungsstrukturen, in denen Menschen dressiert werden. Btw ich hielt damals den Kasernenrekord im Auseinandernehmen und Zusammensetzen des MGs. ;-)

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RE: Erneutes Mobbing gegen die Bundeswehr

#10 von weihrauch , 28.02.2013 11:57

Zitat von huhngesicht im Beitrag #9

Diesen Unterschied gibt es nicht, das ist ja der Witz. Soldaten sind Bürger in Uniform, und das ist auch gut so.

###
Ich muss hier weihrauch mal in Schutz nehmen. Diese Aussage "Soldaten sind Bürger in Uniform," ist eine Worthuelse, die zumindest nicht der Realitaet der Vergangenheit entspricht, als ich bei der Bundeswehr war. Als ich dort hinkam, war das ein Kulturschock, wie ich ihn nie wieder erlebt habe. Eine voellig andere bizarre Welt, in der unterschiedlichste Menschen aus allen sozialen Schichten innerhalb kuerzester Zeit zum Funktionieren gezwungen werden muessen. Und selbst die Ausbildungsverantwortlichen sind ja meistens nicht gerade intellektuelle Schoengeister. Daher handelt(e) es sich um strengst hierarchische Unterdrueckungsstrukturen, in denen Menschen dressiert werden. Btw ich hielt damals den Kasernenrekord im Auseinandernehmen und Zusammensetzen des MGs. ;-)

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An diese Übungen denke ich heute noch mit Schaudern zurück.
Das G3, die MG und die P1 mußten mit verbundenen Augen auseinander-und wieder zusammengesetzt werden.
Das MG und teilweise auch die P1 waren mein Albtraum - mit dem G3 war ich von Anfang an vertraut.

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RE: Erneutes Mobbing gegen die Bundeswehr

#11 von huhngesicht , 28.02.2013 12:37

An diese Übungen denke ich heute noch mit Schaudern zurück.
Das G3, die MG und die P1 mußten mit verbundenen Augen auseinander-und wieder zusammengesetzt werden.
Das MG und teilweise auch die P1 waren mein Albtraum - mit dem G3 war ich von Anfang an vertraut.

###
Ja, und in allen moeglichen Horrorpositionen. Eine beliebte Bestrafung war es, die Waffen unter ABC-Vollschutz auseinander- und wiederzusammensetzen zu muessen. Sie erinnern sich an die Handschuhe ;-)
Ein witzies Thema. Ueber nur ein Jahr Bundeswehr koennte ich Buecher schreiben, waehrend mir von den vielen Jahren Studium kaum etwas im Gedaechtnis geblieben ist.

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RE: Erneutes Mobbing gegen die Bundeswehr

#12 von JoG , 28.02.2013 13:01

Ich muss gestehen, dass ich nur die Theorie in diesem Falle (Durchsetzung der Disziplin im Feld) kenne. Danach wäre da ein militärisches Disziplinarverfahren angezeigt. Es geht nicht, dass sich Mannschaftspersonen Gewalt gegen die Offiziere verwenden. Das muss sichtbar, sofort und hart bestraft werden.

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Bitte mehr Zurückhaltung bei der Bewertung

#13 von kjschroeder , 28.02.2013 13:03

"Mobbing gegen die Bundeswehr" ist ja nun dick aufgetragen. Wenigstens ein Fragezeichen hätte da hingehört. Und generell:

1. Jeder, der beim Bund war (ja, auch ich war dort), weiß, daß es solche Streiche gibt. Aus meiner Erfahrung kann ich noch hinzufügen:
- Spind in Abwesenheit um- und wieder zurückgedreht - dem Kameraden kommt beim Öffnen der Inhalt entgegen,
- schlafenden Kameraden mitsamt Bett auf den Flur gestellt (schnracht fürchterlich)
- waschunwilliger Kamerad (stinkt!) unter Dusche gezerrt und abgeschrubbt - mit Wurzelbürste. Zur besseren Erinnerung.

2. Daraus wird ersichtlich: Es gibt für solche Streiche meist auch Gründe. Sowas passiert nicht aus heiterem Himmel.

Jetzt kommt das große Aber:

1. So ein Verhalten hat in einem Einsatz nichts zu suchen. Geht gar nicht. Wenn die Soldaten nichts zu tun haben - ab nach Afghanistan, da lernen sie es.
2. auf Heeseskategorien übetragen: ein Obermaat ist ein Stuffz, ein Bootsmann ein Feldwebel. Das ist gerade mal ein Dienstrang höher, und im Einsatz verwischt dieser Unterschied (nach meiner Erfahrung). Aber: Wenn Gefreite sowas machen - naja. Aber Stuffze???? Geht gar nicht. Was ist das für eine Disziplin?
3. Die Hermelin ist nicht groß. Das ist in Laienvorstellung ein großes Schnellboot. Hier ein Wiki. Da hausen 36 Mann auf 58 Meter. Was mir sagt: Da müssen einige Besatzungsmitglieder aktiv wegguckt haben. Warum?

Soll sagen:

Wir kennen die volle Geschichte nicht. Wir wissen nicht, was dahintersteckt.

WAS ich aber weiß, ist: Eine militärische Führung, die solchen Vorfällen - WÄHREND EINES EINSATZES - nicht auf den Grund geht, kann man gleich eintüten. Sie MUSS sowas auf den Grund gehen. Und genau das geschieht - nicht mehr und nicht weniger.

Bitte also künftig etwas mehr Zurückhaltung mit solchen Wertungen. Die Schnellschüsse und Skandalisierung sollten wir anderen überlassen; dafür ist mir dieses Forum zu schade.

Gruß
Klaus

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RE: Erneutes Mobbing gegen die Bundeswehr

#14 von kjschroeder , 28.02.2013 13:06

Zitat
Es geht nicht, dass sich Mannschaftspersonen Gewalt gegen die Offiziere verwenden.


Das ist am Sachverhalt vorbei argumentiert: Es waren Oberbootsmaate und ein Bootsmann. Im Heer entspricht das dem Stabsunteroffizier und dem einen Dienstgrad drüber liegenden Feldwebel. Stuffze und Feldwebel aber werden in der Kategorie "Unteroffizier" geführt - der Offizier beginnt beim Leutnant.

Ich stimme ihnen generell aber zu (hab's weiter oben erläutert und begründet): Der Vorfall gehört untersucht.

Gruß
Klaus

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RE: Erneutes Mobbing gegen die Bundeswehr - Schlußwort

#15 von weihrauch , 28.02.2013 13:18

Ich bleibe trotzdem dabei - diese Berichte und Reaktionen sind nicht hilfreich - sie sind Wasser auf den Mühlen der Bundeswehrgegner.
Aus "historischen Gründen" - warum eigentlich - hat die Bundeswehr gegen Vorurteile zu kämpfen - hat in der Bevölkerung im Gegensatz zu anderen Nationen nicht gerade einen guten Ruf.
Die Durchschnittsbevölkerung solidarisiert sich nicht mit ihnen - ist ungerecht.
Und warum soll bei der Bundeswehr andere Maßstäbe gesetzt werden, als bei anderen Armeen.

Und nochmals: Zivilisten können da nicht mitreden.

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RE: Erneutes Mobbing gegen die Bundeswehr - Schlußwort

#16 von kjschroeder , 28.02.2013 13:39

Zitat
diese Berichte und Reaktionen sind nicht hilfreich


Das ist ein anderer Punkt. Sie haben sich ja an zwei Sachen gerieben: An dem Umstand, daß eine Untersuchung durchgeführt wird - und darauf bezog sich meine Antwort.

Und Sie haben sich an der Reaktion aus Politik und Medien gerieben. Hier eine Bewertung abzugeben, ist mir schlicht zu früh. Denn bislang kenne ich nur Berichte, die das Ereignis schlicht schildern, um das es da geht. Mit diesem Punkt könnten Sie u.U. recht haben, aber das wird die Zukunft zeigen.

Zitat
hat in der Bevölkerung im Gegensatz zu anderen Nationen nicht gerade einen guten Ruf.


Sie liegt - gemessen an dem FAZ-Bericht über eine Umfrage dazu - im Mittelfeld. Das ist sicher ausbaufähig, aber auch nicht so schlecht, wie es bei Ihnen klingt. Ob z.B. Angehörige der US-Forces ein höheres Ansehen genießen, kann bezweifelt werden, wenn man als Maßstab nimmt, wie traumatisierte Angehörige von Einsatzkräften von der Regierung alleingelassen werden. Und daß Spanien seine Streitkräfte längst hätte dichtmachen müssen, wenn die zahlreichen Süd- und Mittelamerikaner mit spanisch-kulturellem Migrationshintergrund nicht wären, ist auch kein Geheimnis. Um mal zwei Beispiele zu nennen.

Zitat
Ich bleibe trotzdem dabei - diese Berichte und Reaktionen sind nicht hilfreich


Die Meinung nimmt Ihnen auch keiner. Daß Sie mit Gegenreaktionen rechnen müssen, ist, denke ich, soweit auch klar. Woran ich mich gerieben habe, ist die von Ihnen gewählte Überschrift, also die Darstellung Ihrer Meinung. Da bitte ich im Sinne einer gepflegten Diskussionskultur einfach um etwas Mäßigung.

Zitat
Die Durchschnittsbevölkerung solidarisiert sich nicht mit ihnen - ist ungerecht.


Das wird sie erst tun - oder auch nicht - wenn mehr Fakten vorliegen. Meine Empfehlung: Lesen Sie dazu die Kommentare zu dem von Ihnen verlinkten Bericht! Daraus geht es schon hervor. Und die Meinungen sind wie üblich alles andere als einhellig.

Zitat
Und nochmals: Zivilisten können da nicht mitreden.


Da stimme ich Ihnen zu. Freilich könnte sich dann die von Ihnen so bezeichnete "Durchschnittsbevölkerung" auch nicht solidarisieren. War ja nicht jeder beim Bund.

Gruß
Klaus

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#17 von horstR , 28.02.2013 16:12

Was erwartest Du von einer Gesellschaft, die bei jeder Schulhofschlägerei das SEK anruft u die Staatsanwaltschaft einschaltet?


Saludos

HR

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#18 von JoG , 28.02.2013 17:42

Zitat von horstR im Beitrag #17
Was erwartest Du von einer Gesellschaft, die bei jeder Schulhofschlägerei das SEK anruft u die Staatsanwaltschaft einschaltet?


Dass sich über die Katholiken aufregt, weil sie vor 40 Jahren Kinder erzogen haben, wie man sie damals überall in diesem Land erzog, man die Religionsfreiheit einschränkt indem man Beschneidungen verbietet und bei Ausländern den moralischen Finger hebt, wenn sie unsere Sicherheit nicht so sichern, wie man das würde, würde man seine Sicherheit selbst sichern.

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#19 von horstR , 28.02.2013 17:48

Thema waren Streiche unter Bundeswehrsoldaten.


Saludos

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zuletzt bearbeitet 28.02.2013 | Top

   

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