Das muß uns sehr bedenklich stimmen!

#1 von horstR , 15.02.2013 13:41

http://www.handelsblatt.com/politik/bund...en/7789552.html

Wenn das so weiter geht, werde ich mich für freie Wähler bundesweit einsetzen!

Das ist Schwuchtelpolitik nach dem Motto: Der EURO ist Europa, was nachweislich falsch ist!


Saludos

HR

FDP wählen statt Spaß Bremsen

horstR  
horstR
Beiträge: 1.174
Registriert am: 28.12.2012


RE: Das muß uns sehr bedenklich stimmen!

#2 von JoG , 15.02.2013 14:06

Ich weiß nicht, ob man das mit "Schwuchtelpolitik" das richtige Wort verwendet, aber sie ist jedenfalls mE auch eine strategische Dummheit. Eine gemessen und abwägende Haltung, die die bisherige Europapolitik weitgehend in Frage stellte aber sich hinter eine EU stellt, die stark umgestaltet auf grundlegend gesunde Beine gestellt werden muss, würde vielen Wähler zusagen. Dass eine solche Politik auch zum Wohle der meisten Deutschen wäre kommt hinzu. Ich kann mir nicht vorstellen, wer eine Partei des europäischen "Weiter so" wählen könnte. Aber es gibt offenbar Viele, die nicht verstanden haben, wie viel dieses schlecht fabrizierte Europa sie kostet und kosten wird.

JoG  
JoG
Beiträge: 2.092
Registriert am: 29.12.2012


RE: Das muß uns sehr bedenklich stimmen!

#3 von horstR , 15.02.2013 14:35

Wollen Sie mir politische Korrektheit einbläuen? Kann ich drauf verzichten, ich drücke mich gerne unmissverständlich u deutlich aus. Hauptsache Sie erfassen den Sinn meiner Worte, nur Mut...


Saludos

HR

FDP wählen statt Spaß Bremsen

horstR  
horstR
Beiträge: 1.174
Registriert am: 28.12.2012


Das ist eindeutig - weniger nachdenklich

#4 von weihrauch , 15.02.2013 15:29

Die FDP tut auch alles, um weiterhin uninteressant zu bleiben.
Politische Dummheit kann weh tun und sollte bestraft werden.
Aber es bestätigt weider einmal, daß wir ein GLEICHGESCHALTETES PARTEIENSYSTEM haben.
Zu den wichtigen Themen Euro, EU, Einwanderungspolitik, Kampf gegen Rechts (gesellschaftspolitische Ordnung), Vergangenheitsbewältigung und Patriotismus gibt es in der BRD KEINE ALTERNATIVE.
Im Grunde genommen reichen CDU,SPD, Grüne und Linkspartei - alles andere sind Nachäffer.

Westerwelle kann ich nur mit Rita Süssmuth vergleichen.

weihrauch  
weihrauch
Beiträge: 960
Registriert am: 17.01.2013


RE: Das muß uns sehr bedenklich stimmen!

#5 von JoG , 15.02.2013 16:39

Dann helfen Sie mir doch vielleicht. Was ist für Sie eine "Schwuchtelpolitik"? Wie drückt sich so eine aus?

PS: Es war weniger eine mangelnde PC, die ich hinterfragte, als eher eine merkwürdige Verwednung des Wortes. Ich hätte die Art Politik nicht mehr mit Westerwelle oder Wowereit in Verbindung gebracht als bspw mit Merkel oder Schweinchen Schlau.

JoG  
JoG
Beiträge: 2.092
Registriert am: 29.12.2012


RE: Das ist eindeutig - weniger nachdenklich

#6 von JoG , 15.02.2013 16:55

Was Sie sagen ist schon richtig. Es gibt einen weitgehenden Gleichschritt der Parteien zu fast allen Themen. Das ist aber nicht eigentlich neu. Es waren die politischen Entscheidungen daraus oft sehr schlecht und die Folgen mussten vernebelt werden, die Konsequenzen aufgeschoben. Nun haben sie sich vielfach eine Größe erreicht, die sich nicht verbergen lässt und zum Teil bereits unerhörte Kosten verursachen. Einige schlecht konstruierte politische Subsysteme scheitern gerade. Andere werden bald folgen.

Wie gerade mit der Energie (Atomausstieg, Renten, Krankenwesen, Subventionen für bestehende alternative Energie) stößt die Politik an Grenzen und sieht sich sogar gezwungen die Rechtsstaatlichkeit des Landes zu opfern. Auch das wird schlimmer werden. Insgesamt wird es die nächste Zeit uU recht spannend. Lediglich ein Aufschwung der Weltwirtschaft könnte die Spannungen vorübergehend in Schach halten. Aber die Entwicklung war bereits gegen Ende der Ära Kohl sichtbar und in seinem Verlauf ziemlich absehbar. Es war und bleibt lediglich eine Frage, wann ein externer Schock das nunmehr recht belastete System so weit destabilisiert, um tiefgehende Änderungen zu erzwingen. Wenn es noch einen oder gar zwei Konjunkturzyklen dauert, dann gnade uns Gott.

JoG  
JoG
Beiträge: 2.092
Registriert am: 29.12.2012


RE: Schwuchteln und Transen???

#7 von huhngesicht , 15.02.2013 18:03

Wollen Sie mir politische Korrektheit einbläuen? Kann ich drauf verzichten, ich drücke mich gerne unmissverständlich u deutlich aus. Hauptsache Sie erfassen den Sinn meiner Worte, nur Mut...

###
Was ist denn an Schwuchtelpolitik deutlich? Mal abgesehen davon, dass solche homophoben Aeusserungen, die man sonst nur auf dem Schulhof in Neu-Koelln von Kindern aus prekaeren Verhaeltnissen hoert, diskriminierend sind, macht die Bezeichnung im Kontext wenig sinn.
Mit dem Begriff Schwuchtel assoziiert man Unmaennlichkeit, also eine weichliche Warmduscherpolitik. Die konsequent mutige und notwendige Haltung dem Euro gegenueber und das Absaegen im Kontext unbrauchbarer Politiker ist doch gerade stark und dominant, klar und maennlich (und wenn es eine Assoziation mit WW sein sollte, ist auch dieser ja eher fuer aufbrausendes politisches Verhalten (also nicht schwuchtelig) bekannt. Hingegen waere eine weichlich aengstliche deutschtuemelige Politik, die rentnerdementartig rueckstaendig gestrige Verhaeltnisse gar ein Zurueck zur D-Mark weinerlich erfleht schwuchtelig. Folglich kann ich mit ihrer Kritik "Schwuchtelpolitik" ueberhaupt nichts anfangen. Da waere es ja viel naheliegender eurokritische Politik als zB "Transenpolitik" zu bezeichnen. Das waere auch formallogisch eher rechtfertigbar. Wenn wir den Begriff Transe nicht von Transvestit sondern transsexuell zB ableiten wuerden, koennte man die fehlende Bereitschaft, den Euro zu akzeptieren, mit der fehlenden Bereitschaft des eigenen biologischen Geschlechtes vergleichen. Ich haette fuer sowas Verstaendnis und wuerde den Begriff "Transenpolitik" nicht abwertend verwenden. Man muesste aber darauf hinweisen, dass eine Geschlechtsumwandlung schmerzhaft und aufwendig und fuer normale Menschen nicht erstrebenswert ist. Vergleichbar mit der Eurosituation.

Huhngesicht

huhngesicht  
huhngesicht
Beiträge: 510
Registriert am: 04.01.2013


RE: Schwuchteln und Transen???

#8 von weihrauch , 15.02.2013 19:01

[quote="horstR"|p1681]http://www.handelsblatt.com/politik/bundestagskandidaturen-fdp-laesst-euro-abweichler-fallen/7789552.html

Wenn das so weiter geht, werde ich mich für freie Wähler bundesweit einsetzen!

Hier ein Kommentar der Freien Wähler Frankfurt.
Dieser Ortsverein ist aber leider nicht repräsentativ für die Bundes-Wähler

Eine gute Analyse gegen die Grünen (68er) - eine der schlimmsten Zeiterscheinungen der letzten 500 Jahre

http://www.freie-waehler-frankfurt.de/ar...ndex.php?id=471

weihrauch  
weihrauch
Beiträge: 960
Registriert am: 17.01.2013


RE: Schwuchteln und Transen???

#9 von horstR , 15.02.2013 19:03

Eigentlich ganz einfach WW tönte als erster: wer gegen den EURO ist, ist gegen Europa.

DIESER SATZ IST EINFACH SCHWACHSINN AUCH WENN MUTTI IHN STÄNDIG WIEDERHOLT UND STEINBRÜCK IHN VERINNERLICHT HAT!


Saludos

HR

FDP wählen statt Spaß Bremsen

horstR  
horstR
Beiträge: 1.174
Registriert am: 28.12.2012


RE: Schwuchteln und Transen???

#10 von huhngesicht , 15.02.2013 19:45

Sie nennen also eine mehrheitlich als vernuenftig verstandene Politik nur deshalb "schwuchtelig", weil EIN Vertreter schwul ist? Dann muesste man wohl so ziemlich alles mit "Schwuchtelpolitik" titulieren. Der Zusammenhang macht auch deshalb keinen Sinn, weil die Relevanz des Euros und dessen Begreifen weit ueber die Zeit des Wirkens WWs hinausgeht. Verantwortliche im dem Zeitrahmen waren meinem Wissen nach alles Heten.

Huhngesicht

huhngesicht  
huhngesicht
Beiträge: 510
Registriert am: 04.01.2013


RE: Schwuchteln und Transen???

#11 von horstR , 15.02.2013 21:56

Der Satz wie die Denke sind ein in meinen Augen völlig unzulässiges Junktim, das ausschließlich für die Ahnungslosigkeit der Leute spricht, die in prägten (WW) und die ihn nutzen der Rest dieser "Verantwortungsträger".

Und was das heißt, können Sie ja gerne am Verhalten von Wowereit bzgl. Willy Brandt ablesen.

Wobei wir dann wieder bei meinen Eingangstatement wären...


Saludos

HR

FDP wählen statt Spaß Bremsen

horstR  
horstR
Beiträge: 1.174
Registriert am: 28.12.2012


RE: Das muß uns sehr bedenklich stimmen!

#12 von kjschroeder , 15.02.2013 22:26

Zitat
Wenn das so weiter geht, werde ich mich für freie Wähler bundesweit einsetzen!


Und es wird - natürlich - so weitergehen. Die Freien Wähler müssen aber langsam mal in die Püschen kommen, von denen hört man nichts.

Gruß
Klaus


Meine Lieblingsmusik heute:



Zum Original-Video

kjschroeder  
kjschroeder
Beiträge: 2.956
Registriert am: 27.12.2012


RE: Das muß uns sehr bedenklich stimmen!

#13 von horstR , 16.02.2013 00:18

Ich gebe denen 15% aus dem Stand...


Saludos

HR

FDP wählen statt Spaß Bremsen

horstR  
horstR
Beiträge: 1.174
Registriert am: 28.12.2012


RE: Das muß uns sehr bedenklich stimmen!

#14 von kjschroeder , 19.02.2013 09:45

Zitat
Ich gebe denen 15% aus dem Stand...


Theoretisch gemäß einer Umfrage sogar bis 25%. Aber darum muß gekämpft werden. Und eben davon ist immer noch nichts zu spüren. Die freien Wähler sind auf Bundesebene schlicht nicht existent.

Dabei gibt die FDP eine Vorlage nach der anderen. Jetzt ist es der Versuch, opportunistisch den Linksgrünen hinterher zu laufen. -> http://www.welt.de/politik/deutschland/a...liche-Ecke.html

Da werden die Leute lieber das Original wählen. Die FDP sollte sich endlich liberale Lösungen überlegen. Und genau an dem Punkt zeigt sich ihre Schwäche: Sie ist eben KEINE liberale Partei, da auch sie der unsäglichen Kindermädchen-Staatsphilosophie in der praktischen Poilitik huldigt. Und beim Euro ist sie komplett falsch aufgestellt.

Gruß
Klaus

kjschroeder  
kjschroeder
Beiträge: 2.956
Registriert am: 27.12.2012


RE: Das muß uns sehr bedenklich stimmen!

#15 von horstR , 19.02.2013 10:19

Ist schon klar, die FREIEN WÄHLER haben das alte FDP Problem die Organisation von vielen Individualisten.

Dazu kommt, daß die eben in der Regel keine Berufspolitiker sind, also Politik die Position in deren Leben einnimmt, die Politik zustehen sollte. Auf Dauer bestünde dann die Gefahr, daß der Parteien/Beamtenstaat dann durch einen reinen Beamtenstaat abgelöst werden könnte. Beides keine besonders rosigen Aussichten und auf lange Sicht nur durch die Aberkennung des passiven Wahlrechts für Angehörige des ÖD zu lösen...!


Saludos

HR

FDP wählen statt Spaß Bremsen

horstR  
horstR
Beiträge: 1.174
Registriert am: 28.12.2012


   

Frauenquote
Ich dache mir, ich komme weihrauch mal zu vor ;-)

Xobor Einfach ein eigenes Xobor Forum erstellen