Frauenquote

#1 von huhngesicht , 18.02.2013 14:06

Ist die Frauenquote im Rahmen der Ueberwindung patriarchischer Strukturen eine gute Idee oder eher ablehnenswert?

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RE: Frauenquote

#2 von weihrauch , 18.02.2013 15:11

Zitat von huhngesicht im Beitrag #1
Ist die Frauenquote im Rahmen der Ueberwindung patriarchischer Strukturen eine gute Idee oder eher ablehnenswert?

Huhngesicht


Ganz klar - eine Ablehnung, schon im Sinne der Frauen.
Frauenquote wie auch Männerquote, Schwulenquote oder Migrantenquote bedeutet unqualifizierte Arbeitskräfte.
Ähnlich des ÖR, wo es auch eine ideologische Quote gibt und keine fachliche.

Es könnte Betriebe nur mit Frauen oder Männern geben - die Hauptsache die Qualifikation ist vorhanden und die gibt es nicht bei Quote.

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RE: Frauenquote

#3 von horstR , 18.02.2013 16:07

Quote ist schwachsinnig, worin liegt die Qualifikation keinen Pimmel zu haben?

Das hat aber überhaupt nix mit Gleichberechtigung zu tun, die Regelungsblühten lassen sich gut im Schulwesen und in der Justiz beobachten. Und - bei Tag betrachtet, was klappt in diesen Sparten wirklich?


Saludos

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RE: Frauenquote

#4 von kjschroeder , 19.02.2013 10:04

Zitat
im Rahmen der Ueberwindung patriarchischer Strukturen


? Wo hätten wir heute noch patriarchalische Strukturen?

Gruß
Klaus

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RE: Frauenquote

#5 von horstR , 19.02.2013 10:20

In Saudi Arabien, Kreuzberg usw.... :-)))


Saludos

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RE: Frauenquote

#6 von kjschroeder , 19.02.2013 10:53

Zitat
In Saudi Arabien, Kreuzberg usw.... :-)))


Aaah - jetzt verstehe ich! Also der Knicks von Claudia Roth vor dem iranischen botschafter mit anschließendem High-Five-Abklatschen (auf dem Video bei 0:07-0:09 zu sehen) ist in Wahrheit die per Protest ausgedrückte Forderung nach Frauenquote im Iran! Und die Kreuzberger Grünen werden dann also einen Antrag stellen, wonach die Migrantenverbände bei der Besetzung der Vorstandsposten doch bitteschön auf Quote zu achten haben.

Und ich sehe schon die Aktivisten von "Free Gaza" auf ihrem Schiff gen Gaza unterwegs mit der Forderung an die Hamas, doch auch Frauen per Quote bei der Besetzung der Artillerieteams zu berücksichtigen.

Ja, wenn das SOOOO ist, ist ja alles in bester Butter .......

Gruß
Klaus

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RE: Frauenquote

#7 von horstR , 19.02.2013 11:10

Claudia wird den Herrn Botschafter so lange schlagen bis Frauen nicht mehr gesteinigt werden sondern nur noch politisch korrekt gehenkt werden:-((((


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RE: Frauenquote

#8 von huhngesicht , 19.02.2013 13:05

? Wo hätten wir heute noch patriarchalische Strukturen?

###
Der gehobene gesellschaftsrelevante Bereich (Beruf zB) ist in der Regel deutlich maennerdominiert. Ein tendenzielles Patriachat ist biologisch determiniert und schlaegt sich kulturell nieder. Wenn zB eine Frau nach der Geburt nicht zuhause bleibt, reagiert "man" mehrheitlich ueberrascht bis entsetzt, nimmt der Mann seine Elternzeit ist es umgekehrt.
Ich lehne die Quote uebrigens auch ab, nicht zuletzt weil ich sie als frauendiskriminierend und sexistisch empfinde.

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RE: Frauenquote

#9 von weihrauch , 19.02.2013 15:29

Zitat von huhngesicht im Beitrag #8

? Wo hätten wir heute noch patriarchalische Strukturen?

###
Der gehobene gesellschaftsrelevante Bereich (Beruf zB) ist in der Regel deutlich maennerdominiert. Ein tendenzielles Patriachat ist biologisch determiniert und schlaegt sich kulturell nieder. Wenn zB eine Frau nach der Geburt nicht zuhause bleibt, reagiert "man" mehrheitlich ueberrascht bis entsetzt, nimmt der Mann seine Elternzeit ist es umgekehrt.
Ich lehne die Quote uebrigens auch ab, nicht zuletzt weil ich sie als frauendiskriminierend und sexistisch empfinde.

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In einigen Bereichen sollte auch die Männerdominanz bestehen bleiben - ich denke da vor allem an den Bereich Bundeswehr, Feuerwehr und Schützenvereine.
Da soll nicht heißen, das es dort keine Frauen gibt - aber diese Anwesenheit sollte sich auf den Kantinenbereich oder Bürobereich beschränken.
Es darf aber nicht soweit gehen, daß Frauen dort ein Mitspracherecht im Strukturbereich bekommen - dann kommen solche Stilblüten zustande wie Mitbestimmung über bestimmte Männerrituale.

Ich wiederum bevorzuge eine Frau, die hundertprozentige Hausfrau ist. Warum soll dies eine Abwertung bedeuten?
Neben der Hausarbeit und Kinderbetreuung fallen ja auch zahlreiche kaufmännische Bereiche wie Bank-und Versicherungsangelegenheiten an. Dadurch ist die Vielseitigkeit gewährleistet.
Besser 100% die Aufgaben im Haushaltsbereich bewältigen als Nieten in höheren Berufsebenen.

Und die Scheidungsrate soll wohl ebenfalls niedriger sein, als bei einem "Akademiker-Ehepaar".

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RE: Frauenquote

#10 von kjschroeder , 19.02.2013 16:46

Zitat
Der gehobene gesellschaftsrelevante Bereich (Beruf zB) ist in der Regel deutlich maennerdominiert.


Jooaaah. ;-) Müllabfuhr, Hoch- und Tiefbau sowie Kanalreinigung auch. Quote? Sie werden nicht feststellen, daß Frauen für diese Berufe eine Quote fordern. Da wollen die gar nicht hin - von wegen "Gleichberechtigung". Alles Schmarren.

Es geht den Emanzen um Kohle! Um Geld! Und darum, endlich über Männer herrschen zu können - vornehmer: ums Matriarchat. Das aber ist was anderes als Gleichberechtigung, nicht wahr?

Was wir hier erleben, ist ganz schlicht und simpel Geschlechterkampf. Sonst nichts.

Und wenn wir schon bei dem Thema sind: Suchen Sie einmal ein männliches Pendant zu Alice Schwarzer. Also einen Mann, der seit 30 Jahren medienwirksam das weibliche Geschlecht miesmacht, zu männlicher Gewalt gegen Frauen aufruft, Judenwitze in Frauenwitze umformt - und der dafür zwei Bundesverdienstkreuze, den französischen Ritterorden und sonstige Auszeichnungen erhalten hat.

Na? Sie werden keinen finden. Frage: Wer ist hier wohl sexistisch?


Gruß
Klaus

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RE: Frauenquote

#11 von huhngesicht , 19.02.2013 18:05

In einigen Bereichen sollte auch die Männerdominanz bestehen bleiben - ich denke da vor allem an den Bereich Bundeswehr, Feuerwehr und Schützenvereine.
Da soll nicht heißen, das es dort keine Frauen gibt - aber diese Anwesenheit sollte sich auf den Kantinenbereich oder Bürobereich beschränken.
Es darf aber nicht soweit gehen, daß Frauen dort ein Mitspracherecht im Strukturbereich bekommen - dann kommen solche Stilblüten zustande wie Mitbestimmung über bestimmte Männerrituale.

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Ich verstehe nicht, was sie damit meinen. Bei betont koerperlich anstrengenden Taetigkeiten ist eine Maennerdominanz sinnvoll. Im Strukturbereich spielt das Geschlecht keine Rolle. Also ich bin in keinem Schuetzenverein, aber ich stelle es mir heissen Braeuten netter vor als unter lauter alten Saecken. Ich wuesste auch nicht, was es bei den genannten Strukturen fuer Rituale gibt, die geschlechtsspezifisch sind. Eigentlich wuerde ich alle drei Bereiche ohnehin zu etwas zaehlen, was man generell lieber meidet.
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Ich wiederum bevorzuge eine Frau, die hundertprozentige Hausfrau ist. Warum soll dies eine Abwertung bedeuten?

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Meine Frau war ueber viele Jahre lang nur Hausfrau. Das ist zwar bequem, bedeutet aber auf der Hand liegender Weise Einkommensabstriche.
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Neben der Hausarbeit und Kinderbetreuung fallen ja auch zahlreiche kaufmännische Bereiche wie Bank-und Versicherungsangelegenheiten an. Dadurch ist die Vielseitigkeit gewährleistet.
Besser 100% die Aufgaben im Haushaltsbereich bewältigen als Nieten in höheren Berufsebenen.

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Erstens ist der Haushaltsbereich zumindest ohne Kinder nicht erschoepfend (wieviel Zeit braucht man schon fuer Bank- und Versicherungsangelegenheiten?) und zweitens wird er nicht entlohnt.
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Und die Scheidungsrate soll wohl ebenfalls niedriger sein, als bei einem "Akademiker-Ehepaar".

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Ist das so? Ich haette angenommen, dass Akademiker sich genauer pruefen und weniger leichtfertig heiraten als Bildungsferne. Und weshalb sollte Berufstaetigkeit der Frau mit Scheidungswahrscheinlichkeit korrelieren? Die Nurhausfrau koennte eher unausgefuellt sein und auch mehr Zeit haben, sich fremdzuverlustieren (der Postbotenwitz ist ein Klassiker).

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RE: Frauenquote

#12 von huhngesicht , 19.02.2013 18:56

Jooaaah. ;-) Müllabfuhr, Hoch- und Tiefbau sowie Kanalreinigung auch. Quote? Sie werden nicht feststellen, daß Frauen für diese Berufe eine Quote fordern. Da wollen die gar nicht hin - von wegen "Gleichberechtigung". Alles Schmarren.

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Ich dachte eher an Managerposten oder Professoren zB. Der geringe Frauenanteil ist signifikant und nicht auf geschlechtsspezifische Eigenarten zurueckzufuehren. Das ist beim Hoch- und Tiefbau anders. Es fordert ja auch niemand eine Maennerquote bei Friseuren oder Krankenschwestern.
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Es geht den Emanzen um Kohle! Um Geld! Und darum, endlich über Männer herrschen zu können - vornehmer: ums Matriarchat. Das aber ist was anderes als Gleichberechtigung, nicht wahr?

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Ich kann mit diesem misogynen Zeug nichts anfangen. Ich habe kein Problem mit Frauen. Das Anstreben eines Matriachats ist abwegig.
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Was wir hier erleben, ist ganz schlicht und simpel Geschlechterkampf. Sonst nichts.

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Was heisst "wir hier"? Ich habe mit sowas nichts zutun und unterscheide zwischen Maennern und Frauen nur, wenn es um Sex geht.
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Und wenn wir schon bei dem Thema sind: Suchen Sie einmal ein männliches Pendant zu Alice Schwarzer. Also einen Mann, der seit 30 Jahren medienwirksam das weibliche Geschlecht miesmacht, zu männlicher Gewalt gegen Frauen aufruft, Judenwitze in Frauenwitze umformt - und der dafür zwei Bundesverdienstkreuze, den französischen Ritterorden und sonstige Auszeichnungen erhalten hat.

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Sowas gibt es natuerlich nicht, weil es dafuer historisch keinen Grund gibt. Alice Schwarzer ist von einer Zeit gepraegt, in der Frauen nur arbeiten durften, wenn der Ehemann es erlaubte. Und es in Ordnung war, wenn der Mann seine Frau vergewaltigte usw. Ihre Sichtweise ist sicher ueberholt, aber verstaendlich. Emanzen heute sind in diesem uralten Geschlechterbild gefangen. Sowohl Maenner als auch Frauen sind nur dann wirklich emanzipiert, wenn sie das Geschlecht als irrelevant erkennen (jenseits der biologischen Zwaenge).
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Na? Sie werden keinen finden. Frage: Wer ist hier wohl sexistisch?

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Der feministische Sexismus versus maennlicher Sexismus ist sowas wie der Atheismus wider dem Glauben. Postreligioese Vernunft braucht beides nicht.

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RE: Frauenquote

#13 von weihrauch , 20.02.2013 00:54

Zitat von huhngesicht im Beitrag #11

In einigen Bereichen sollte auch die Männerdominanz bestehen bleiben - ich denke da vor allem an den Bereich Bundeswehr, Feuerwehr und Schützenvereine.
Da soll nicht heißen, das es dort keine Frauen gibt - aber diese Anwesenheit sollte sich auf den Kantinenbereich oder Bürobereich beschränken.
Es darf aber nicht soweit gehen, daß Frauen dort ein Mitspracherecht im Strukturbereich bekommen - dann kommen solche Stilblüten zustande wie Mitbestimmung über bestimmte Männerrituale.

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Ich verstehe nicht, was sie damit meinen. Bei betont koerperlich anstrengenden Taetigkeiten ist eine Maennerdominanz sinnvoll. Im Strukturbereich spielt das Geschlecht keine Rolle. Also ich bin in keinem Schuetzenverein, aber ich stelle es mir heissen Braeuten netter vor als unter lauter alten Saecken. Ich wuesste auch nicht, was es bei den genannten Strukturen fuer Rituale gibt, die geschlechtsspezifisch sind. Eigentlich wuerde ich alle drei Bereiche ohnehin zu etwas zaehlen, was man generell lieber meidet.
###

Das meinte ich zum Beispiel mit Kantinenbereich. Bei meiner Bundeswehrzeit gab es in der Mannschaftskantine als auch im Offizierskasino jeweils 2 Frauen.
Sie wollten mit keiner anderen Tätigkeit tauschen.
Mit Männerdominanz meine ich wirklich ein Eingreifen in die Struktur der angegebenen Berufe.
Vor einigen Monaten kam es bei den Gebirgsjägern zu Unstimmigkeiten, weil einige Emmanzen nicht mit den traditionellen Ritualen zurecht kam (z. Beispiel Test was Trinkfestigkeit betrifft)
Das soll nicht heißen, daß Saufen eine Eignungsprüfung darstellt, aber Weiblichkeit einführen - vielleicht sogar Strickstunden - führt zu weit.
Das betrifft auch die Rituale bei der Feuerwehr und dem Schützenvereinen, wo trotz allem auch Frauen schießen dürfen.

Ich wiederum bevorzuge eine Frau, die hundertprozentige Hausfrau ist. Warum soll dies eine Abwertung bedeuten?

###
Meine Frau war ueber viele Jahre lang nur Hausfrau. Das ist zwar bequem, bedeutet aber auf der Hand liegender Weise Einkommensabstriche.
###
Fördert die Harmonie und vermeidet Streitigkeiten.


Neben der Hausarbeit und Kinderbetreuung fallen ja auch zahlreiche kaufmännische Bereiche wie Bank-und Versicherungsangelegenheiten an. Dadurch ist die Vielseitigkeit gewährleistet.
Besser 100% die Aufgaben im Haushaltsbereich bewältigen als Nieten in höheren Berufsebenen.

###
Erstens ist der Haushaltsbereich zumindest ohne Kinder nicht erschoepfend (wieviel Zeit braucht man schon fuer Bank- und Versicherungsangelegenheiten?) und zweitens wird er nicht entlohnt.
###
Haushaltsführung ist eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit.

Und die Scheidungsrate soll wohl ebenfalls niedriger sein, als bei einem "Akademiker-Ehepaar".

###
Ist das so? Ich haette angenommen, dass Akademiker sich genauer pruefen und weniger leichtfertig heiraten als Bildungsferne. Und weshalb sollte Berufstaetigkeit der Frau mit Scheidungswahrscheinlichkeit korrelieren? Die Nurhausfrau koennte eher unausgefuellt sein und auch mehr Zeit haben, sich fremdzuverlustieren (der Postbotenwitz ist ein Klassiker).

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Ja - gerade aus dieser Sparte geht jede 3. Ehe in die Brüche.

Im übrigen hat der Klaus nicht ganz Unrecht, was die Quote im Bereich Müllabfuhr, Hoch- und Tiefbau sowie Kanalreinigung betrifft. Hier pochen die Frauen nicht auf Gleichberechtigung.
Es müssen gleich die gehobene Posten sein - natürlich nur saubere Arbeit.
Die Qualifikation ist viertrangig.
In einer WDR-Show bestand mal ein "Neuzugang mit Migrationshintergrund" ernsthaft, sich als Bundeskanzler zu bewerben - Chancengleichheit.


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RE: Frauenquote

#14 von huhngesicht , 20.02.2013 13:09

Das meinte ich zum Beispiel mit Kantinenbereich. Bei meiner Bundeswehrzeit gab es in der Mannschaftskantine als auch im Offizierskasino jeweils 2 Frauen.
Sie wollten mit keiner anderen Tätigkeit tauschen.

2###
Erstens wundert mich das, weil Kasernen (zumindest die ich kenne) fuer jede Frau horrormaessig waren. Wenn ich Wache hatte, wurde bei Frauenbesuch zB extra erstmal der Ausweis einbehalten und sich dann die Frau beaeugend ueber sie hergezogen, wie man es ihr am besten besorgen koennte. Liefen Frauen durch die Kaserne, wurde aus den Fenstern gepfiffen. Zweitens hat das ueberhaupt nichts mit dem Thema zutun. Eine Kantinenkraft ist eine Kantinenkraft und kein Soldat, hat folglich mit der Bundeswehr als solches nichts zutun. Wie sich das heute bei der Bundeswehr verhaelt, seit sie fuer Frauen zugaenglich ist, weiss ich nicht, Wuerde mich wirklich mal interessieren. Zu meiner Zeit waeren Soldatinnen undenkbar gewesen, aber das war ja nicht deswegen gut oder besser. Wenn ich nicht selbst da gewesen waere, haette ich nicht geglaubt, dass es solch voellig grotesken Orte wie Kasernen in ihrer Form gibt. Da war der Begriff Kulturschock wirklich mal angemessen. Ich moechte die Zeit aber nicht missen. Niemals mehr habe ich so viele Debile, Asoziale und Grenzkriminelle auf einem Haufen und in allen Facetten erlebt.
2###

Mit Männerdominanz meine ich wirklich ein Eingreifen in die Struktur der angegebenen Berufe.
Vor einigen Monaten kam es bei den Gebirgsjägern zu Unstimmigkeiten, weil einige Emmanzen nicht mit den traditionellen Ritualen zurecht kam (z. Beispiel Test was Trinkfestigkeit betrifft)
Das soll nicht heißen, daß Saufen eine Eignungsprüfung darstellt, aber Weiblichkeit einführen - vielleicht sogar Strickstunden - führt zu weit.

2###
Sie sind wirklich erstaunlich. Manchmal weiss ich nicht, ob das echt ist oder Satire sein soll ;-)
2###


###
Meine Frau war ueber viele Jahre lang nur Hausfrau. Das ist zwar bequem, bedeutet aber auf der Hand liegender Weise Einkommensabstriche.
###

Fördert die Harmonie und vermeidet Streitigkeiten.

2###
Mir fehlt immer noch die Erklaerung, warum das so sein sollte. Also erstmal sind Geldprobleme niemals harmoniefoerderlich. Und eine unausgeglichene Hausfrau hat Zeit, auf dumme Gedanken zu kommen. Ausserdem lebt sie in relativer finanzieller Abhaengigkeit vom Mann, was ebenfalls fuer Unmut sorgen kann.
2###


###
Erstens ist der Haushaltsbereich zumindest ohne Kinder nicht erschoepfend (wieviel Zeit braucht man schon fuer Bank- und Versicherungsangelegenheiten?) und zweitens wird er nicht entlohnt.
###

Haushaltsführung ist eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit.

2###
Aber eben nicht erschoepfend. Das kann sie ja auch gar nicht sein, weil singles dies auch neben ihrer beruflichen Taetigkeit verrichten muessen. Hier im Forum duerfte es zB einen Haufen singles geben, angesichts ihrer Einstellung gegenueber Frauen ;-) Versagen die alle bei der Haushaltsfuehrung?
2###



Ja - gerade aus dieser Sparte geht jede 3. Ehe in die Brüche.

2###
Gibt es dazu irgendwelche Quellen? Ich kenne persoenlich kein einziges Paar, bei dem beide Akademiker und geschieden sind. Neben der "intellektuellen Bedachtheit" kommt noch hinzu, dass Akademiker tendenziell spaeter heiraten. Somit weniger Zeit haben, sich scheiden zu lassen.
2###

Im übrigen hat der Klaus nicht ganz Unrecht, was die Quote im Bereich Müllabfuhr, Hoch- und Tiefbau sowie Kanalreinigung betrifft. Hier pochen die Frauen nicht auf Gleichberechtigung.
Es müssen gleich die gehobene Posten sein - natürlich nur saubere Arbeit.

2###
Es pocht auch niemand auf eine Quote beim Formel1-Rennfahren. Physische Gruende werden allgemein akzeptiert, zumal bei der unterstellt fehlenden Gleichbereichtigung die Sorge besteht, dass Frauen kuenstlich herausgehalten werden. Ich stimme dieser Annahme uebrigens nicht zu. Wenn Frauen es tatsaechlich wollen, koennen sie Managerinnen oder Professorinnen werden. Es liegt an den Strukturen nicht an den Maennern, dass sie das haeufig nicht sind.

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RE: Frauenquote

#15 von weihrauch , 20.02.2013 13:33

Zitat von huhngesicht im Beitrag #14


Das meinte ich zum Beispiel mit Kantinenbereich. Bei meiner Bundeswehrzeit gab es in der Mannschaftskantine als auch im Offizierskasino jeweils 2 Frauen.
Sie wollten mit keiner anderen Tätigkeit tauschen.

2###
Erstens wundert mich das, weil Kasernen (zumindest die ich kenne) fuer jede Frau horrormaessig waren. Wenn ich Wache hatte, wurde bei Frauenbesuch zB extra erstmal der Ausweis einbehalten und sich dann die Frau beaeugend ueber sie hergezogen, wie man es ihr am besten besorgen koennte. Liefen Frauen durch die Kaserne, wurde aus den Fenstern gepfiffen. Zweitens hat das ueberhaupt nichts mit dem Thema zutun. Eine Kantinenkraft ist eine Kantinenkraft und kein Soldat, hat folglich mit der Bundeswehr als solches nichts zutun. Wie sich das heute bei der Bundeswehr verhaelt, seit sie fuer Frauen zugaenglich ist, weiss ich nicht, Wuerde mich wirklich mal interessieren. Zu meiner Zeit waeren Soldatinnen undenkbar gewesen, aber das war ja nicht deswegen gut oder besser. Wenn ich nicht selbst da gewesen waere, haette ich nicht geglaubt, dass es solch voellig grotesken Orte wie Kasernen in ihrer Form gibt. Da war der Begriff Kulturschock wirklich mal angemessen. Ich moechte die Zeit aber nicht missen. Niemals mehr habe ich so viele Debile, Asoziale und Grenzkriminelle auf einem Haufen und in allen Facetten erlebt.
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Kann ich nicht im geringsten bestätigen - in meiner Kaserne - haben sich die Frauen pudelwohl gefühlt und wären nie in die "frauensichere Drogeriebranche" gewechselt, wo Frauen unter sich sind.

Mit Männerdominanz meine ich wirklich ein Eingreifen in die Struktur der angegebenen Berufe.
Vor einigen Monaten kam es bei den Gebirgsjägern zu Unstimmigkeiten, weil einige Emmanzen nicht mit den traditionellen Ritualen zurecht kam (z. Beispiel Test was Trinkfestigkeit betrifft)
Das soll nicht heißen, daß Saufen eine Eignungsprüfung darstellt, aber Weiblichkeit einführen - vielleicht sogar Strickstunden - führt zu weit.

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Sie sind wirklich erstaunlich. Manchmal weiss ich nicht, ob das echt ist oder Satire sein soll ;-)
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Es war echt - können Sie nachgoogeln


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Meine Frau war ueber viele Jahre lang nur Hausfrau. Das ist zwar bequem, bedeutet aber auf der Hand liegender Weise Einkommensabstriche.
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Fördert die Harmonie und vermeidet Streitigkeiten.

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Mir fehlt immer noch die Erklaerung, warum das so sein sollte. Also erstmal sind Geldprobleme niemals harmoniefoerderlich. Und eine unausgeglichene Hausfrau hat Zeit, auf dumme Gedanken zu kommen. Ausserdem lebt sie in relativer finanzieller Abhaengigkeit vom Mann, was ebenfalls fuer Unmut sorgen kann.
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Auf dumme Gedanken kommen Frauen eher bei Betriebsfeiern oder "intensiver Aktensuche" in der Registratur


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Erstens ist der Haushaltsbereich zumindest ohne Kinder nicht erschoepfend (wieviel Zeit braucht man schon fuer Bank- und Versicherungsangelegenheiten?) und zweitens wird er nicht entlohnt.
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Haushaltsführung ist eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit.

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Aber eben nicht erschoepfend. Das kann sie ja auch gar nicht sein, weil singles dies auch neben ihrer beruflichen Taetigkeit verrichten muessen. Hier im Forum duerfte es zB einen Haufen singles geben, angesichts ihrer Einstellung gegenueber Frauen ;-) Versagen die alle bei der Haushaltsfuehrung?
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Ja - gerade aus dieser Sparte geht jede 3. Ehe in die Brüche.

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Gibt es dazu irgendwelche Quellen? Ich kenne persoenlich kein einziges Paar, bei dem beide Akademiker und geschieden sind. Neben der "intellektuellen Bedachtheit" kommt noch hinzu, dass Akademiker tendenziell spaeter heiraten. Somit weniger Zeit haben, sich scheiden zu lassen.
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Im übrigen hat der Klaus nicht ganz Unrecht, was die Quote im Bereich Müllabfuhr, Hoch- und Tiefbau sowie Kanalreinigung betrifft. Hier pochen die Frauen nicht auf Gleichberechtigung.
Es müssen gleich die gehobene Posten sein - natürlich nur saubere Arbeit.

2###
Es pocht auch niemand auf eine Quote beim Formel1-Rennfahren. Physische Gruende werden allgemein akzeptiert, zumal bei der unterstellt fehlenden Gleichbereichtigung die Sorge besteht, dass Frauen kuenstlich herausgehalten werden. Ich stimme dieser Annahme uebrigens nicht zu. Wenn Frauen es tatsaechlich wollen, koennen sie Managerinnen oder Professorinnen werden. Es liegt an den Strukturen nicht an den Maennern, dass sie das haeufig nicht sind.

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Es gibt genügend Professorinnen, die allerdings nicht gerade auffällig sind - Rita Süssmuth, Maria Böhmer.
Sie sind nicht gerade nobelpreisverdächtig.

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RE: Frauenquote

#16 von huhngesicht , 20.02.2013 15:03

Kann ich nicht im geringsten bestätigen - in meiner Kaserne - haben sich die Frauen pudelwohl gefühlt und wären nie in die "frauensichere Drogeriebranche" gewechselt, wo Frauen unter sich sind.

3###
Es gibt ja auch Frauen, die sich in Herrenueberschussclubs wohl fuehlen. Es gibt nichts, was es nicht gibt.
3###


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Sie sind wirklich erstaunlich. Manchmal weiss ich nicht, ob das echt ist oder Satire sein soll ;-)
2###

Es war echt - können Sie nachgoogeln

3###
Ich bezweifle doch nicht die Echtheit des Sachverhaltes. Die Darstellung ihrer Rezeption des Sachverhaltes stellte ich infrage. Koennen sie sich nicht vorstellen, dass es eigenartig wirkt, wenn sie Dinge ernstgemeint schreiben, die man sonst nur von Satirikern auf der Buehne hoert?
Es hat doch nichts mit dem Geschlecht oder der politischen Einstellung zutun, wenn jemand zB Saufgelage als Initiationsritus ablehnt.
3###


Auf dumme Gedanken kommen Frauen eher bei Betriebsfeiern oder "intensiver Aktensuche" in der Registratur

3###
Ich weiss ja nicht, mit was fuer Frauen sie verkehren, aber ich kenne nur Profis im beruflichen Kontext. Hingegen sind einzelne Maenner auf Spielplaetzen mit ihren Kindern zB sehr beliebt.
3###


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Aber eben nicht erschoepfend. Das kann sie ja auch gar nicht sein, weil singles dies auch neben ihrer beruflichen Taetigkeit verrichten muessen. Hier im Forum duerfte es zB einen Haufen singles geben, angesichts ihrer Einstellung gegenueber Frauen ;-) Versagen die alle bei der Haushaltsfuehrung?
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Ja - gerade aus dieser Sparte geht jede 3. Ehe in die Brüche.

3###
Ist das jetzt eine Antwort auf meine Frage oder nur nicht weggeloescht?
Zwei Berufstaetige als Paar duerften einen gemeinsamen Haushalt besser fuehren koennen als ein single.
3###


Es gibt genügend Professorinnen, die allerdings nicht gerade auffällig sind - Rita Süssmuth, Maria Böhmer.
Sie sind nicht gerade nobelpreisverdächtig.

3###
Der Anteil an Professorinnen betraegt durchschnittlich 18%. In Naturwissenschaften nur 12% und in jedem Fachbereich deutlich unter 50%. Das ist insofern eigenartig, als dass der Anteil weiblicher Promovierender teilweise deutlich ueber 50% liegt. Es existiert also ein geschlechtsspezifisches Ungleichgewicht, dessen Ursachen man analysieren muss, weil eine kulturell bedingte patriarchalische Unterdrueckung zumindest partiell nicht ausgeschlossen werden kann.


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RE: Frauenquote

#17 von kjschroeder , 21.02.2013 00:14

Zitat
Ich dachte eher an Managerposten oder Professoren zB. Der geringe Frauenanteil ist signifikant


Der ist auch im Baugewerbe signifikant. Es geht um Kohle! Schlicht und simpel.

Zitat
Ich kann mit diesem misogynen Zeug nichts anfangen.


Es geht ja auch nicht um persönliche Vorlieben oder Einstellungen, sondern um das Erkennen, was hinter den Phrasen und Sprüchen steckt.

Zitat
Sowas gibt es natuerlich nicht,


Eben.

Aber davon abgesehen habe ich heute eine Studie gefunden (besser: den Bericht darüber), der hier u.U. weiterhelfen könnte. Hier ist sie: -> http://www.welt.de/debatte/kommentare/ar...-Undenkbar.html

Kernaussage laut Bericht: Die besseren Chancen im Beruf haben alleinstehende Frauen und verheiratete Männer. Also keine männlichen Singles und keine verheirateten Frauen. Finde ich nicht uninteressant, zumal es auch erklären KÖNNTE, warum in einigen Positionen Männer stark dominieren: Wenn Karrierefrauen beim Ticken der biologischen Uhr sich "auf dem letzten Drücker" für Familie und Kind entscheiden, der Karriere Ade sagen, dann rückt wer nach?

Gruß
Klaus

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RE: Frauenquote

#18 von huhngesicht , 21.02.2013 00:54

Ich dachte eher an Managerposten oder Professoren zB. Der geringe Frauenanteil ist signifikant

Der ist auch im Baugewerbe signifikant. Es geht um Kohle! Schlicht und simpel.

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Ja, Maurerinnen haetten physische Defizite. Was soll ueberhaupt "es geht um Kohle, schlicht und simpel" bedeuten? Mal abgesehen davon dass Professoren zB nicht uebermaessig verdienen, wuerde eine relative Quote keinen Persilschein fuer "Frieda" bedeuten, auch eine Professur zu bekommen. Es fehlen schlicht die Bewerberinnen und das hat auch kulturell, gesellschaftliche Ursachen. Es ist doch voellig abwegig anzunehmen, es gaebe eine geschlechtsspezifische Verschwoerung mittels Quote wider Kompetenz Positionen zu besetzen, weil einzelne Frauen geldgeil sind. Das ist irsinnig vor dem Hintergrund, dass nur 18% aller Professoren weiblich sind.
Wenn es solche Frauen ihren misogynen Phantasien gerecht werdend gibt, dann werden diese Politiker bei den Gruenen mit ihrer absoluten Quote und guter Kohle. Das wuerde man doch nicht als Professorin oder Managerin.
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ZitatIch kann mit diesem misogynen Zeug nichts anfangen.


Es geht ja auch nicht um persönliche Vorlieben oder Einstellungen, sondern um das Erkennen, was hinter den Phrasen und Sprüchen steckt.

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Hinter welchen Phrasen und Spruechen getaetigt durch wen? Als Gegner der Frauenquote komme ich mir daemlich vor, pseudopro nachfragen zu muessen, weil ihre Deutungen abwegig sind. Das gilt auch fuer rechts und links. Ueberall unterstellt man mir rechts zu sein oder neoliberal, hier muss ich schlicht aus Vernunftsgruenden "linksgruen" argumentieren. Das ist bizarr.
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Aber davon abgesehen habe ich heute eine Studie gefunden (besser: den Bericht darüber), der hier u.U. weiterhelfen könnte. Hier ist sie: -> http://www.welt.de/debatte/kommentare/ar...-Undenkbar.html

Kernaussage laut Bericht: Die besseren Chancen im Beruf haben alleinstehende Frauen und verheiratete Männer. Also keine männlichen Singles und keine verheirateten Frauen. Finde ich nicht uninteressant, zumal es auch erklären KÖNNTE, warum in einigen Positionen Männer stark dominieren: Wenn Karrierefrauen beim Ticken der biologischen Uhr sich "auf dem letzten Drücker" für Familie und Kind entscheiden, der Karriere Ade sagen, dann rückt wer nach?

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Das schildert doch genau das Problem. Ein 40 jaehriger Mann ohne Familie ist ein Psycho. Bindungsgestoert oder Alkoholiker, der anstatt sein Kind abends lieblich zu betten mit anderen Psychos in der Kneipe saeuft. Stellt man den ein, nein. Eine ungebundene Frau mit ordentlichem Lebenslauf und sich auf eine gehobene Stelle bewerbend beweist, dass sie karrierefixiert ist. Wer naehme die nicht? Hier ruht auch das patriachalische entscheidungsrelevante Element. Es handelt sich obig nicht um Vorurteile sondern um Statistik. Es gibt aber auch Frauen mit Familie, die einen Job wie ein Mann erfuellen koennten. Diese werden noch diskriminiert. Es gibt dabei natuerlich eine biologische Komponente, aber diese diskutieren wir wohl gerade eher nicht.

Huhngesicht

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Blamage für den Staat - NPD zieht Verbotsverfahren gegen sich ins Lächerliche
Das muß uns sehr bedenklich stimmen!

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