Renten vs Pensionen

#1 von horstR , 03.02.2013 13:12

Clausewitz hat das in FDP Beta, dem verwirrenden Forum aufgebracht. Völlig zu recht!!

Hier der Link:https://network.meine-freiheit.de/phorum...5,1125#msg-1125

Er spricht die skandalöse Überversorgung von Beamten u ÖDis an.


Saludos

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RE: Renten vs Pensionen

#2 von JoG , 03.02.2013 14:33

Dass sich die politische Elite eine sichere Existenz auf gutem Niveau schafft ist eigentlich selbstverständlich. Da der Souverän die Kontrolle bei der Verfassung nicht hat noch wiederbekommen wird, kann er sich kaum legal wehren. So werden die von der sozio-wirtschaftlichen Gruppe, die ihre Ämter genutzt haben um diese Vorteile zu erhalten diese auch weiter nutzen und brauchen keine Furcht zu haben. Aber das ist doch seit Jahren klar. Warum die jetzige Aufregung?

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RE: Renten vs Pensionen

#3 von horstR , 03.02.2013 15:33

Weil das ein echtes politisches Thema ist, das der Steuerzahler ausbaden soll ob er kann oder nicht...


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RE: Renten vs Pensionen

#4 von JoG , 03.02.2013 15:58

"Weil das ein echtes politisches Thema ist, das der Steuerzahler ausbaden soll ob er kann oder nicht..."

Da hätten Sie vor 30 Jahren schreien müssen. Das ist nun über vergossene Milch weinen. Der Schaden ist gemeinschaftlich billigend entstanden und es ist wie bei Euro, dem Krankenwesen oder der EU nun nur noch die Frage, wer die Verluste deckt.

Selbst die Vermeidung neuer Verluste ist nun schwierig, weil die Entscheidungen darüber simultan zu dem Streit um die Verteilung und Schuld der alten Verluste geht und die Schuldigen und deren Zukunft durch Verfassung geschützt sind, sie also weiter machen, weil sie können, wie gehabt.

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RE: Renten vs Pensionen

#5 von horstR , 03.02.2013 17:31

Da hätten Sie vor 30 Jahren schreien müssen
Zitatende

Aha haben wir uns da schon gekannt?
Konnten Sie zu diesem Zeitpunkt schon lesen?
Besteht deswegen das Problem nicht?
Haben Sie einen gerechten Lösungsvorschlag?
Was soll ich mit Ihrem klugen Beitrag anfangen, darf ich ihn mir hinter den Spiegel nageln?


Saludos

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RE: Renten vs Pensionen

#6 von JoG , 03.02.2013 17:46

"Aha haben wir uns da schon gekannt?" Wahrscheinlich nicht.
"Konnten Sie zu diesem Zeitpunkt schon lesen?" ?
Besteht deswegen das Problem nicht? ?
Haben Sie einen gerechten Lösungsvorschlag? Gerecht? Aus wessen Sicht?
Was soll ich mit Ihrem klugen Beitrag anfangen, darf ich ihn mir hinter den Spiegel nageln? Das wäre gut. Dann . denken Sie nächstes Mal dran, wenn ein unheilvoller Prozess . abläuft und machen Ihren Abgeordneten Druck. Das ist in den . letzten Jahren von zu vielen Wählern zu oft nicht gemacht . worden.

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RE: Renten vs Pensionen

#7 von JoG , 03.02.2013 17:52

"Aha haben wir uns da schon gekannt?" Wahrscheinlich nicht.

"Konnten Sie zu diesem Zeitpunkt schon lesen?" ?

"Besteht deswegen das Problem nicht?" ?

"Haben Sie einen gerechten Lösungsvorschlag?" Gerecht? Aus wessen Sicht? Wir haben es mit systematischem Handeln eine nichtformalen sozio-ökonomischen Gruppe zu tun. Da sind unsere juristischen Instrumente etwas wenig ausgearbeitet und versagen. So befindet man sich mE in einem juristischen Vakuum.

"Was soll ich mit Ihrem klugen Beitrag anfangen, darf ich ihn mir hinter den Spiegel nageln?"
Das wäre gut. Dann denken Sie nächstes Mal dran, wenn ein unheilvoller Prozess abläuft und machen Ihren Abgeordneten Druck. Das ist in den letzten Jahren von zu vielen Wählern zu oft nicht gemacht worden.

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RE: Renten vs Pensionen

#8 von horstR , 03.02.2013 17:53

Haben die Fragen Sie überfordert?

Sie haben nicht eine einzige beantwortet...


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RE: Renten vs Pensionen

#9 von JoG , 03.02.2013 17:57

"Sie haben nicht eine einzige beantwortet..."

Zählen Sie besser wieder nach.

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RE: Renten vs Pensionen

#10 von kjschroeder , 03.02.2013 21:30

Zitat
Da hätten Sie vor 30 Jahren schreien müssen. Das ist nun über vergossene Milch weinen. Der Schaden ist gemeinschaftlich billigend entstanden und es ist wie bei Euro, dem Krankenwesen oder der EU nun nur noch die Frage, wer die Verluste deckt.


Das ist mir zu fatalistisch. Denn grundsätzlich ist in einer Demokratie nichts in Beton gegossen, alles ist änderbar. Die Frage ist halt, wann sich die Leute aufrappeln, UM es zu ändern. Das ist hier offenbar sehr schwierig, und Lenin scheint da leider wohl bis heute recht zu haben mit seinem Hinweis auf Revolution und Bahnsteigkarte.

Was mich irritiert ist halt: Wenn es um die Weltenrettung geht - unter dem läuftg ja nichts mehr - stehen sie alle auf der Matte, aber bei solchen wichtigen Themen guckt jeder weg. Ich frage mich, warum das so ist.

Gruß
Klaus

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RE: Renten vs Pensionen

#11 von JoG , 04.02.2013 12:33

Nun, da haben Sie natürlich recht. Aber es war auch nicht fatalistisch gemeint. Nur ging es um das Paradigma des Generationenvertrags, das bereits in den 1970er erkennbar scheitern musste, das aber von der Bevölkerung und den Politikern beibehalten wurde fast wie eine Religion. Auch damals wäre es mit Unannehmlichkeiten verbunden gewesen, die notwendigen Korrekturen durchzuführen. Diese wären auch damals mit der Frage konfrontiert gewesen, wie man mit den unterschiedlichen Versprechen an Rentner und Penionsberechtigte umgehen will. Aber die Größe der Probleme wäre damals nicht national Kriegsentscheidend gewesen. Nun wird unsere Zukunft wohl ziemlich viel schlechter werden, als hätten wir damals gehandelt. Da stehen Fragen der Verteilung und des Kampfes an und lassen sich nicht mehr durch Solidaritäts- und Sozialgeschwätz verkleistern. Nur kann kein Politiker überleben im Augenblick, wenn er vernünftige und gleichzeitig verständliche Lösungen anbietet.

Diese Art Probleme sind natürlich viel weniger erfreulich für Politiker als die der Welt. Da die Bevölkerung mangels Kenntnisse leicht zu überzeugen ist, dass der Regierungsvorschlag logisch und alternativlos ist und spätere Reaktionen aus dem Ausland unvernünftig und dumm sind (siehe bspw Cameron zu EU oder Amerikaner zu CO2) also mit geringer Hetze die Politiker aus dem Feuer sind und sogar Zuspruch erhalten, bieten sich solche Fragen an. Auch lenken sie von den internen Problemen ab. Das bedeutet nicht, dass die Folgen von der Bevölkerung fern gehalten werden können auf Dauer.

Auch hier entwickeln sich Verstrickungen und Verteilungsfolgen für die Bevölkerung. Einige von Ihnen (Sicherheitsausgaben, CO2 Einsparkosten, Eurokosten) sind so weit hinausgezögert worden, dass sie den Politikern überreif in den Schoss fallen und die Flecken kriegt man nicht mehr raus.

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Die Europäer kommen noch dazu

#12 von horstR , 05.02.2013 12:23

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...n-a-881486.html

Was können sich die Steuerzahler denn noch leisten?

Politik und Verwaltung fahren das System vor die wand und die Bürger lassen sich das gefallen, für mich nicht nachvollziehbar!


Saludos

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RE: Renten vs Pensionen

#13 von kjschroeder , 05.02.2013 13:35

Zitat
Aber die Größe der Probleme wäre damals nicht national Kriegsentscheidend gewesen. Nun wird unsere Zukunft wohl ziemlich viel schlechter werden, als hätten wir damals gehandelt.


Gut, da stimme ich Ihnen zu. Je länger die Politik solche Fehlentwicklungen durchzieht desto teurer wird die Reparatur. Und weil bei uns gleich mehrere Fehlentwicklungen zusammenkommen, würde es verdammt teuer.

Es fällt auf, daß sich niemand in Berlin wirklich um Reparaturen kümmert. Sondern alles wird zeitlich nach hinten verschoben, so gut es eben geht - Motto: Nach mir die Sintflut. Getan wird erst etwas, wenn es gar nicht mehr anders geht.

Aber was will man machen, wenn keine Presse, keine Talkshow, nix und niemand Probleme - ich meine jetzt die tatsächlich vorhandenen Probleme - im Frühstadium anspricht? Wenn vom Rest unserer Eliten niemand Druck macht - kein Verband, keine Stiftung, nichts.

Gruß
Klaus

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Alimentation also Ernährung

#14 von horstR , 05.02.2013 13:54

Im Gesetz steht wohl, daß Beamte standesgemäß alimentiert werden müssen.

Wer kann mir das helfen? Was ist der Beamtenstand? Gibt es noch Stände in einer Republik? An welchen Kriterien macht man die richtige Position eines Beamten fest? Wieviel Hauspersonal steht einem Beamten zu usw. usw....


Saludos

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RE: Alimentation also Ernährung

#15 von Jochen Singer , 05.02.2013 14:39

Zitat
An welchen Kriterien macht man die richtige Position eines Beamten fest?


Schwiegermutterkriterium : der Mensch fängt beim "Beamter-Sein" an, sprach meine Schwiegermutter. Wo sie Recht hat, hat sie Recht.


Schwiegervater -> Beamter (Lehrer)
Schwager 1 -> Beamter (Lehrer)
Schwägerin -> Beamter (Lehrer)
Schwager 2a -> Beamter (Lehrer)
Schwager 2b -> Beamter (Lehrer)
Tante -> Beamter (Lehrer)
Onkel -> Beamter (Lehrer)
Nachbar -> Beamter (Lehrer)
Nachbarin -> Beamter (Lehrer)


Ich bin sowas wie'n Schlosser, gelittener Arbeitssklave der Verwandtschaft.

Ich - Macher, erst wird gemacht, dann überlegt.
Lehrer - 10 Jahre wird überlegt, dann festgestellt, es muss was gemacht
werden, Fingerzeig im meine Richtung.



Backwater Blues - Long John Baldry

 
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zuletzt bearbeitet 05.02.2013 | Top

RE: Renten vs Pensionen

#16 von JoG , 05.02.2013 16:15

Dass sich niemand ernsthaft um die "Reparaturen" in Berlin kümmert ist vielleicht, weil es sich da weniger um Reparaturen handelt als um eine Neugestaltung. Wie schwer das ist, selbst wenn die Bevölkerung (wie beim Atomausstieg cum CO2 Reduzierung) mehrheitlich dafür ist, sehen wir wo allmählich die Konsequenzen die ärmere Bevölkerung weh tun. Wenn das die Mittleren erreicht wird die Aufgabe richtig undankbar, auch wenn sich herausstellen sollte, dass das Projekt richtig war. Bei einem Projekt, das von der Mehrheit getragen wird(Generationenvertrag) bzw der politischen Elite zu gute kommt (Pensionen) ist ungenügend Anfangsdruck da, bis das System platzt. Warum sollte ein Politiker handeln, wenn das Handeln ihn ruiniert. Anders wäre es, wenn er für Schäden haften würde, die er billigend in Kauf nahm. Aber das ist im deutschen Recht für diesen Teil der Bevölkerung nicht vorgesehen.

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Sozialrichter nennt Kindergeld "Rückgabe von Diebesgut"
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