Rassismus Vorwürfe gegen Jörg Uwe Hahn

#1 von horstR , 07.02.2013 18:32

Bei SPIEGEL online steppt der Bär:http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...t-a-882060.html
Ein unerhörter Vorwurf gegen Hahn, ganz nebenbei auch noch völlig unberechtigt.

Aber lest Euch die Kommentare zu dem Artikel durch!


Saludos

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RE: Rassismus Vorwürfe gegen Jörg Uwe Hahn

#2 von kjschroeder , 07.02.2013 18:37

Zitat
Bei SPIEGEL online steppt der Bär Ein unerhörter Vorwurf gegen Hahn, ganz nebenbei auch noch völlig unberechtigt.


Der steppt, was das angeht, auch noch woanders. Allerdings auch gegen Spiegel & Co. Dazu werde ich, wenn ich dazu komme, auch im Blog noch was schreiben. Die liberal-bürgerlichen Lauwarmduscher müssen endlich lernen, wie man sich gegen diese Art unterste Schublade wehrt.

Gruß
Klaus

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RE: Rassismus Vorwürfe gegen Jörg Uwe Hahn

#3 von horstR , 07.02.2013 18:41

Doppelt? Was ist da passiert?

Abgesehen davon habe ich gerade bei SPIEGEL online geschrieben, daß die GRÜNEN Gott sei Dank kein Rassismusproblem haben, deren Spitzenkandidat ist ja strohblond und hat strahlend blaue Augen...


Saludos

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RE: Rassismus Vorwürfe gegen Jörg Uwe Hahn

#4 von kjschroeder , 07.02.2013 18:51

Zitat
Doppelt? Was ist da passiert?


Keine Ahnung. Ist auch egal - ich habe die Doublette gelöscht.

Zitat
daß die GRÜNEN Gott sei Dank kein Rassismusproblem haben, deren Spitzenkandidat ist ja strohblond und hat strahlend blaue Augen...


Die Linken haben ja ihre Empörungsbude auifgemacht, von einer Unverschämtheit sinngemäß gesprochen und ihm Rassismus unterstellt.

Daraus kann man lernen: Wenn künftig irgendein Linksgrüner sowas über die Lieblingsminderheiten der Linksgrünen in die Welt setzt, indem von Toleranz, Gesellschaft etc, gelabert wird und sie "Bio-Deutschen" mangelnde Toleranz vorwerfen, muß es heißen: Unverschämtheit, selber Rassist. Ende der Durchsage. SO muß man diesen Leuten umgehen. Genau nach demselben Strickmuster. Den Dreck dahin zurückwerfen, wo er herkam.

Hier das Original-Interview, damit sich jeder selber einen Eindruck machen kann -> http://www.fnp.de/fnp/region/hessen/aufr...0457686.de.html (die eigentliche Passage steht auf Seite 3 des Interviews)

Gruß
Klaus

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RE: Rassismus Vorwürfe gegen Jörg Uwe Hahn

#5 von horstR , 07.02.2013 19:04

Dazu ergänzend die Stellungnahme der Frankfurter Neuen Presse, die das Interview veröffentlicht hat! :

Und achten wir mal drauf was die Nachrichtensendungen des ÖR daraus machen...


Saludos

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RE: Rassismus Vorwürfe gegen Jörg Uwe Hahn

#6 von Willik , 07.02.2013 19:06

...und schon haben wir ein neues Thema, das die ganze Nation bewegt und über das man sich in Diskussionsrunden die hohlen Köpfe heißreden kann!
Brüderle? Wer oder was ist Brüderle?
Ein Stück "Gechichte" (,wie ein früherer BK gesagt haben würde)
(:

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RE: Rassismus Vorwürfe gegen Jörg Uwe Hahn

#7 von kjschroeder , 07.02.2013 19:10

Zitat
Und achten wir mal drauf was die Nachrichtensendungen des ÖR daraus machen...


DAS interessiert mich auch. Ich werde mir das im Web angucken.

Gruß
Klaus

PS. Ich habe in Deinem Beitrag rumgewuselt, damit der link auch funktioniert - in der Ruhe liegt die Kraft, nicht in der Hektik bei copy&paste .... ;-)

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RE: Rassismus Vorwürfe gegen Jörg Uwe Hahn

#8 von kjschroeder , 07.02.2013 19:16

Zitat
Brüderle? Wer oder was ist Brüderle?
Ein Stück "Gechichte" (,wie ein früherer BK gesagt haben würde)



Aaah .... - ich fürchte, es ist nicht nur das. Schauen Sie: Das Jahr ist noch keine zwei Monate alt - und schon sind 2 Bundesminister beschädigt: Schavan und Brüderle. Das wird ein knüppelharter Wahlkampf.

Ich schätze, Rösler wäre als einer der nächsten "fällig" gewesen - die FDP ist ja das linksgrüne Lieblings-Haßobjekt. Dem hat Hahn - und jetzt kommt eine andere Sichtweise - einen Riegel vorgeschoben. Stellen Sie sich nämlich mal vor, es kommen irgendwelche Angriffe gegen Rösler, die dann locker mit dem hinweis "rotlackierte Faschisten", "Rassisten" etc. gekontert werden können .... ;-) Und das wissen die ! Deswegen ja auch das Aufheulen. Denen hat Hahn - wissentlich oder unwissentlich - in die Suppe gespuckt.

Wenn Hahn und die FDP DAS durchstehen, hat Rösler Ruhe in unserer Tabu-Republik. ;-)

Gruß
Klaus

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RE: Rassismus Vorwürfe gegen Jörg Uwe Hahn

#9 von huhngesicht , 07.02.2013 21:31

Interessant, wie gaenzlich empathiebefreit die Aussage hier ueberwiegend aufgefasst wird (nun gut, relativ zu manchen Beitraegen hier ist geradezu antirassistisch ;-).
Und nein, ich halte Hahn definitv nicht fuer einen Rassisten. Was er aber gemacht hat (und das ist schaebig), er hat Rassismus missbraucht, was auch nun wirklich jeder aus dem Wie der Formulierung herauslesen kann. Nehmen wir den Text mal auseinander (ich gehe davon aus, dass das Zitat korrekt ist).

"Hahn: Ja. Wir werden sicherlich noch eine kleine Personaldebatte bekommen über die Frage der Besetzung des FDP-Präsidiums auf Bundesebene auf dem Sonderparteitag Anfang März. Also, ob Herr Niebel und Herr Kubicki etwa nochmal eine Rolle spielen.

###
Bis hier ist die Sache normales politisches Geplaenkel. Er bestaetigt Roesler halbwegs, haelt aber alles offen, indem er andere (schwierige)Personen im Kontext Personaldebatte anfuehrt.
###

Bei Philipp Rösler <b>würde ich allerdings gerne wissen</b>,

###
Ist eine unmissverstaendlich aggressiv anklagende Wortwahl. Im Sinne, dass es jawohl laengst ueberfallig ist, sich die Antwort auf eine eigentlich rhetorische Frage zu stellen.
###

ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen asiatisch aussehenden Vizekanzler auch noch länger zu akzeptieren.

###
Besonders suggestiv ist hier die Formulierung "noch laenger". Es unterstellt, dass man wuesste, dass sie das eigentlich ohnehin nur temporaer ertragen kann, die Frage lautet nur wie lange.
Und da wundert es tatsaechlich irgendwen, dass halbwegs sensible Menschen von Rassismus sprechen? Man darf auch nicht vergessen, dass dies erstens natuerlich die Menschen in unserer Gesellschaft als Rassisten beschimpft (sie ertragen angeblich asiatisch aussehende Vizekanzler nicht) und zweitens Rassismus befoerdert, indem es ihn entschuldigend beruecksichtigt (ja, wenn die Menschen nun mal so sind, dass sie asiatisch aussehende Vizakanzler nicht ertragen, dann muessen wir, obwohl wir vorgeblich nicht rassistisch sind, das nun mal trotzdem im Kontext Personaldebatte bedenken.

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RE: Rassismus Vorwürfe gegen Jörg Uwe Hahn

#10 von Willik , 07.02.2013 23:42

"Das wird ein knüppelharter Wahlkampf."


Wahlkampf ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln! (:


"Ich schätze, Rösler wäre als einer der nächsten "fällig" gewesen - die FDP ist ja das linksgrüne Lieblings-Haßobjekt. Dem hat Hahn - und jetzt kommt eine andere Sichtweise - einen Riegel vorgeschoben. Stellen Sie sich nämlich mal vor, es kommen irgendwelche Angriffe gegen Rösler, die dann locker mit dem hinweis "rotlackierte Faschisten", "Rassisten" etc. gekontert werden können .... ;-) Und das wissen die ! Deswegen ja auch das Aufheulen. Denen hat Hahn - wissentlich oder unwissentlich - in die Suppe gespuckt.


Falls es wissentlich war... war es strategisch vom Feinsten.
Ich weiß noch nicht, ob ich denen das zutrauen soll?!

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RE: Rassismus Vorwürfe gegen Jörg Uwe Hahn

#11 von horstR , 07.02.2013 23:47

Der Vorwurf gegen Hahn u damit gegen weite Teile der FDP ist doch wirklich lächerlich!

Rösler ist Vorsitzender, ist das Rassismus?

Und dann habe ich bei SPON noch nachgeschoben Karry war als Jude hessischer Minister für die FDP - und - wer hat ihn erschossen?

Haben die bis jetzt noch nicht veröffentlicht...


Saludos

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RE: Rassismus Vorwürfe gegen Jörg Uwe Hahn

#12 von kjschroeder , 08.02.2013 00:32

Zitat
Es unterstellt, dass man wuesste,


Papperlapapp - zunächst einmal "unterstellt" diese Bemerkung eine Sorge.

Aber wir machen das jetzt mal anders. Das Interview gab es nämlich gar nicht. In Wahrheit wurde Claudia Roth befragt. So:

"Ist die Debatte um den Bundesvorstand also beendet?"

Roth: Ja. Wir werden sicherlich noch eine kleine Personaldebatte bekommen über die Frage der Besetzung des Präsidiums auf Bundesebene auf dem Parteitag. Also, ob Jürgen Trittin und Steffi Lemke etwa nochmal eine Rolle spielen. Bei Cem Özdemir würde ich allerdings gerne wissen, ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen türkisch aussehenden Vizekanzler auch noch länger zu akzeptieren.


Und jetzt versuchen wir uns die Reaktion vorzustellen. Man würde Claudia Roth Rassismus vorwerfen. Ihren Abgang fordern. Realistisch? Sie würde sagen, sie habe einfach nur die Sorge geäußert, ob die deutsche Gesellschaft schon soweit sei, jemanden wie Cem Özdemir auch längerfristig auszuhalten. Da sei sie sich nicht sicher, immerhin sei ja eine Beanchteiligung von Ausländern nach wie vor bekannt, nicht wahr? Und sie fürchtet, daß da in Bezug auf die Akzeptanz noch Nachholbedarf besteht. Siehe NSU, siehe die unselige "Leitkultur", etc.etc.etc.

Und ein Roth-"Candystorm" bräche aus - und wir hätten eine neue Migranten-Debatte über deren Benachteiligung.

Aber nun hat sowas die böse FDP gesagt - geht ja gar nicht.

Nein, dieses Rassistengeschwafel fällt auf die Urheber zurück. Mit der Bemerkung Hahns ist den Linksgrünen eine Pöbelmöglichkeit genommen worden - nämlich Rösler anzupöbeln. Ganz einfache Sache. Und darüber sind sie jetzt sauer.

Und da nützt Ihr Empathiegenuschel auch nicht zur Ablenkung. ;-)

Auf solch krude Ideen kann nur jemand kommen, der selber in rassistischen Strukturen denkt und eine entsprechende Phobie entwickelt hat. Gegen weiße Männer zum Beispiel. Vor allem, wenn sie blond sind. Nennt man Rassismus.


Gruß
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RE: Rassismus Vorwürfe gegen Jörg Uwe Hahn

#13 von kjschroeder , 08.02.2013 00:42

Zitat
Falls es wissentlich war... war es strategisch vom Feinsten.
Ich weiß noch nicht, ob ich denen das zutrauen soll?!


Ich würde doch mal sagen: Das ist egal. Aber es gibt ab jetzt die spiegelbildliche Möglichkeit, Rassismus an die Urheber zurückzuschicken. ;-)

Denen hat die Augstein-Affäre (Antisemitismus) noch in den Knochen gesteckt. Dann ist die Sexismus-Kampagne auch auf ihre Urheber zurückgeschlagen - und jetzt ist der nächste -ismus fällig: Rassismus. ;-)

Und da gehört er auch hinverortet.

Ab jetzt - dies mein Tipp aus der kleinen Agitationskiste -, wird es bei jedem Angriff gegen Rösler heißen: Rassist!

Ich fürchte nur, die Herrschaften baden mal wieder lau.

Dabei ließe sich das Spiel mit Blick auf die linksgrüne, auch intertnationale Kampagne gegen die Kultur des weißen Mannes, argumentativ noch weiter fortführen. Etwa: Bei Frank Niebel würde ich allerdings gerne wissen, ob unsere Gesellschaft noch bereit ist, einen blond aussehenden weißhäutigen Mann als Vizekanzler auch noch länger zu akzeptieren.

Da kommt Stimmung auf! ;-)

Gruß
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RE: Rassismus Vorwürfe gegen Jörg Uwe Hahn

#14 von Willik , 08.02.2013 01:26

"...ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen türkisch aussehenden Vizekanzler auch noch länger zu akzeptieren."


Das ist hier die Frage!
Immerhin gab es schon mal einen türkisch aussehenden Fußballer, der sagte:
"Hängt die Grünen, so lange es noch Bäume gibt!"
(o:)

Gruß Willik


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RE: Rassismus Vorwürfe gegen Jörg Uwe Hahn

#15 von huhngesicht , 08.02.2013 01:29

Papperlapapp - zunächst einmal "unterstellt" diese Bemerkung eine Sorge.

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Nicht im Kontext Personaldebatte. Das ist uebrigens extrem witzig. Ich hatte dieselbe Idee, das genauso auf Roth und Oezdemir umzuschreiben, um die Absurditaet einer solchen Aussage zu unterstreichen. Da es keine vergleichbare Personaldebatte und kaum fragwuerdige Gesinnung bei den Gruenen gibt, haette man vermutlich angenommen, die Roth muesste uebergeschnappt sein, das so zu formulieren. Man kann der FDP nicht vorwerfen, dass manche, die vielleicht lieber die FAP waehlen wollten, sich von der FDP angezogen fuehlen, aber schoen ist das nicht.
Punkt ist, sie hat es nicht gesagt und sie wuerde sowas auch nicht sagen, weil es als rassismusausnutzend ausgelegt werden muss. Mir tut das als FDP-Waehler auch leid. Sollte man deshalb jetzt die Gruenen waehlen muessen, weil die FDP wie ein Licht auf rassistische Motten wirkt? Und ich wiederhole, dass ich Jahn nicht fuer einen Rassisten halte, sondern dass er potentiellen Rassismus in der Waehlerschaft benutzt hat, um die Personaldebatte zu befeuern.
Es taete mir ausserordentlich leid, wenn ich ihm da unrecht tue, aber sich so ungeschickt auszudruecken, waere dann fuer einen Politiker weniger akzeptabel als Schavans Zitierfehler in einer 30 Jahre alten Doktorarbeit.
###

Aber wir machen das jetzt mal anders. Das Interview gab es nämlich gar nicht. In Wahrheit wurde Claudia Roth befragt. So:

"Ist die Debatte um den Bundesvorstand also beendet?"

Roth: Ja. Wir werden sicherlich noch eine kleine Personaldebatte bekommen über die Frage der Besetzung des Präsidiums auf Bundesebene auf dem Parteitag. Also, ob Jürgen Trittin und Steffi Lemke etwa nochmal eine Rolle spielen. Bei Cem Özdemir würde ich allerdings gerne wissen, ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen türkisch aussehenden Vizekanzler auch noch länger zu akzeptieren.

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Siehe oben, klingt das total verrueckt. Und obwohl Roth weiss, dass sie kaum verdaechtigt wuerde, mittels Rassismus einen Konkurrenten beschaedigen zu wollen oder rassistische Waehler ansprechen will, wuerde sie sowas niemals so formulieren. Wenn ich mich da entscheiden muss, dann wuensche ich Jahn eher noch sich selbst opfernd cleveres Taktieren (welches sogar wohlmeinend als forcierten Antirassismus fuer Roesler ausgelegt werden koennte) als instinktlose Bloedheit.
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Und jetzt versuchen wir uns die Reaktion vorzustellen. Man würde Claudia Roth Rassismus vorwerfen. Ihren Abgang fordern. Realistisch?

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Nein, ich wuerde denken, dass alles was ich vorherzusehen meinen zu koennen falsch ist, weil entweder Roth verrueckt geworden ist oder ich Politik selbst im Simpelsten nicht durchschauen kann (also ich an meiner geistigen Gesundheit zweifeln muss). Nur ist es kaum ein Zufall, dass Roth dies nicht sagte.
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Sie würde sagen, sie habe einfach nur die Sorge geäußert, ob die deutsche Gesellschaft schon soweit sei, jemanden wie Cem Özdemir auch längerfristig auszuhalten. Da sei sie sich nicht sicher, immerhin sei ja eine Beanchteiligung von Ausländern nach wie vor bekannt, nicht wahr? Und sie fürchtet, daß da in Bezug auf die Akzeptanz noch Nachholbedarf besteht. Siehe NSU, siehe die unselige "Leitkultur", etc.etc.etc.

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Vermutlich wuerde man das, weil sie es gleich so gesagt haette und nicht so, wie Jahn es tat.
Was sollen wir jetzt daraus schliessen, ist Jahn mies aber clever oder schlicht bloed? Wollte er darauf hinweisen, dass rassistisches Waehlerpotential abgeschreckt wird, weil Roesler wie ein Asiate aussieht oder antirassistisches Waehlerpotential mobilisieren, um Roesler zu schuetzen?
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Aber nun hat sowas die böse FDP gesagt - geht ja gar nicht.

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Das ist nun mal ein Problem der FDP, dass sie meiner Ansicht nach voellig unverstaendlich was es Liberalitaet betrifft rechtsaussen anzieht. Dazu traegt man aber auch bei, wenn man als Liberaler Rassismus nicht als solchen erkennt und benennt. Das hatten wir ja. Rechts ist nicht liberal. Rechts wird unterdrueckt (das kann man durchaus kritisieren), benutzt aber fadenscheinig den Begriff der Liberalitaet, um nicht liberale selbst unterdrueckerische Standpunkte entfalten zu koennen. Das ist ja nun auch alles nicht neu.
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Nein, dieses Rassistengeschwafel fällt auf die Urheber zurück. Mit der Bemerkung Hahns ist den Linksgrünen eine Pöbelmöglichkeit genommen worden - nämlich Rösler anzupöbeln. Ganz einfache Sache. Und darüber sind sie jetzt sauer.

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Das waere dann strategisch ein edles wenn auch unsinniges Opfer. Das haetten die Gruenen ja ohnehin nie gemacht und wenn man Roesler anpoebeln will, ist da ja immer noch alles moeglich ausser seiner Herkunft.
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Und da nützt Ihr Empathiegenuschel auch nicht zur Ablenkung. ;-)

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Ich habe nicht geschwurbelt, sondern einen Text hinsichtlich der Wirkung analysiert. Ich bin weder links noch rechts. Ich darf daran erinnern, dass der Text von Vielen einschliesslich Mitgliedern der FDP zumindest ungluecklich genannt wurde. Und kann nur wiederholen, dass mir das auch alles voellig schnurz ist. Abgesehen von meiner Familie ist fuer mich alles nur Objekt interessanter Analyse.
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Auf solch krude Ideen kann nur jemand kommen, der selber in rassistischen Strukturen denkt und eine entsprechende Phobie entwickelt hat. Gegen weiße Männer zum Beispiel. Vor allem, wenn sie blond sind. Nennt man Rassismus.

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Ich bin blond und blauaeugig. Und gross, praktisch ein richtiger Arier ;-) Naive Unkenntnis hinsichtlich der Interpretation koennte ich ihnen vielleicht abkaufen, wenn sie beim zehnten Beitrag ueber umbenannte Staedte in Russland, Zigeuner oder bedrohliche Tuerken fuer Soldaten selbst da Rassismus nicht erkennen. Sie haben sich bewusst entschieden, Rassismus nicht Rassismus zu nennen, weil die Quelle des Rassismus aus mir ubekannten Gruenden mit Eigenarten korreliert, die sie schaetzen. Vorgeblich tolerant und besonders dezent deutend taeuschen sie sich aufgrund dieser Vorliebe selbst (oder mindestens andere, was ich nicht unterstellen will). Das ist menschlich und ich respektiere das, aber ich werde mich nicht bloed stellen und das einfach ignorieren.

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RE: Rassismus Vorwürfe gegen Jörg Uwe Hahn

#16 von kjschroeder , 08.02.2013 08:46

Zitat
Nicht im Kontext Personaldebatte.


Aber selbstverständlich. Und im übrigen ist die ja nach dem Niedersachsen-Ergebnis auch beendet, was Rösler angeht.

Sie können natürlich den Juso-Pöbler am Dreikölnigstreffen verdrängen, der Rösler als "Arschloch" und "Vaterlandsverräter" angepöbelt hatte. Insbesondere der letzte Ausdruck, mit dem man eigentlich die NPD und Konsorten verbindet, verdeutlicht, wie weit sich die Extremisten von links und rechts mittlerweile gedanklich überlappen. Übrigens ist mir nicht erinnerlich, daß Sie damals Rösler irgendwie in Schutz genommen hätten. Und insofern halte ich Ihren Hinweis auf Empathie schlicht für verlogenes Geschwätz.

Zitat
Es taete mir ausserordentlich leid, wenn ich ihm da unrecht tue, aber sich so ungeschickt auszudruecken,


Nicht die Äußerung war ungeschickt, sondern die Negativ-Reaktionen sind es. Und noch mehr als das: Diese Reaktionen zeigen die Probleme, die die linksgrüne Fraktion mit Rassismus hat. Und nicht nur damit. Denn seit der Augstein-Debatte wissen wir ja, wo wir diesen ganzen "-ismus"-Mumpitz politisch einzuordnen haben. Also auch den Antisemitismus: Bei den Extremisten von "rechts" UND "links". Und die Frage wird zu stellen sein, wieweit der Extremismus im Mainstream der Politiki bereits angekommen ist.

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RE: Rassismus Vorwürfe gegen Jörg Uwe Hahn

#17 von kjschroeder , 08.02.2013 08:47

Zitat
Immerhin gab es schon mal einen türkisch aussehenden Fußballer, der sagte:
"Hängt die Grünen, so lange es noch Bäume gibt!"



Ja okay - Mehmet Scholl. ;-) Der hat sowieso Sprüche gekloppt zum Hinlegen (vor Lachen). Zu DEM Spruch oben gibt es aber eine Fortsetzung von ihm.

Nämlich einen Spruch, auf die Frage, wen er wählen würde:
"Grün natürlich, ich kann sie ja nicht hängen lassen."
;-)

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SPON zensiert gewaltig!

#18 von horstR , 08.02.2013 09:08

Mein Beitrag, der zwei schlichte Wahrheiten beinhaltete nämlich Rösler ist FDP Vorsitzender, also kein Zeichen für Rassismus und Karry (hessischer Wirtschaftsminister) saß als Jude für die hessische FDP im Kabinett und wurde ermordet - von wem eigentlich (?) auch kein Zeichen für Rassismus, eher im Gegenteil, wurde nicht gebracht.

Das nenne ich skandalöse Zensur!


Saludos

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RE: SPON zensiert gewaltig!

#19 von kjschroeder , 08.02.2013 09:29

Zitat
Das nenne ich skandalöse Zensur!


Ja natürllich. Die Linke hat es offensichtlich nicht so mit Juden. Und je extremistischer sie ist desto weniger. Die alte Leier von den sich überlappenden lechts-rinks-Extremismen. Karry wurde ermordet, und zu seiner Ermordung bekannten sich die "Revolutionären Zellen", die in der Polit-Denke der Medien und der Parteien als "linksextrem" eingestuft wurde. Daß Antisemitismus auch links auftritt gehört zu den gut gepflegten Tabus unseres linksgrünen Mainstreams. Und es bedurfte erst der Hitliste des Wiesenthal Center über Antisemitismus-Sprüche bzw. Platz Nummer 9, um zu verdeutlichen, wie prominent antisemitisches Gedankengut hierzulande mittlerweile vertreten wird. Und an ach so unerwarteter Stelle!

Die äußerst einfühlsame Augstein-Versteher-Debatte, die daraufhin in diesem Lande einsetzte - geführt von denselben Leuten, die Antisemitismus gerne und ohne viel Heckmeck schon ausmachen bei Leuten mit braunen Holzmöbeln - sagt eine Menge über den politischen Entwicklungsstand in der Gedankenwelt von Intellektuellen aus. Nun ist Augstein Spiegel-Kolumnist. Daß dem Spiegel Dein Hinweis nicht sonderlich willkommen ist, ist doch klar.

Gruß
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RE: SPON zensiert gewaltig!

#20 von Jochen Singer , 08.02.2013 09:44

In Frankfurt war Ignatz Bubis Mitglied der FDP. http://de.wikipedia.org/wiki/Ignatz_Bubi...ches_Engagement. Ein Grandseigneur, ein Vorbild.

Ich habe für seine Kandidatur zum Bundespräsidentenamt geworben.

Linke, insbesondere der ehemalige Maoistenflügel (Trittin&Co) und die im MSB-Spartakus organisierten, haben die Ideologie der Massenmördern Mao Tse Tung und Stalins offensiv vertreten. Die sollten die Schnute halten.

Zitat
Karry (hessischer Wirtschaftsminister) saß als Jude für die hessische FDP im Kabinett und wurde ermordet


Joschka Fischer's offensichtliche Kontakte zum Terrorismus : http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz-Herbert_Karry#Ermordung



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RE: SPON zensiert gewaltig!

#21 von kjschroeder , 08.02.2013 09:50

Zitat
Die sollten die Schnute halten.


Daran glauben Sie doch wohl selber nicht. Die und Klappe halten? Die haben sonst nichts drauf, aber zu allem 'ne steile Meinung. ;-)

Gruß
Klaus

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RE: SPON zensiert gewaltig!

#22 von huhngesicht , 08.02.2013 11:35

Aber selbstverständlich. Und im übrigen ist die ja nach dem Niedersachsen-Ergebnis auch beendet, was Rösler angeht.

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Es ist verschoben, was aber auch unerheblich ist. Spaetestens wenn man die Frage stellt, wie lange denn die Gesellschaft wohl einen asiatisch aussehenden
Vizekanzler noch ertraegt, wir die Debatte wieder entfacht. Was soll die Frage denn im Kontext Personaldebatte denn auch sonst bedeuten, als dass man sich beim naechsten Treffen diese Frage auch stellen muss, damit man Roesler vielleicht absaegen muss. Ansonsten stellt sich die Frage nicht, weil die FDP dann eben einfach von den vielen Rassisten bei der naechsten Wahl nicht gewaehlt wird und Roesler ist schuld.
###

Sie können natürlich den Juso-Pöbler am Dreikölnigstreffen verdrängen, der Rösler als "Arschloch" und "Vaterlandsverräter" angepöbelt hatte.

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Wieso ich? Wenn sie ueberall linke Extremisten sehen, dann ist das ein Grund mehr, ihre Einschaetzung des Sachverhaltes infrage zu stellen. Nochmal, ich bin FDP-Waehler und ein Fan von Roesler (der ist ruhig, angenehm, freundlich, sympathisch, wirkt relativ kompetent und hat Humor).
###

Insbesondere der letzte Ausdruck, mit dem man eigentlich die NPD und Konsorten verbindet, verdeutlicht, wie weit sich die Extremisten von links und rechts mittlerweile gedanklich überlappen.

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Das wollte ich gar nicht bestreiten. Nannte es aber bereits eine aehnlich verzerrte Darstellung der politisch Landschaft, wenn man jeden rechts von der CDU Linksextremist nennt, so wie Linke alles rechts von der Linken al neoliberal beschimpfen.
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Übrigens ist mir nicht erinnerlich, daß Sie damals Rösler irgendwie in Schutz genommen hätten. Und insofern halte ich Ihren Hinweis auf Empathie schlicht für verlogenes Geschwätz.

###
Da sieht man mal wieder, wie wirr das ist. Ich weiss von dieser Angelegenheit ueberhaupt nichts. Ich war nicht auf dem Dreikonigstreffen und von diesem Zwischenfall hoere jetzt zum ersten Mal. Wenn es dazu hier eine Diskussion gab, habe ich sie nicht gelesen. Ich haette sie aber auch nicht kommentiert, weil soche Beleidigungen von irgendwelche Schwachmaten keiner Diskussion wuerdig sind. Und Roesler braucht auch nicht meinen Schutz. Ich habe das Zitat auch nicht kommentiert, weil mir der arme Roesler so leid tut (bei aller Wertschaetzung, meinetwegen kann man jeden Politiker ersetzen), sondern weil niemand hier den klaren Rassismusbezug erkennen wollte. Im Gegenteil wurde sich ideologisch echauffiert, als wuerden nur Linksextremisten das instrumentalisieren.
Sie erkennen wirklich nicht den Unterschied zwischen einem politisch relevanten Rassismusbezug und einer voellig belanglos schwachsinnigen Beleidigung eines Jusobubis? Selbst wenn er Roesler als schlitzaeugigen Reisfresser bezeichnet haette, haete so eine auf die Rasse bezogene Beleidigung eine ganz andere (viel weniger gewichtige) Qualitaet gehabt.
###

ZitatEs taete mir ausserordentlich leid, wenn ich ihm da unrecht tue, aber sich so ungeschickt auszudruecken,


Nicht die Äußerung war ungeschickt, sondern die Negativ-Reaktionen sind es.

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Ich erinnere daran, dass selbst Parteifreunde anmerkten, dass es ungeschickt war.
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Und noch mehr als das: Diese Reaktionen zeigen die Probleme, die die linksgrüne Fraktion mit Rassismus hat.

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Das einzige, was man vielleicht generell Menschen in der Gesellschaft vorwerfen koennte, ist, dass sie vielleicht allgemein uebersensibel reagieren, was es Rassismus betrifft. Im besagten Fall empfinde ich das aber nicht so und erklaerte auch warum. Wenn Jahn extra betonen muss, wie rassistisch unsere Gesellschaft ist, dass sie asiatisch aussehende Vizekanzler moeglicherweise nicht mehr lange ertragen kann (was ich uebrigens fuer abwegig halte), reagieren Politiker zurecht sensibel. Wenn eine sensible Reaktion unnoetig ist (was ich nicht denke), dann haette Jahn die Aussage erst gar nicht treffen duerfen.
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Und nicht nur damit. Denn seit der Augstein-Debatte wissen wir ja, wo wir diesen ganzen "-ismus"-Mumpitz politisch einzuordnen haben. Also auch den Antisemitismus: Bei den Extremisten von "rechts" UND "links". Und die Frage wird zu stellen sein, wieweit der Extremismus im Mainstream der Politiki bereits angekommen ist.

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Ich widerspreche hier gar nicht. Weder Antisemitismus, noch Rassismus sind etwas, was es nur rechts gibt. Wer behauptet denn sowas? Das gibt es allen Parteien. Ich wuerde bei diesem Thema extremistische nicht mal im besonderen diskutieren, weil es von denen sowieso nur unbedeutend wenige gibt und jeder weiss, dass das bei ihnen Kernprogramm ist. Mein Hauptaugenmerk wuerde ich auf die Erzkonservativen der grossen Volksparteien richten, dann blickte ich an zweiter Stelle auf die LINKEN (insbesondere natuerlich die Waehler aus den neuen Bundeslaendern) dann kaemen die Rechtsliberalen, denen die Volksparteien zu schwerfaellig sind undmeiner Ansicht nach zur FDP nicht passen. Und fairerweise sollte man anerkennen, dass die Gruenen in dieser Hinsicht vermutlich am besten abschneiden.

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RE: Rassismus Vorwürfe gegen Jörg Uwe Hahn

#23 von JoG , 08.02.2013 11:59

Mir ist, als wäre ein Beitrag hier auch gelöscht worden, in dem stand, dass Westerwelles Homosexualität und die Art sie zu präsentieren manche Wahlentscheidung beeinflussen mag. Ähnlich ist das hier. Es gibt Dinge, die man nicht ansprechen darf, weil sie politisch nicht korrekt sind auszusprechen. Dennoch wäre es schon wichtig sie auszusprechen, wenn man Wahlen gewinnen will.

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RE: Rassismus Vorwürfe gegen Jörg Uwe Hahn

#24 von huhngesicht , 08.02.2013 12:43

Mir ist, als wäre ein Beitrag hier auch gelöscht worden, in dem stand, dass Westerwelles Homosexualität und die Art sie zu präsentieren manche Wahlentscheidung beeinflussen mag. Ähnlich ist das hier. Es gibt Dinge, die man nicht ansprechen darf, weil sie politisch nicht korrekt sind auszusprechen. Dennoch wäre es schon wichtig sie auszusprechen, wenn man Wahlen gewinnen will.

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Wie praesentiert man denn seine Sexualitaet? Wie auch immer koennen solche Themen natuerlich angesprochen werden, es kommt darauf an wie und im welchem Kontext.

Wuerde in einem Interview jemand fragen, wie es denn um die baldige Wahl zum Aussenminister bestellt waere und daraufhin wuerde jemand kritisch die Homosexualitaet ansprechen (auch wenn er nur traurig ist, dass es viele homophobe Waehler gibt) waere das dennoch ein nogo.

Wenn ich mir jetzt die Reaktionen und den Hintergrund Jahn ansehe, denke ich, dass es tatsaechlich doch eher eine extrem unglueckliche unbeabsichtigt rassistische Aeusserung war.

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RE: Rassismus Vorwürfe gegen Jörg Uwe Hahn

#25 von JoG , 08.02.2013 13:13

""""Wuerde in einem Interview jemand fragen, wie es denn um die baldige Wahl zum Aussenminister bestellt waere und daraufhin wuerde jemand kritisch die Homosexualitaet ansprechen (auch wenn er nur traurig ist, dass es viele homophobe Waehler gibt) waere das dennoch ein nogo."""

Sehen Sie? Ich sehe das anders. Als bspw Dr Rice zur Außenministerin nominiert wurde, wurde intensiv diskutiert auch, ob man eine Frau als Außenministerin haben sollte, wo Frauen in relativ vielen Ländern schlecht angesehen oder nicht ernst genommen werden. Man entschied bewusst und ausgesprochen, dass man Rice wollte und später Clinton. Ebenfalls wurde Obamas Farbe in der Vorwahl und in der Wahl analysiert wie es sich auf welche Wählergruppen auswirken würde und durchgegehnd besprochen. Über so etwas nicht reden zu können ist unsagbar schlechte Kultur und einer funktionierenden Demokratie sehr abträglich.

Ich weiß, dass man hier gerne so tut als ob. Ich finde das auch furchtbar verlogen. Das wäre aber egal, da sich jeder zeigen soll, wie er will. Aber es ist anti-demokratisch auf der grundlegendsten Ebene. Eine Kultur der Verlogenheit, die man hier in Deutschland (natürlich auch aO aber das ist für uns nicht das Thema) blockiert die demokratischen Prozesse und Kontrollen. Und das ist nicht egal. Das betrifft nämlich auch mich, weil es die Demokratie gefährdet.

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