RE: Die Neuorientierung der Türkei

#26 von kjschroeder , 03.02.2013 20:56

Zitat
ür der NPD nahestehende Leute und Nationalisten, ist nur Derjenige ein echter Deutscher, der deutsche Wurzeln hat. Das "Deutschsein" definiert diese Truppe an Hand des Blutes.


Dafür muß man kein NPD-Mann serin oder Nationalist. Die obige Haltung war seit Jahrhunderten bis 45 politischer Mainstream und das nicht nur in Deutschland. Ich stimme ihnen aber zu, daß sich diese Staatsbürger-Sichtweise überlebt hat - was man angesichts des historischen Hintergrunds, der weiter zurückreicht als 1933, auch auf kleinerer Flamme kochen kann.

Und was die in Frage stehende Ministerin angeht, so ist seine Meinung über Bilkay Öney eben seine Meinung. Und da wir Meinungsfreiheit haben .... ;-)

Mir ist die Dame auch nur aus 2 Episoden in Erinnerung:
- sie wollte oder will noch das Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst aufheben,
- ihre Bemerkung vom "tiefen Staat" in Deutschland.

Über den 1. Punkt läßt sich diskutieren, da braucht man nicht gleich mit der NPD-Klatsche zu kommen, und bei Punkt Nummer 2, den ich anfangs als eigentliche Frechheit empfunden hatte, bin ich angesichts des Eigenlebens vor allem unserer Sozial- und Genehmigungs-Bürokratie mittlerweile der Meinung, man sollte prüfen, ob sie nicht zumindest teilweise damit recht hat.

Gruß
Klaus

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RE: Die Neuorientierung der Türkei

#27 von weihrauch , 04.02.2013 01:54

Zitat von Rocco-Müller im Beitrag #25
Zitat von kurt02 im Beitrag #24
[quote="kurt02"|p1213]





Für der NPD nahestehende Leute und Nationalisten, ist nur Derjenige ein echter Deutscher, der deutsche Wurzeln hat. Das "Deutschsein" definiert diese Truppe an Hand des Blutes.


Das Argument kann ich nicht akzeptieren - ist auch etwas unsachlich.

Ich habe nichts von der ethnischen Herkunft geschrieben, sondern der politischen Einstellung und dem Verhältnis zum Mutterland.
Ob es Ihnen gefällt oder nicht: Sämtliche Politiker türkischer Herkunft sind keine Bereicherung für die deutsche politische Landschaft.
Im Gegensatz zur USA, wo deutsche Einwanderer zu 200prozentigen Amerikanern wurden, ist in Deutschland die politische Heimat und Bindung nach wie vor die Türkei - was auch eine "Herzensangelegenheit" ist.
Ob nun Öney, Mutlu, Ozkan, Özdemir und Kolat - alle haben ein - harmlos ausgedrückt - distanziertes Verhältnis zu Deutschland.
Und ich bin sicher, daß vertrauliche Informationen, die von der Bundesregierung über die Türkei gemacht werden, von genannten Personen an die Türkei weitergegeben werden.

Im übrigen bleibe ich dabei: Die Türkei hat mit Armenien selbst genug Dreck am Stecken - da brauchen solche überheblichen Bemerkungen nicht fallen.

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RE: Die Neuorientierung der Türkei

#28 von kjschroeder , 04.02.2013 06:46

Zitat
Sämtliche Politiker türkischer Herkunft sind keine Bereicherung für die deutsche politische Landschaft.


Als launige Bemerkung am Morgen ließe sich natürlich fragen, welcher Politiker deutscher Herkunft eine Bereicherung für die deutsche politische Landschaft ist .... ;-)

Zitat
Ich habe nichts von der ethnischen Herkunft geschrieben


Also ich hatte Sie genau so verstanden wie R. Müller. Und zwar wegen folgender Formulierung:

"Es ist bei allen Politikern oder Parteimitgliedern mit türkischen Hintergrund zu beobachten, daß der Spruch:
"Blut ist dicker als Wein" seine Gültigkeit behält
."


Der Satz leist sich als Begründung für Ihren Satz davor: "Im Gegensatz zu Ihnen sehe ich Bilkay Öney in erster Linie als Türken, trotz deutschen Pass." und weist mit dem Blut- und-Wein-Hinweis doch recht deutlich auf den Aspekt der Abstammung hin. Er war für mich einfach die Antwort, warum Sie die türkischstämmigen Politiker in Deutschland politisch näher an der Türkei und ihren Interessen orientiert sehen als an unseren.

Dafür braucht es auch keine Nazi-Klatsche, ich halte das für eine legitime Begründung (wenngleich überlebt, aber das ist eine andere Geschichte). In den USA z.B. gab es ganze Regionen, in denen deutsch gesprochen wurde und zwar als ERSTE Sprache. Wo es deutschsprachige Zeitungen gab. Und die USA kennen KEINE Amtssprache in dem juristisch festgestanzten Sinne wie wir. Bei den Amish ist das mit der (deutschen) Sprache in weiten Teilen noch HEUTE so und wird (verfälscht) "Pennsylvania Dutch" genannt.

Aber mir stellt sich da eine andere Frage. In Norditalien z.B. sieht man dasselbe Phänomen, wie Menschen in einem anderen Staat dennoch ihren Kulturkreis, aus dem sie stammen, aufrecht erhalten: In Südtirol finden sich auch heute noch Ortsschilder mit ausschließlich deutschem Namen wie Tramin -> http://www.zoonar.de/photo/ortsschild-vo...ol_4047640.html Oder man nehme das von deutschen Einwanderern kultivierte Barossa Valley in Australien, wo noch HEUTE Geschäfte mit deutschen Namen bezeichnet werden, wenngleich für unsere Ohren ungewohnt. Aber eine Metzgerei hat dort den Namen "Wursthaus" und "Forelle blau" findet man dort haargenau so bezeichnet auf den Speisekarten.

Kurz: Was Türken HIER machen, machen Deutschstämmige woanders umgekehrt auch. Übrigens ist das auch umgekehrt nicht problemfrei: Ich habe im Barossa Valley Menschen (deutschstämmige und Deutsche) kennengelernt, die ihre Kinder auch englisch erziehen - wegen Vermeidung vermuteter künftiger beruflicher Nachteile. Diese Anpassung werden Sie hier bei vielen Türken auch finden.

Läßt man die Hyper-Neurotik dert Linksgrünen mal beiseite, die Abstammung als Phänomen entweder leugnen oder mithilfe der Naziklatsche tabuisieren (wollen), und geht die Sache mit der gebotenen Ruhe und Sachlichkeit an, dann stellt sich doch praktisch automatisch die Frage: Ist das nicht eigentlich ein mehr oder weniger natürliches Phänomen? Warum der Heckmeck?

Okay, es gibt einen Unterschied: Im Barossa Valley oder in den USA käme kein deutscher Politiker auf die Idee sich wie Erdogan in Deutschland hinzustellen und die Auswanderer aufzufordern ihre kulturelle Identität und ihre Herkunft nicht aufzugeben. Weil: diese Auswanderer würden deutschen Politiker was husten. Die Türken aber offenbar NICHT, wie man an Erdogans Auftritt vor wenigen Jahren sehen konnte.

Stellt sich die Frage, worin dieser Unterschied begründet liegt. Ich vermute, er liegt bei UNS begründet, nicht bei den Türken.

Gruß
Klaus


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RE: Die Neuorientierung der Türkei

#29 von JoG , 04.02.2013 13:43

Natürlich ist die Bevölkerung in Deutschland zu großen Teilen xenophob. Obwohl sie im Einzelfall nutzt, braucht es da keine Textanalyse. Man käme ja auch zu nichts anderem, wenn man jeden rassistischen oder hetzerischen Text analysieren wollte. Das könnte man nicht einmal für die ÖRM machen.

Ich denke aber, dass diese Grundanlage der Bevölkerung lediglich ein Faktor von mehreren ist, die aus den natürlichen Unterschieden von Migranten zur Bevölkerung bspw zur Aussonderung der Einwanderer in Gettos führt oder zu deren Versagen im Bildungssystem. Da gibt es einen Kranz von Gesetzmäßigkeiten, die je nach Umständen und Veranlagung der Bevölkerung stärker oder weniger stark treibende Wirkung erreichen. Zudem wurde die Problematik lange Zeit verdrängt bzw als Nichtproblem definiert. Bereits in der Zeit vor Kohl wurden die Entwicklungen durch quantitative Sozialwissenschaftler prognostiziert aber von der Politik missachtet. So ist der Gährungsprozessrecht weit fortgeschritten und wir geraten in die Phase zunehmender Anfeindungen und Konflikte.

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Staatsbürgerschaft

#30 von weihrauch , 04.02.2013 14:05

Ich habe mir gerade mal den geplanten Gesetzentwurf zur Erlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft angeschaut.
Wenn er so bleibt und auch strikt angewandt wird, könnte er auch eine Option für Deutschland sein.
Nur dem Maulen der SPÖ sollte ein Riegel vorgeschoben werden.

Wichtig aber ist die konsequente Anwendung OHNE JEGLICHE AUSNAHME

http://diepresse.com/home/politik/innenp...=/home/index.do

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RE: Die Neuorientierung der Türkei

#31 von huhngesicht , 04.02.2013 14:32

Im Gegensatz zu Ihnen sehe ich Bilkay Öney in erster Linie als Türken, trotz deutschen Pass.

###
Genau sowas nennt sich aber Rassismus. Es ist anmassend und verwerflich, seine Mitmenschen irgendwie "zu sehen", wenn sie es nicht sind.

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RE: Staatsbürgerschaft

#32 von JoG , 04.02.2013 15:02

Ich habe das Gesetz nicht gelesen, aber es schiene mir eigentlich so rudimentär, dass ich erschrocken bin zu sehen, dass offenbar das alles heute noch fehlt. Ich nehme an, dass in Österreich geborene Kinder auf jeden Fall das Recht auf Bürgerschaft haben, da das weitgehend internationaler Standard ist.

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RE: Die Neuorientierung der Türkei

#33 von kjschroeder , 04.02.2013 15:28

Zitat
Im Gegensatz zu Ihnen sehe ich Bilkay Öney in erster Linie als Türken, trotz deutschen Pass.

Zitat
Genau sowas nennt sich aber Rassismus.



Nein, das ist es natürlich nicht. Das wäre es erst dann, wenn "weihrauch" damit eine negative Bewertung von Frau Öney als Mensch verbinden würde. Das scheint aber bei Ihnen der Fall zu sein, da Sie "weihrauch" eine abwertende Tendenz unterstellen. Sind Türken wegen ihres Türkischseins für Sie schlechtere Menschen?

Gruß
Klaus

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RE: Die Neuorientierung der Türkei

#34 von weihrauch , 04.02.2013 15:35

Zitat von huhngesicht im Beitrag #31
Im Gegensatz zu Ihnen sehe ich Bilkay Öney in erster Linie als Türken, trotz deutschen Pass.

###
Genau sowas nennt sich aber Rassismus. Es ist anmassend und verwerflich, seine Mitmenschen irgendwie "zu sehen", wenn sie es nicht sind.

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Also, Worte wie Rassismus ziehen bei mir überhaupt nicht - sind auch bei diesem Thema fehl am Platze.
Ich habe die genannten Personen auch nicht wegen ihrer türkischen Herkunft kritisiert, sondern weil ich FELSENFEST überzeugt bin, daß sie sich nicht loyal zum deutschen Staat verhalten, sondern in erster Linie türkische Interessen vertreten.
Das habe ich auch in all meinen vorherigen Beiträgen zu diesem Thema deutlich gemacht.

Ich hätte zum Beispiel kein Problem mit Necla Kelek als deutsche Politikerin.
Sie würde ich sogar machen ethnischen deutschen Politikern vorziehen.

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RE: Die Neuorientierung der Türkei

#35 von huhngesicht , 04.02.2013 15:40

Nein, das ist es natürlich nicht. Das wäre es erst dann, wenn "weihrauch" damit eine negative Bewertung von Frau Öney als Mensch verbinden würde. Das scheint aber bei Ihnen der Fall zu sein, da Sie "weihrauch" eine abwertende Tendenz unterstellen. Sind Türken wegen ihres Türkischseins für Sie schlechtere Menschen?

###
Natuerlich nicht. Weihrauch selbst nannte aber die Tuerken und die Tuerkei (ich hoffe, es war ueberhaupt Weihrauch) gefaehrlich. Er betonte auch ihr Interesse am Herkunftsland zum Schaden Deutschlands. Daraus resultiert eine beleidigende Haltung gegenueber Tuerken ausserhalb der Tuerkei. Wenn er also einen Deutschen als Tuerken bezeichnet, ist das rassistisch (der Begriff ist nicht ganz korrekt, da man nicht verbindlich von Rasse sprechen kann aber umgangssprachlich gebraeuchlich (ich kenne keinen Alternativbegriff)).
Es wurden auch Namen wie zB Oezdemir genannt, der einen urbayerischen Eindruck macht (was nicht zwingend ein Kompliment ist).

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RE: Die Neuorientierung der Türkei

#36 von huhngesicht , 04.02.2013 15:51

Also, Worte wie Rassismus ziehen bei mir überhaupt nicht - sind auch bei diesem Thema fehl am Platze.
Ich habe die genannten Personen auch nicht wegen ihrer türkischen Herkunft kritisiert, sondern weil ich FELSENFEST überzeugt bin, daß sie sich nicht loyal zum deutschen Staat verhalten, sondern in erster Linie türkische Interessen vertreten.

###
Und wie begruenden sie eine solche (voellig abwegige) Ueberzeugung? Inwiefern zB ist Oezdemir im Sinne der Tuerkei und nicht Deutschlands politisch aktiv?
Wenn ihnen ein besserer Begriff als Rassismus fuer so eine Haltung einfaellt, verwenden ich den alternativ.
###


Das habe ich auch in all meinen vorherigen Beiträgen zu diesem Thema deutlich gemacht.

Ich hätte zum Beispiel kein Problem mit Necla Kelek als deutsche Politikerin.
Sie würde ich sogar machen ethnischen deutschen Politikern vorziehen.

###
Ausgrechnet ;-) Mal abegesehen davon, dass ich mit einem Volksvertreter Probleme haette, der Maennern pauschal unterstellt, sie haetten mit Tieren Geschlechtsverkehr, wenn keine Frauen zur Verfuegung stehen, weil sie sich "entleeren" muessen, hat Politik den Sinn Menschen auf der Basis von Kompromissen zu einen. Eine radikale Islamhetzerin duerfte da wenig geeignet sein.

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RE: Die Neuorientierung der Türkei

#37 von kjschroeder , 04.02.2013 15:59

Zitat
Weihrauch selbst nannte aber die Tuerken und die Tuerkei (ich hoffe, es war ueberhaupt Weihrauch)


Das ist so ein Punkt: Sie hoffen, daß er es war (und Sie sich nicht irren). Gelesen habe ich davon von ihm nichts. Wobei es sein kann, daß ich was überlesen habe. Imsofern ist es immer ratsam, sowas zu belegen, damit kein Verdächtigungs-Kult entsteht.

Zitat
Daraus resultiert eine beleidigende Haltung gegenueber Tuerken ausserhalb der Tuerkei.


Aber nein. Er bezog sich nicht auf DIE Türken, sondern präzise auf eine einzige Person. Die Verallgemeinerung kommt von IHNEN, nicht von ihm.

Zitat
Es wurden auch Namen wie zB Oezdemir genannt,


Richtig. Er hat 2-4 Namen genannt von Leuten, bei denen er einen Interessenskonflikt sieht. Er hat nun auch mit Necla Kelek eine türkischstämmige deutsche Sozialwissenschaftlerin und Publizistin genannt, bei der er diesen Interessenskonflikt nicht sieht.

Also die Rassismus-Nummer läuft in dem Fall nicht.

Gruß
Klaus

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RE: Die Neuorientierung der Türkei

#38 von kjschroeder , 04.02.2013 16:10

Zitat
Mal abegesehen davon, dass ich mit einem Volksvertreter Probleme haette, der Maennern pauschal unterstellt, sie haetten mit Tieren Geschlechtsverkehr, wenn keine Frauen zur Verfuegung stehen


Das ist eben NICHT korrekt. Sondern sie sagt, daß der Islam dieses Rollenverständnis vom Mann konstruiert. Und daß dieses Rollenverständnis in der islamischen Bevölkerung Konsens geworden ist. Da muß man schon hinhören. hier z.B. -> http://www.youtube.com/watch?feature=pla...d&v=kYWA-INbTSE

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RE: Die Neuorientierung der Türkei

#39 von kurt02 , 04.02.2013 16:48

Özdemir ist Schwabe. Ur-Uracher Gewächs!

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RE: Die Neuorientierung der Türkei and falscher Stelle gepostet, sorry

#40 von huhngesicht , 04.02.2013 17:11

Das ist so ein Punkt: Sie hoffen, daß er es war (und Sie sich nicht irren). Gelesen habe ich davon von ihm nichts. Wobei es sein kann, daß ich was überlesen habe. Imsofern ist es immer ratsam, sowas zu belegen, damit kein Verdächtigungs-Kult entsteht.

###
Um nicht den Eindruck zu erwecken, ich wuerde unbegruendet diffamieren (sie haben an der Diskussion teilgenommen und erinnern sich vielleicht aehnlich lueckenhaft wie ich, zitiere ich Herrn Weihrauch: "Die Türkei und die Türken sind eine reelle Gefahr für die Bundeswehrsoldaten und nicht die syrische Armee, aufgrund dessen sie eigentlich in der Türkei sind." Es handelte sich um die Diskussion ueber zivile deutsche Soldaten, die empoerungswuerdig von ein paar Spinnern belaestigt wurden. Man kann sich darueber aber sicher staerker empoeren als ueber die Tatsache, dass Blut und Ehre problematischer besetzt ist als blood and honour.
###

ZitatDaraus resultiert eine beleidigende Haltung gegenueber Tuerken ausserhalb der Tuerkei.


Aber nein. Er bezog sich nicht auf DIE Türken, sondern präzise auf eine einzige Person. Die Verallgemeinerung kommt von IHNEN, nicht von ihm.

###
Ich bezog mich auf das obige Zitat und die Aussage, dass kein deutscher Politiker im Sinne Deutschlands Politik macht, wovon man angeblich felsenfest ueberzeugtsein kann. Wie auch immer das funktioniert.
###


ZitatEs wurden auch Namen wie zB Oezdemir genannt,


Richtig. Er hat 2-4 Namen genannt von Leuten, bei denen er einen Interessenskonflikt sieht. Er hat nun auch mit Necla Kelek eine türkischstämmige deutsche Sozialwissenschaftlerin und Publizistin genannt, bei der er diesen Interessenskonflikt nicht sieht.

Also die Rassismus-Nummer läuft in dem Fall nicht.

###
Ich schrieb ja, dass mir alternative Begrifflichkeiten recht waeren, auch wenn ich nicht weiss, wie man felsenfeste Voreinegnommenheit gegenueber allen deutschen Politikern tuerkischer Abstammung sonst nennen soll. Dass es da auch vermeintlich "gute Tuerken" gibt, spricht nicht dagegen.

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RE: Die Neuorientierung der Türkei and falscher Stelle gepostet, sorry

#41 von huhngesicht , 04.02.2013 17:15

Das ist eben NICHT korrekt. Sondern sie sagt, daß der Islam dieses Rollenverständnis vom Mann konstruiert. Und daß dieses Rollenverständnis in der islamischen Bevölkerung Konsens geworden ist. Da muß man schon hinhören. hier z.B. -> http://www.youtube.com/watch?feature=pla...d&v=kYWA-INbTSE

###
Sie haben recht. Ich kannte das Video nicht und uebernahm die Information von wikipedia. Erstaunlich, dass das anscheinend mehrheitlich so missverstanden wurde.

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RE: Die Neuorientierung der Türkei and falscher Stelle gepostet, sorry

#42 von weihrauch , 04.02.2013 19:25

Zitat von huhngesicht im Beitrag #35
Nein, das ist es natürlich nicht. Das wäre es erst dann, wenn "weihrauch" damit eine negative Bewertung von Frau Öney als Mensch verbinden würde. Das scheint aber bei Ihnen der Fall zu sein, da Sie "weihrauch" eine abwertende Tendenz unterstellen. Sind Türken wegen ihres Türkischseins für Sie schlechtere Menschen?

###
Wenn er also einen Deutschen als Tuerken bezeichnet, ist das rassistisch

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Au weia - das ist aber peinlich. Ich will mal zu Ihren Gunsten annehmen, daß sich hier eine Stilblüte eingeschlichen hat.

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RE: Die Neuorientierung der Türkei and falscher Stelle gepostet, sorry

#43 von weihrauch , 04.02.2013 19:29

Zitat von huhngesicht im Beitrag #36
Also, Worte wie Rassismus ziehen bei mir überhaupt nicht - sind auch bei diesem Thema fehl am Platze.
Ich habe die genannten Personen auch nicht wegen ihrer türkischen Herkunft kritisiert, sondern weil ich FELSENFEST überzeugt bin, daß sie sich nicht loyal zum deutschen Staat verhalten, sondern in erster Linie türkische Interessen vertreten.






Ich hätte zum Beispiel kein Problem mit Necla Kelek als deutsche Politikerin.
Sie würde ich sogar machen ethnischen deutschen Politikern vorziehen.

###
Ausgrechnet ;-) Mal abegesehen davon, dass ich mit einem Volksvertreter Probleme haette, der Maennern pauschal unterstellt, sie haetten mit Tieren Geschlechtsverkehr, wenn keine Frauen zur Verfuegung stehen, weil sie sich "entleeren" muessen, hat Politik den Sinn Menschen auf der Basis von Kompromissen zu einen. Eine radikale Islamhetzerin duerfte da wenig geeignet sein.

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Man kann Ihnen aber auch nichts Recht machen. Jetzt habe ich schon ethnische Türken genannt, die ich sogar vielen deutschen Politikern vorziehen würde - und es ist wieder nicht richtig.
Und warum?
Weil viele Türken sie nicht mögen - was kann ich dafür?

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RE: Die Neuorientierung der Türkei and falscher Stelle gepostet, sorry

#44 von weihrauch , 04.02.2013 19:33

Zitat von huhngesicht im Beitrag #31
Im Gegensatz zu Ihnen sehe ich Bilkay Öney in erster Linie als Türken, trotz deutschen Pass.

###
Genau sowas nennt sich aber Rassismus. Es ist anmassend und verwerflich, seine Mitmenschen irgendwie "zu sehen", wenn sie es nicht sind.

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was ist denn das für ein Satz?
Also, mit anmassend kann ich mich ja noch anfreunden - aber Rassismus?
Zur Erinnerung: Ich habe geschrieben, daß ich genannte Personen als nicht loyal betrachte und ihnen zutraue, wichtige vertrauliche Mitteilungen an die Türkei weiterzugeben, da sie "im Grunde ihres Herzens" mehr Türken als Deutsche sind.

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RE: Die Neuorientierung der Türkei and falscher Stelle gepostet, sorry

#45 von weihrauch , 04.02.2013 19:36

Zitat von huhngesicht im Beitrag #35
Nein, das ist es natürlich nicht. Das wäre es erst dann, wenn "weihrauch" damit eine negative Bewertung von Frau Öney als Mensch verbinden würde. Das scheint aber bei Ihnen der Fall zu sein, da Sie "weihrauch" eine abwertende Tendenz unterstellen. Sind Türken wegen ihres Türkischseins für Sie schlechtere Menschen?

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Natuerlich nicht. Weihrauch selbst nannte aber die Tuerken und die Tuerkei (ich hoffe, es war ueberhaupt Weihrauch) gefaehrlich. Er betonte auch ihr Interesse am Herkunftsland zum Schaden Deutschlands. Daraus resultiert eine beleidigende Haltung gegenueber Tuerken ausserhalb der Tuerkei. Wenn er also einen Deutschen als Tuerken bezeichnet, ist das rassistisch (der Begriff ist nicht ganz korrekt, da man nicht verbindlich von Rasse sprechen kann aber umgangssprachlich gebraeuchlich (ich kenne keinen Alternativbegriff)).
Es wurden auch Namen wie zB Oezdemir genannt, der einen urbayerischen Eindruck macht (was nicht zwingend ein Kompliment ist).

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Sie meinen also, wenn ich Özdemir mit einem Söder-Verschnitt vergleiche, wäre es nicht rassistisch - sondern verständlich?

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RE: Die Neuorientierung der Türkei and falscher Stelle gepostet, sorry

#46 von weihrauch , 04.02.2013 19:41

[quote="huhngesicht"|p1279]


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Um nicht den Eindruck zu erwecken, ich wuerde unbegruendet diffamieren (sie haben an der Diskussion teilgenommen und erinnern sich vielleicht aehnlich lueckenhaft wie ich, zitiere ich Herrn Weihrauch: "Die Türkei und die Türken sind eine reelle Gefahr für die Bundeswehrsoldaten und nicht die syrische Armee, aufgrund dessen sie eigentlich in der Türkei sind." Es handelte sich um die Diskussion ueber zivile deutsche Soldaten, die empoerungswuerdig von ein paar Spinnern belaestigt wurden. Man kann sich darueber aber sicher staerker empoeren als ueber die Tatsache, dass Blut und Ehre problematischer besetzt ist als blood and honour.
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Tut mir leid, aber ich bin von Tatsachen ausgegangen.
Die Bundeswehr wurde von der türkischen Regierung gebeten, in die Türkei zu kommen, um diese vor syrischen Angriffen zu schützen.
Bis jetzt aber ist für die Bundeswehr noch keine Gefahr durch Syrien entstanden - nur durch türkische Zivilisten.
Dabei spielt es keine Rolle, ob es 4, 40 oder 400 waren.

So ist es nun mal - ich kann nichts dafür

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RE: Die Neuorientierung der Türkei and falscher Stelle gepostet, sorry

#47 von kurt02 , 04.02.2013 19:43

Sie haben Probleme mit Türken, nicht wahr? Sie haben richtige Probleme. Vielleicht sollten Sie einfach mal versuchen, mit ihnen zu sprechen statt nur über sie zu schreiben.

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RE: Die Neuorientierung der Türkei and falscher Stelle gepostet, sorry

#48 von weihrauch , 04.02.2013 19:43

Zitat von kurt02 im Beitrag #39
Özdemir ist Schwabe. Ur-Uracher Gewächs!


Wenn schon, dann anatolischer Schwabe.
Darauf legt er großen Wert.
Und wie man finanzielle Vorteile nutzt - und dabei unbeschadet hervorgeht, weiß er auch schon zu schätzen.

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RE: Die Neuorientierung der Türkei and falscher Stelle gepostet, sorry

#49 von Realiberaler , 04.02.2013 20:14

@weihrauch:

Mal als Info aus der wirklichen Welt: Abseits aller haarspalterischen Wortklauberei erkennt jeder, dass Du ein Rassist und Neonazi bist, auch wenn es den einen oder anderen vernachlässigbarn Unterschied gibt und man statt von "Rassismus" von "Xenophobie" und statt von "Nationalist" eher von "Neue Rechte" sprechen könnte. Aber wir schreiben hier ja keine Dissertationen, daher passen die allgemein verständlichen und bekannten Bezeichnungen ganz genauso gut.

Dass Du Dich hier verbreiten darfst, liegt lediglich daran, dass Klaus, der Chef, offenbar selbst mindestens rechtslastig ist, wenn nicht mehr. Das ist ja in FDP-Kreisen auch keine Seltenheit, befördert schließlich die Rechte eher den Reichtum weniger, als die Linke.

@Klaus:

Die "Rassismus-Nummer" läuft völlig problemlos, noch einfacher, als man sich per Lippe dagegen verwehrt. Dein Protege weihrauch bezeichnet alle türkischstämmigen deutschen Politiker als Verräter, Frau Öney konkret als "5.Kolonne Erdogans":

Zitat
Als Fünfte Kolonne werden heimliche, subversiv tätige oder der Subversion verdächtige Gruppierungen bezeichnet, deren Ziel der Umsturz einer bestehenden Ordnung im Interesse einer fremden aggressiven Macht ist.

Quelle: Wikipedia


Die Türkei ist also nach weihrach die fremde aggressive Macht, die mit ihren Geheimagenten (u.a. die "Türkin" Öney) die bestehende Ordnung Deutschlands umstürzen will. Wenn Du das weder Rassismus noch Nationalismus noch als der Ideologie der NPD entsprechend nennen willst, wie denn dann? "Die obige Haltung"?

Lachhaft.

Davon ab decken sich auch sonst alle weiteren Ansichten weihrauchs mit denen von Neonazis, etwa das "Blut und Ehre"-Gequatsche, die Absage an das Mitleid und die Gedenknotwendigkeit für Opfer des 3. Reiches, der Versuch, deutsche Verbrechen mit Verbrechen von Aliierten zu relativieren: Das sind doch Standards. Dazu noch der kommentarlos hinterlassene Verweis auf die "Freie antrosophische Gesellschaft Pforzheim": Man muss ja blind und dumm sein, nicht zu kapieren, woher der Wind weht.

@Huhni:

Danke für's Entertainment! :-D Und Daumen hoch, dass Du Dich trotz Deiner anti-sozialen Attitüde immerhin noch gegen die hiesige braune Sauce aussprichst. Besser als nix, einen Seelenrest hast Du Dir anscheinend noch bewahrt. Eigentlich hatte ich Dich nach den letzten Flachheiten recht endgültig abgehakt, aber ich werde mir überlegen, ob ich zur Belohnung doch mal wieder was bei Dir schreibe - hier fall ich ja sicher schnell oder sofort der "Meinungsfreiheit" vom Cheffe zum Opfer. :o)

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RE: Die Neuorientierung der Türkei and falscher Stelle gepostet, sorry

#50 von huhngesicht , 04.02.2013 20:17

Zitat von huhngesicht im Beitrag #35Nein, das ist es natürlich nicht. Das wäre es erst dann, wenn "weihrauch" damit eine negative Bewertung von Frau Öney als Mensch verbinden würde. Das scheint aber bei Ihnen der Fall zu sein, da Sie "weihrauch" eine abwertende Tendenz unterstellen. Sind Türken wegen ihres Türkischseins für Sie schlechtere Menschen?

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Wenn er also einen Deutschen als Tuerken bezeichnet, ist das rassistisch

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Au weia - das ist aber peinlich. Ich will mal zu Ihren Gunsten annehmen, daß sich hier eine Stilblüte eingeschlichen hat.

2###
Inwiefern? Das ist keine Stilbluete. Wenn man erst einen tuerkischen Hintergrund abwertet und dann einen Deutschen als Tuerken bezeichnet, ist das natuerlich rassistisch. Massiv sogar, weil sie die Herkunft fehlerhaft und gewollt ueber die Staatszugehoerigkeit wertend stellen.

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