Niedriglohn-Los für gut qualifizierte Arbeiter

#1 von Rocco-Müller , 02.02.2013 19:44

Und hier noch einmal der Beitrag. Dieses mal aus sauberer Quelle:

http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_865104.html

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RE: Niedriglohn-Los für gut qualifizierte Arbeiter

#2 von heinzwernerhübner , 02.02.2013 19:51

Ist sicher 'ne blöde Sache. Nur hier wird lediglich über das Faktum Niedriglohn berichtet.
Aber man sollte sich mal viel mehr Gedanken zu den Ursachen machen.
Fangen Sie damit einfach mal bei den Kommentaren zu diesem Artikel an und dann überlegen Sie - nur ein wenig.

hwh

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RE: Niedriglohn-Los für gut qualifizierte Arbeiter

#3 von Rocco-Müller , 02.02.2013 19:53

Zitat
Ist sicher 'ne blöde Sache. Nur hier wird lediglich über das Faktum Niedriglohn berichtet.
Aber man sollte sich mal viel mehr Gedanken zu den Ursachen machen.
Fangen Sie damit einfach mal bei den Kommentaren zu diesem Artikel an und dann überlegen Sie - nur ein wenig.

hwh



Die einzige Möglichkeit solche Niedriglöhne zu vermeiden, ist die Ausweitung branchenspezifischer Mindestlöhne.

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RE: Niedriglohn-Los für gut qualifizierte Arbeiter

#4 von JoG , 03.02.2013 14:50

Wieso der einzige Weg? Diese Meinung scheint mir eher mangelnder Fantasie geschuldet als jedweder Überlegung.

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RE: Niedriglohn-Los für gut qualifizierte Arbeiter

#5 von Rocco-Müller , 03.02.2013 14:53

Zitat von JoG im Beitrag #4
Wieso der einzige Weg? Diese Meinung scheint mir eher mangelnder Fantasie geschuldet als jedweder Überlegung.


Ein Mindestlohn kann dazu beitragen, die Ausbeutung der Arbeiter, durch die Eigner der Produktionsmittel, zu reduzieren.

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RE: Niedriglohn-Los für gut qualifizierte Arbeiter

#6 von JoG , 03.02.2013 15:15

Zitat
Zitat von JoG im Beitrag #4
Wieso der einzige Weg? Diese Meinung scheint mir eher mangelnder Fantasie geschuldet als jedweder Überlegung.


Ein Mindestlohn kann dazu beitragen, die Ausbeutung der Arbeiter, durch die Eigner der Produktionsmittel, zu reduzieren.



So, so.

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RE: Niedriglohn-Los für gut qualifizierte Arbeiter

#7 von Rocco-Müller , 03.02.2013 18:29

Zitat von JoG im Beitrag #6

Zitat
Zitat von JoG im Beitrag #4
Wieso der einzige Weg? Diese Meinung scheint mir eher mangelnder Fantasie geschuldet als jedweder Überlegung.


Ein Mindestlohn kann dazu beitragen, die Ausbeutung der Arbeiter, durch die Eigner der Produktionsmittel, zu reduzieren.


So, so.



Sind Ihnen etwa die Argumente ausgegangen?

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Die Lösung heißt nicht Mindestlohn, sondern Abschaffung des Euro

#8 von kjschroeder , 03.02.2013 20:34

Zitat
Die einzige Möglichkeit solche Niedriglöhne zu vermeiden, ist die Ausweitung branchenspezifischer Mindestlöhne.


So eine Forderung geht für mich an der eigentlichen Problematik vorbei. Die besteht NICHT darin, daß Leute zuwenig Lohn bekämen. Sondern darin, daß sie sich von dem Geld zu wenig leisten können.

Wir sind bekanntlich ein rohstoffarmes Land, das alles mögliche importieren muß an Rohstoffen, und durch die Schwachwährung Euro zahlen wir z.B. für Erdöl mehr als wir bei einer stabilen nationalen Währung zahlen müßten. Kurz gesagt: Mehr Tankstelle, weniger Mallorca. DAS ist für mich der Punkt, um den es gehen sollte.

Warum wohl war Spanien beliebtes Urlaubsziel, warum ist es seit Jahren zunehmend die Türkei? Weil auf Mallorca die Sonne nicht scheint und Antalya Freizügigkeit bietet? Nein, es ist natürlich das Geld: Spanien war vor der Euro-Einführung günstig, um nicht zu sagen billig, jetzt ist es eben die Türkei mit eigener Währung, während in Spanien die Preise und Löhne fast deutsches Niveau haben. Gleiches gilt für Greichenland. Der Euro hat ganze Volkswirtschaften durchgeschüttelt und teilweise zerstört. Was wir dringend bräuchten, wäre die Wiedereinführung der nationalen Währungen zumindest für den "Olivengürtel".

Und dann kommen die Menschen hier mit demselben Lohn auch erheblich weiter und können sich mehr leisten.

Gruß
Klaus

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RE: Die Lösung heißt nicht Mindestlohn, sondern Abschaffung des Euro

#9 von JoG , 14.02.2013 20:56

Hier ist vielleicht eine Lösung zum Problem der Konkurrenz durch Niedriglohnländer: http://www.angelnexus.com/o/web/43301

Das Ende der Fabrik.

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in einem funktionierendem Markt

#10 von kurt02 , 14.02.2013 23:14

Zitat
Ist sicher 'ne blöde Sache. Nur hier wird lediglich über das Faktum Niedriglohn berichtet.
Aber man sollte sich mal viel mehr Gedanken zu den Ursachen machen.
Fangen Sie damit einfach mal bei den Kommentaren zu diesem Artikel an und dann überlegen Sie - nur ein wenig.

hwh



Nein, man muss sich diese Gedanken eben NICHT machen und es damit unnötig komplizieren. Warum auch? Wobei ich unter Niedriglohn solche Löhne verstehe, die durch sozialistische Marktverzerrung entstanden sind - und das sind alle (!!) Leiharbeiterlöhne und Löhne in den unorganisierten Service-Branchen gezahlt werden.

Ich weiß, Sie mögen das nicht hören und schon gar nicht von mir, aber ich stelle die Frage trotzdem: Wie kommt es, dass in Branchen, die im knallharten internationalen Wettbewerb stehen, sehr gute Löhne bezahlt werden, aber die Friseuse oder die Putzfrau aufstocken müssen, wo sie doch so gar nicht mit Friseusen oder Putzfrauen aus China oder Vietnam konkurrieren? Können Sie das? Wie war das in der DDR mit ihren Einheitslöhnen?

Seit Jahren steigen die Umsätze der Internethändler und mit ihnen der Arbeitskräftebedarf. In normalen Märkten würde der Preis für die Arbeit steigen. aber in Deutschland fällt er. Wieso? Was hat das mit Markt zu tun? Was mit den in diesem Zusammenhang immer wieder ins Feld geführten Gewerkschaften?

Müllers Lösung Mindestlohn ist übrigens untauglich, da er nicht nach Leistung unterscheidet. Einen wirklich freien Arbeitsmarkt kriegt man nur mit BGE, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Um Helmut Kohl zu zitieren: Wichtig ist, was hinten rauskommt.

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RE: in einem funktionierendem Markt

#11 von JoG , 15.02.2013 13:54

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RE: in einem funktionierendem Markt

#12 von JoG , 16.02.2013 16:52

Hier ist ein ganz interessanter Beitrag zum Thema des vernünftigen Staates in der Gesellschaft aus dem Economist: http://www.economist.com/news/leaders/21...next-supermodel

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RE: "Ein Mindestlohn kann dazu beitragen,...."

#13 von JoG , 28.02.2013 17:48

Zitat
Zitat von JoG im Beitrag #6

Zitat
Zitat von JoG im Beitrag #4
Wieso der einzige Weg? Diese Meinung scheint mir eher mangelnder Fantasie geschuldet als jedweder Überlegung.


Ein Mindestlohn kann dazu beitragen, die Ausbeutung der Arbeiter, durch die Eigner der Produktionsmittel, zu reduzieren.


So, so.



Sind Ihnen etwa die Argumente ausgegangen?




Wenn jemand wissen will, wem ein Mindestlohn nutzen würde, schaut am Besten nach China. Denn dort ist man erst arm, wenn man weniger hat als $1.25 am Tag. Die sind für jeden anständigen Arbeitsplatz dankbar, den wir hier vertreiben.
http://www.economist.com/blogs/analects/...s-poor?fsrc=nlw|newe|2-27-2013|5131893|35506385|

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mit nem Euro fuffzich sind Se nich mehr arm.

#14 von kurt02 , 01.03.2013 07:54

Zitat von JoG im Beitrag #13
[quote]
Wenn jemand wissen will, wem ein Mindestlohn nutzen würde, schaut am Besten nach China. Denn dort ist man erst arm, wenn man weniger hat als $1.25 am Tag. Die sind für jeden anständigen Arbeitsplatz dankbar, den wir hier vertreiben.
http://www.economist.com/blogs/analects/...s-poor?fsrc=nlw|newe|2-27-2013|5131893|35506385|



Mal abgesehen davon, dass ich bezweifle, dass Sie je für einen Lohn gearbeitet hätten, der für Ihre Arbeit in irgendwo in China gezahlt wird, dass Sie das aber offensichtlich von anderen verlangen:

Jeder Bürger hier in D zahlt um die 1000 Euro aus seinem STEUERAUFKOMMEN (und die Arbeiter, die Sie hier so verächtlich-gierig darstellen, zahlen 20% ihres Einkommens außerdem). Das sind mehr als 3 Euro pro Tag,ne? Nur für die Rentner, nicht für sich! I

ch bin dafür, dass Sie mal nachrechnen, was Ihre Forderung für Ihre Rente bedeutet. Denn eins ist klar: Wer sich an den Gehältern in China orientiert, wird das auch für die Renten tun. Ich denke, mit nem Euro fuffzich sind Se nich mehr arm.


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zuletzt bearbeitet 01.03.2013 | Top

   

Und so zeigt sich eine Folge der.....
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