Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#1 von huhngesicht , 17.02.2013 19:06

Da moechte man auswandern.
http://www.welt.de/newsticker/news3/arti...-Aufmarsch.html
Meinungsfreiheit wird mit Fuessen getreten, weil Linksgruene und andere Perverse rechtschaffene Deutsche bedrohen. Ehrliche Deutsche wollen aufrecht im Sinne Deutschlands vor Rumaenen und Bulgaren, man nennt sie auch gerne Zigeuner, warnen. Das hehre Demonstrationsrecht wird aber schaebigst untergraben, wenn Antifa-Linksfaschisten nicht selten als Rentner und Kinder getarnt das wahrhaftig tugendliebende NPD-Mitglied uebelst behindern. Was faellt dem RECHTschaffenen Diskutanten hier dazu noch ein?

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RE: Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#2 von weihrauch , 17.02.2013 23:30

Zitat von huhngesicht im Beitrag #1
Da moechte man auswandern.
http://www.welt.de/newsticker/news3/arti...-Aufmarsch.html
Meinungsfreiheit wird mit Fuessen getreten, weil Linksgruene und andere Perverse rechtschaffene Deutsche bedrohen. Ehrliche Deutsche wollen aufrecht im Sinne Deutschlands vor Rumaenen und Bulgaren, man nennt sie auch gerne Zigeuner, warnen. Das hehre Demonstrationsrecht wird aber schaebigst untergraben, wenn Antifa-Linksfaschisten nicht selten als Rentner und Kinder getarnt das wahrhaftig tugendliebende NPD-Mitglied uebelst behindern. Was faellt dem RECHTschaffenen Diskutanten hier dazu noch ein?

Huhngesicht


Das ist aber sehr aufmerksam von Ihnen, in meinem Sinne zu denken und mir dadurch ersparen, den Grundtext nieder zuschreiben.
Die NPD-Veranstaltung mit dem Motto "Für Sicherheit durch Recht und Ordnung" auf dem Alten Messplatz ging zu Ende, bevor sie richtig begonnen hatte: Gegendemonstranten verhinderten durch Straßenblockaden, dass die angekündigten 70 Neonazis überhaupt zusammenkommen konnten. Auch Straßenbahnlinien wurden von Aktivisten blockiert, was die Anreise der Rechtsextremen ebenfalls erschwerte.

Bewundernswert, das sich die tapferen Gegendemonstraten dafür opferten, die Straßen zu blockieren und den Straßenbahnverkehr teilweise unterbanden.
Sie haben sich damit nicht nur den Dank der Fahrgäste zugezogen, sondern mit Sicherheit auch den der Fahrer, die wenigstens mal für einige Stunden pausieren durften.

Ein Sonderbus mit NPD-Demonstranten musste wieder umkehren, weil die Straße durch Container blockiert worden war. So stand nur eine kleine Gruppe von Extremisten - gut bewacht von der Polizei - auf einem umzäunten Feld, das wiederum von den Gegendemonstranten belagert wurde.

Auch das Bereitsstellen der Container darf dabei nicht unterschätzt werden, haben die lieben Gegendemonstranten doch schon im Vorfeld erahnt, daß die Rechten nur Müll auf den Straßen hinterlassen würden. Sie wollten der Straßenreinigung dadurch Arbeit ersparen.

Die nicht einmal zehn Neonazis wurden mit Eiern und nassen Teebeuteln beworfen. Echte Gewalttaten blieben nach Angaben eines Polizeisprechers aus. "Das Ganze ist zum Glück friedlich geblieben", sagte er. Polizei und die Organisatoren der Gegendemonstration, darunter das Bündnis "Mannheim gegen Rechts" und die Grünen, sprachen übereinstimmend von etwa 1.500 Teilnehmern. Die NPD-Sympathisanten zogen sich schließlich in Begleitung einer großen Polizeieskorte zurück.

Großen Dank noch der Zivilcourage der Gegendemonstranten - haben sie sich doch tapfer den 10 bösen Neonazis entgegengestellt - und das noch in der Unterzahl.

Es ist überhaupt nicht zu fassen. Da bemüht sich die Bundesregierung, Fachkräfte nach Deutschland zu bekommen und diese sind den bösen Nazis nicht willkommen.
Dabei könnten wir doch froh sein, daß sie sich entschlossen haben, zu uns zu kommen - die anderen Länder werden mit Sicherheit neidisch sein.

Und der Steuerzahler kam nebenbei auch zu seinem Recht.
Es werden von der Stadt 600.000 Euro bereit gestellt - dem werden vielleicht noch zusätzlich geschaffene Sozialarbeiter bereitgestellt, die dem Zuwanderer behutsam erklärt, daß es für ihn viel wichtiger sei, die eigene Kultur und Sprache zu behalten und sich auf gar keinen Fall integrieren müsse.
Das ist eine wahrlich beispielhafte Willkommenskultur.

Also, liebes Huhngesicht - Sie sind mir wirklich zuvor gekommen.

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RE: Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#3 von heinzwernerhübner , 18.02.2013 06:54

Zitat
Was faellt dem RECHTschaffenen Diskutanten hier dazu noch ein?



Nun, dass kann ich nicht sagen.
Was hingegen einem liberalen Diskutierenden dazu einfällt kann ich Ihnen wohl mitteilen: Eine unsäglich primitive Unterstellung ist Ihr Beitrag!

hwh

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RE: Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#4 von huhngesicht , 18.02.2013 11:31

Nun, dass kann ich nicht sagen.
Was hingegen einem liberalen Diskutierenden dazu einfällt kann ich Ihnen wohl mitteilen: Eine unsäglich primitive Unterstellung ist Ihr Beitrag!

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Dass das satirisch gemeint war, ist aber schon klar?

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RE: Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#5 von huhngesicht , 18.02.2013 14:14

Es ist überhaupt nicht zu fassen. Da bemüht sich die Bundesregierung, Fachkräfte nach Deutschland zu bekommen und diese sind den bösen Nazis nicht willkommen.
Dabei könnten wir doch froh sein, daß sie sich entschlossen haben, zu uns zu kommen - die anderen Länder werden mit Sicherheit neidisch sein.

Und der Steuerzahler kam nebenbei auch zu seinem Recht.
Es werden von der Stadt 600.000 Euro bereit gestellt - dem werden vielleicht noch zusätzlich geschaffene Sozialarbeiter bereitgestellt, die dem Zuwanderer behutsam erklärt, daß es für ihn viel wichtiger sei, die eigene Kultur und Sprache zu behalten und sich auf gar keinen Fall integrieren müsse.
Das ist eine wahrlich beispielhafte Willkommenskultur.

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Mir ist nicht klar, was der letzte Teil ihrer Antwort mit der Demonstration zutun haben soll? Auslaendische Fachkraefte muessen weder die deutsche Sprachen erlernen (die sprechen anzunehmend englisch wie ihre deutschen Kollegen auch) noch ihre Kultur aufgeben. Die haben in der Regel nicht vor, dauerhaft in Deutschland zu bleiben und wenn doch, dann lernen sie die deutsche Sprache zumindest leidlich aus eigenem Interesse.

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RE: Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#6 von weihrauch , 18.02.2013 15:06

Zitat von huhngesicht im Beitrag #5
Es ist überhaupt nicht zu fassen. Da bemüht sich die Bundesregierung, Fachkräfte nach Deutschland zu bekommen und diese sind den bösen Nazis nicht willkommen.
Dabei könnten wir doch froh sein, daß sie sich entschlossen haben, zu uns zu kommen - die anderen Länder werden mit Sicherheit neidisch sein.

Und der Steuerzahler kam nebenbei auch zu seinem Recht.
Es werden von der Stadt 600.000 Euro bereit gestellt - dem werden vielleicht noch zusätzlich geschaffene Sozialarbeiter bereitgestellt, die dem Zuwanderer behutsam erklärt, daß es für ihn viel wichtiger sei, die eigene Kultur und Sprache zu behalten und sich auf gar keinen Fall integrieren müsse.
Das ist eine wahrlich beispielhafte Willkommenskultur.

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Mir ist nicht klar, was der letzte Teil ihrer Antwort mit der Demonstration zutun haben soll? Auslaendische Fachkraefte muessen weder die deutsche Sprachen erlernen (die sprechen anzunehmend englisch wie ihre deutschen Kollegen auch) noch ihre Kultur aufgeben. Die haben in der Regel nicht vor, dauerhaft in Deutschland zu bleiben und wenn doch, dann lernen sie die deutsche Sprache zumindest leidlich aus eigenem Interesse.

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Das Beispiel mit den Zigeunern haben Sie doch ins Spiel gebracht - und ich habe lediglich darauf geantwortet.
Aber natürlich müssen Fachkräfte die deutsche Sprache erlernen - die deutsche Englischneurose ist nicht bindend.
Und im Gegensatz zu vielen anderen bin ich für eine strikte Assimilation - wie sie auch in den USA üblich ist.
Komisch, daß ausgerechnet Deutsche gegen Assimilation sind, wo sie doch ein Musterbeispiel dafür sind, wenn sie auswandern.
Ein Deutscher aus dem Hesseland, der 2012 in die USA auswandert, hat sich innerhalb kürzester Zeit assimiliert statt integriert, so das er schon in der Lage ist, in die Armee einzutreten und ein 150% Ami wird.

Beispiel: Ein in den 30er Jahren eingewanderter Deutscher (nichtjüdisch) wurde bereits im Kriege gegen Deutschland eingesetzt - er war besonders engagiert, Deutschland zu schlagen (Brücke von Remagen).

Nur eine Assimilation - eine Staatsbürgerschaft schafft loyale Staatsbürger.
Außerdem - meinen Sie das im ernst mit den Fachkräften aus Rumänien und Bulgarien?

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RE: Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#7 von huhngesicht , 18.02.2013 15:30

Das Beispiel mit den Zigeunern haben Sie doch ins Spiel gebracht - und ich habe lediglich darauf geantwortet.

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Ich habe das nicht ins Spiel gebracht, sondern das war angeblich ein Grund fuer die Demonstration. Den Zusammenhang mit Fachkraeften haben sie hergestellt. Ich nehme auch nicht an, dass zugewanderte aus Bulgarien oder Rumaenien ueberwiegend Fachkraefte sind.
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Aber natürlich müssen Fachkräfte die deutsche Sprache erlernen - die deutsche Englischneurose ist nicht bindend.

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International arbeitende Fachkraefte wechseln ihre Position mitunter haeufiger. Es waere eine absurde Zumutung, wenn sie immer wieder die Sprache des jeweiligen Gastlandes lernen muessten (das waere gar nicht machbar, schliesslich sollen sie in ihrem Fach taetig sein und nicht Sprachschulen besuchen). Im Fachkraeftebereich wird ohnehin erwartet, dass man sich international verstaendigen kann und da ist die Spache nun mal englisch. Das ist keine Neurose sondern eine pragmatische Uebereinkunft.
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Und im Gegensatz zu vielen anderen bin ich für eine strikte Assimilation - wie sie auch in den USA üblich ist.

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Das ist auch in den USA nicht ueblich. Das gilt nur fuer Auswanderer, die unbedingt besonders amerikanisch sein wollen. Und es ist auch aeusserst fraglich, ob man deren tendenzielle Pruederie, Oberflaechlichkeit und Waffenliebe unbedingt annehmen moechte. Ich habe schon in den USA kurzzeitig gearbeit und niemand hat mich assimiliert. Wir sind ja nicht bei den Borg.
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Komisch, daß ausgerechnet Deutsche gegen Assimilation sind, wo sie doch ein Musterbeispiel dafür sind, wenn sie auswandern.
Ein Deutscher aus dem Hesseland, der 2012 in die USA auswandert, hat sich innerhalb kürzester Zeit assimiliert statt integriert, so das er schon in der Lage ist, in die Armee einzutreten und ein 150% Ami wird.

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Wenn ein Deutscher in die USA auswandert, gibt es kaum relevante kulturelle Unterschiede.
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Beispiel: Ein in den 30er Jahren eingewanderter Deutscher (nichtjüdisch) wurde bereits im Kriege gegen Deutschland eingesetzt - er war besonders engagiert, Deutschland zu schlagen (Brücke von Remagen).

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Soll das ein positives Beispiel sein? Ein Mensch, der sich im Krieg besonders engagiert? Er haette besser darauf hinarbeiten sollen, den Krieg zu verhindern.
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Nur eine Assimilation - eine Staatsbürgerschaft schafft loyale Staatsbürger.
Außerdem - meinen Sie das im ernst mit den Fachkräften aus Rumänien und Bulgarien?

###
Der Begriff Asssimilation suggeriert, dass ein Inidivuum nicht zur Kultur des Landes beitraegt, sondern diese indiviualitaetsfeindlich uebernimmt. Das schiene mir erstens falsch und gewalttaetig, zweitens ueberfluessig und drittens unrealistisch. Deutschland hat seit Jahrzehnten von kulturellen Einfluessen profitiert. Es war hier ja nicht besser, als es nur Grillkaten und keine Doenerlaeden gab.

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RE: Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#8 von heinzwernerhübner , 18.02.2013 16:43

Zitat
Dass das satirisch gemeint war, ist aber schon klar?



Nö, war mir nicht klar.
Wenn es denn so ist: mea culpa, mea maxima culpa - ehrlich. :)

hwh

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RE: Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#9 von huhngesicht , 18.02.2013 17:00

Nö, war mir nicht klar.
Wenn es denn so ist: mea culpa, mea maxima culpa - ehrlich. :)

###
Ganz schoen gruselig. Hier meinen so viele Personen rechten Unsinn ernst, dass man meine Satire nicht als solche erkennt.

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RE: Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#10 von heinzwernerhübner , 18.02.2013 17:07

Zitat
Hier meinen so viele Personen rechten Unsinn ernst, dass man meine Satire nicht als solche erkennt.



Linken Unsinn auch?
Ich meine, die Demokratie wird von beiden Seiten in die Zange genommen. Von links noch heftiger als von rechts - will halt kaum einer wahrnehmen.

hwh

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RE: Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#11 von huhngesicht , 18.02.2013 17:20

Linken Unsinn auch?
Ich meine, die Demokratie wird von beiden Seiten in die Zange genommen. Von links noch heftiger als von rechts - will halt kaum einer wahrnehmen.

###
Ich bin generell kein Freund dieser bizarren Einteilungen in links und rechts. Auch in der Politik sollten Sachfragen und nicht ideologische Pakete im Vordergrund stehen. Letzteres verfuehrt den Debilen dazu, Dinge gut oder schlecht zu finden, nur weil diese mit einem Schlagwort wie links, rechts oder mittig versehen werden.
Umweltschutz ist nicht links, nur weil die Gruenen diesen besonders gewichten und daran ist auch nichts schlecht. Auch Kitas sind nicht links sondern schlicht Einrichtungen, in denen kleine Kinder Berufstaetiger betreut werden koennen. Und Gentechnik ist nicht rechts und eine profitorientierte Unternehmenspolitik ist auch nicht rechts oder neoliberal. Homosexualitaet ist nicht links und das Fuehren einer Ehe nicht rechts. Respekt vor Auslaendern ist genauso wenig links wie Mitgefuehl fuer Menschen in prekaeren Verhaeltnissen. Und auch Gewalt oder Kriminalitaet sind nicht erstlinig links oder rechts, sondern erstlinig kriminell. Das liesse sich endlos fortsetzen. Die Einteilung in links und rechts will taeuschen, indem kuenstlich je nach Neigung auf- oder abgewertet wird.

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RE: Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#12 von weihrauch , 18.02.2013 17:45

[quote="huhngesicht"|p1766]Das Beispiel mit den Zigeunern haben Sie doch ins Spiel gebracht - und ich habe lediglich darauf geantwortet.

###
Ich habe das nicht ins Spiel gebracht, sondern das war angeblich ein Grund fuer die Demonstration. Den Zusammenhang mit Fachkraeften haben sie hergestellt. Ich nehme auch nicht an, dass zugewanderte aus Bulgarien oder Rumaenien ueberwiegend Fachkraefte sind.
###

Ich kann auch hartnäckig sein - in Bezug auf die Fachkräfte.
Diesen Begriff haben Sie vor mir erwähnt.


"Mir ist nicht klar, was der letzte Teil ihrer Antwort mit der Demonstration zutun haben soll? Auslaendische Fachkraefte muessen weder die deutsche Sprachen erlernen (die sprechen anzunehmend englisch wie ihre deutschen Kollegen auch) noch ihre Kultur aufgeben. Die haben in der Regel nicht vor, dauerhaft in Deutschland zu bleiben und wenn doch, dann lernen sie die deutsche Sprache zumindest leidlich aus eigenem Interesse.

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RE: Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#13 von huhngesicht , 18.02.2013 18:13

Sie haben ein recht lueckenhaftes Gedaechtnis. Ich zitiere sie:

"Es ist überhaupt nicht zu fassen. Da bemüht sich die Bundesregierung, Fachkräfte nach Deutschland zu bekommen und diese sind den bösen Nazis nicht willkommen.
Dabei könnten wir doch froh sein, daß sie sich entschlossen haben, zu uns zu kommen - die anderen Länder werden mit Sicherheit neidisch sein."

Deshalb griff ich Fachkraefte auf. Sie haben diese eigenartigerweise angesprochen. Sollten sie das "nur" ironisch gemeint haben, waere das im Kontext Beduerftigkeit zumindest hoechst unpassend. Und gegen illegale Zuwanderung gibt es Gesetze, dagegen muss man nicht demonstrieren.

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RE: Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#14 von weihrauch , 18.02.2013 18:22

Zitat von huhngesicht im Beitrag #13
Sie haben ein recht lueckenhaftes Gedaechtnis. Ich zitiere sie:


Und gegen illegale Zuwanderung gibt es Gesetze, dagegen muss man nicht demonstrieren.

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.....die aber anscheinend außer Kraft gesetzt wurden. Ausnahmen ersetzen Gesetze in Bezug auf Duldung.
Und Duldung steht hierzulande hoch im Kurs.

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RE: Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#15 von huhngesicht , 18.02.2013 18:28

Bevor Andeutungen wieder rassistische Wirrungen naehren:

http://de.statista.com/statistik/daten/s...-herkunftsland/

Auslaender in Deutschland machen nicht einmal 10% der Bevoelkerung aus.

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RE: Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#16 von weihrauch , 18.02.2013 18:52

Zitat von huhngesicht im Beitrag #15
Bevor Andeutungen wieder rassistische Wirrungen naehren:

http://de.statista.com/statistik/daten/s...-herkunftsland/

Auslaender in Deutschland machen nicht einmal 10% der Bevoelkerung aus.

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Ich gehe einmal davon aus, daß Sie genau wissen, das diese Rechnung nicht stimmt.
Die deutschen Behörden könnten es sogar so hinbiegen, daß es nur 1% Ausländer gibt - die meisten davon Touristen.
Richtig - das hat etwas mit Einbürgerung zu tun, wie Sie es sicher auch wissen.

In Wirklichkeit müssen sie von einem Migrantenhintergrund ausgehen - und der liegt zwischen 25 und 30%.
Der deutsche Paß ist lediglich ein behördlicher Aufwand.

Von den bis zu 9jährigen Einwohnern sind es sogar - je nach Region - bis zu 80%.

Hier ein aufschlußreicher Artikel zu diesem Thema.
Vorneweg: Es ist ein statistischer und kein ideologischer Artikel

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-...e535a63c.0.html


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RE: Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#17 von huhngesicht , 18.02.2013 19:02

http://de.wikipedia.org/wiki/Migrationshintergrund

Hier sind Zahlen zu dem, was sie meinen. In dem Fall handelt es sich aber um Deutsche. Egal, wo man auf der Welt lebt, ist man immer zugewandert, es sei denn man lebt in Afrika, der Wiege der Menschheit.

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RE: Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#18 von heinzwernerhübner , 18.02.2013 19:30

Zitat
Ich bin generell kein Freund dieser bizarren Einteilungen in links und rechts.



Sie verwenden (ob nun satirisch oder nicht) nicht nur in einem Beitrag dieses Vokabular, und andererseits sind Sie kein Freund dieser Einteilung?
DAS ist bizarr! Meinen Sie nicht?

Zitat
Umweltschutz ist nicht links, nur weil die Gruenen diesen besonders gewichten



Übrigens wäre Umweltschutz dann liberal, denn ein FDP-Ministerium hat diese wichtige Problematik lange vor den Grünen bereits "gepflegt".

Zitat
Die Einteilung in links und rechts will taeuschen, indem kuenstlich je nach Neigung auf- oder abgewertet wird.



Oh nein! Diese "Einteilung" ist durchaus angebracht zu konkretisieren, aus welcher ideologischen Richtung einer agiert.
Und sie ist notwendig, um zu verdeutlichen, dass es zwischen ihren extremen Anhängern KEINEN Unterschied in ihrer Einstellung zur Demokratie gibt.
Ich gebe zu, dass man darüber trefflich streiten kann.
hwh

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RE: Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#19 von huhngesicht , 18.02.2013 20:00

Ich bin generell kein Freund dieser bizarren Einteilungen in links und rechts.

Sie verwenden (ob nun satirisch oder nicht) nicht nur in einem Beitrag dieses Vokabular, und andererseits sind Sie kein Freund dieser Einteilung?
DAS ist bizarr! Meinen Sie nicht?

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Ich vermeide diese Einteilung wenn moeglich. Ich gehe nur darauf ein, wenn der Gegenueber sie selbst beansprucht.
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ZitatUmweltschutz ist nicht links, nur weil die Gruenen diesen besonders gewichten

Übrigens wäre Umweltschutz dann liberal, denn ein FDP-Ministerium hat diese wichtige Problematik lange vor den Grünen bereits "gepflegt".

###
Die Pflege ist vermutlich ein wenig duerftig gewesen, sonst gaebe es heute keine Gruenen. Ausserdem ist die FDP bei dem Thema auch heute noch mitunter rueckstaendig. Mir faellt da zB die Kaefighaltung von Huehnern ein. Das ist widerlich und menschenunwuerdig, und wer sich kein Ei fuer 30 statt 20 Cent leisten kann, sollte nicht entscheidungsrelevant sein.
###

ZitatDie Einteilung in links und rechts will taeuschen, indem kuenstlich je nach Neigung auf- oder abgewertet wird.



Oh nein! Diese "Einteilung" ist durchaus angebracht zu konkretisieren, aus welcher ideologischen Richtung einer agiert.

###
Ich bin weder links noch rechts noch mittig. Von wo agiere ich dann ;-)
Ich halte die Einteilung insofern fuer ungluecklich, dass sie leicht missbraucht wird. Es reicht das Wort Nazi zu schreiben und die Person ist diskreditiert, voellig gleich, was sie in der Sache sagen wollte. Das passiert hier im Forum besonders auch anders herum. Hier lautet das Schimpfwort "Linksgruene" (was auch immer das ist). Ich finde das insofern interessant, dass ich als FDP-Waehler am ehesten noch die Gruenen als Alternative erwaegen wuerde, und sie nicht als Feindbild betrachte.
###

Und sie ist notwendig, um zu verdeutlichen, dass es zwischen ihren extremen Anhängern KEINEN Unterschied in ihrer Einstellung zur Demokratie gibt.
Ich gebe zu, dass man darüber trefflich streiten kann.

###
Ich stimme dem zwar grundsaetzlich zu, wuerde aber dennoch erheblich zwischen links und rechts in der politischen Landschaft Deutschlands differenzieren. Rechts von der CDU gibt es keine relevante demokratietaugliche Partei in Deutschland. Ich wuesste auch nicht, wie man jenseits erzkonservatisten CSU-Kreisen da etwas etablieren koennte. Die LINKE hingegen ist eine politisch relevante und domestizierte Kraft (auch wenn es da genug Spinner gibt). Wenn die mal in Regierungsverantwortung zB in den neuen Bundeslaendern sind, dann entscheiden die auch nicht anders als buergerliche Parteien. Und nach Schroeder war links auch einfach ziemlich Platz freigeworden.

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RE: Ich dachte mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#20 von horstR , 18.02.2013 20:03

Servus Heinz,
vielleicht will er eher zwischen extrem und nicht extrem unterscheiden...

Zumal es ja wohl keine wirkliche rechte Partei in D existiert...

Was den Umweltschutz angeht, der kommt eher diktatorisch daher. Ich warte nur noch auf Pferdefleisch in Bioläden...


Saludos

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RE: Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#21 von heinzwernerhübner , 18.02.2013 20:14

Zitat
Ich bin weder links noch rechts noch mittig. Von wo agiere ich dann ;-)



Na das ist doch wohl klar. Dann agieren Sie ohne ideologische Scheuklappen. Und das ist doch gut so. - Wenn es denn stimmt.
Ich hatte geschrieben: ... aus welcher ideologischer Richtung ... einer kommt.

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RE: Ich dachte mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#22 von weihrauch , 18.02.2013 20:14

Zitat von huhngesicht im Beitrag #17
http://de.wikipedia.org/wiki/Migrationshintergrund

Egal, wo man auf der Welt lebt, ist man immer zugewandert, es sei denn man lebt in Afrika, der Wiege der Menschheit.

Huhngesicht


Das ist wiederum ein anderes Thema, es ging nur um Ihre Behauptung:
"Auslaender in Deutschland machen nicht einmal 10% der Bevoelkerung aus."

Und das sollte richtig gestellt werden.

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RE: Ich dachte mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#23 von horstR , 18.02.2013 20:29

Falsch angehängt, oder?


Saludos

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RE: Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#24 von huhngesicht , 18.02.2013 20:38

Na das ist doch wohl klar. Dann agieren Sie ohne ideologische Scheuklappen. Und das ist doch gut so. - Wenn es denn stimmt.

###
Ich behaupte kuehn, dass das stimmt. Der Grund fuer mich, die FDP zu waehlen, ist gerade der, dass sie mir am wenigsten ideologisch erscheint. Ideologien beschraenken das Denken, das missfaellt mir und ist in meinen Augen auch nicht freiheitlich. Deshalb wundert es mich auch so, wenn die FDP fuer Rechte so attraktiv ist.

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RE: Ich dachte mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

#25 von huhngesicht , 18.02.2013 20:44

Das ist wiederum ein anderes Thema, es ging nur um Ihre Behauptung:
"Auslaender in Deutschland machen nicht einmal 10% der Bevoelkerung aus."

Und das sollte richtig gestellt werden.

###
Da gab es nichts richtig zu stellen. Wenn ein Deutscher Vorfahren wo auch immer hat, ist er dennoch kein Auslaender. Sonst waere ich nach heutiger Kartenlage Pole (auch wenn sie das vermutlich anders saehen ;-)

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